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AUTONOMES  ACKERGERÄT 

 

  

 

Seit langem sind grundlegende Fehlentwicklungen in der Praxis heutiger Land-Bewirtschaftung zu beklagen. 

 

 

                      

 

 

Das nachfolgend beschriebene Ackergerät wären mit mehreren positiven Effekten verbunden; es ermöglicht rationellen Biolandbau, ist leicht umsetzbar, wäre leistbar, zeitsparend und praktisch in seiner Anwendung:

 

Ähnlich einem selbstfahrenden Rasenroboter ließe sich für den landwirtschaftlichen Gebrauch ein solarbetriebenes Balkenfahrzeug anbieten.  Zur Raumorientierung dient ein um den Ackerrand ausgelegter Begrenzungsdraht, an dem der Zeilenweg-wechsel des Gerätes einsetzt. Die aufwendige Autonomous-Drive-Technik per G4/GPS, wie zur geplanten Straßenmobilität, ist hierzu nicht nötig. Die Arbeitsbreite wäre variabel zwischen 1,4 bis 7 Meter *. So ein Ackergeräte fährt auf vier leichtbereiften e-Rädern mit je 1000 Watt Leistung ** und vier stromlosen Begleiträdern. Mit seinen etwa 10 m² Dünnschicht-Solarfolien liefert es auch bei diffusen Lichtverhältnissen guten Stromertrag. Zudem ermöglicht ein Akkuwechsel einen eventuell nötigen Restbedarf. 

   

Die Energie für die mechanischen Ackerverrichtungen kommt aus einem Carbon-Drucklufttank. So könnte z.B. eine speziell ausgelegte Bord-Software aufkeimendes Unkraut erkennen und verhindern, dass es weiterwächst. Eine Reihe hydraulischer Lanzen trennen dem Schädling die  Hauptwurzel ab. So verschafft das Gerät - bei trockenem Frühlingswetter eingesetzt - die entscheidende Dominanz für die Aussaat.

Ein anderer Aufsatz sprüht ökologisches Pflanzenschutzmittels auf - anstatt üblichem "RoundUp´s"! Der Spritzguttank  wärein separater Anhänger mit synchronisierten e-Rädern. Auch als Balkenmäher und zur Heu-Zubereitung könnte das Grundgerät entsprechende Aufsätze erhalten ***. Weiters könnte es die Wurmkistenernte Ausbringen oder Jungpflanzen setzenDer autonome Balken leistet - bei minimalem Arbeits- und Zeitaufwand und geringen Betriebskosten - wertvolle und umweltverträgliche Arbeitsschritte. Im Gerätelager benötigt er etwa 2 m² und 4 m Raumhöhe. Am Weg zum und vom Feld sind Ausleger hochgeklappt ****. Nur zur Ceralienernte und für größere Feldfrüchte braucht es weiterhin die schweren Maschinen.

Die Software könnte so konzipiert sein, dass sie im Feld brütende Tiere erkennt und deren Nistplatz schont. 

   

Pfleglich behandelte Böden haben gerade ohne Pflügen ein reiches Mikroleben. Mit regelmäßigem Fruchtfolgewechsel und einem  Scheibeneggen-Aufsatz welcher den Oberboden sanft zerkrümelt, lässt sich fruchtbare Erde auch ohne "agrochemische Hilfsmittel" erreichen. Erst das tiefe Pflügen macht sie nährstoffarm, beraubt sie ihrer natürlichen Funktion als Mutterboden! Nur bei sanfter Bearbeitung ist eine Rückkehr zu ertragreichem Bioanbau möglich. 

 

Solches Gerätschaften würden von mehreren Kleinbauern gemeinsam angeschafft und genutzt werden. Bei serieller Verfügbarkeit wären sie, in Ergänzung zum herkömmlichen Traktor, eine leistbare und bald Gewinn erwirtschaftende Investition. 

 

 

 

*  Die Balkenarme bestehen aus vier 1,5 langen, abnehmbaren Elementen mit jeweils einem Rad. Deren Armgelenke bewirken eine flexible Bodenanpassung. Dem Arm-Rahmen sind die PV-Folien aufsteckbar. 

 

**  Die 10 cm breiten Flachfelgen sind im Vollkontakt von einem Gummiprofil ummantelt. Eine anfällige Luftschlauchbereifung ist hier gar nicht nötig. Die Radspeichen münden jeweils an einem 1000 Watt starken Nabenmotor. Das 1 m breite Mittelteil führt auf vier Rädern, den Drucklufttank und die Akkus. Letztere werden am Hof als   Reserve mit der PV-Anlage aufgeladen.

 

***  Am Hang wird die Arbeitsleistung effizienter weise nur bergab fahrend erbracht. Das Tempo wird je nach Leistung etwa zwischen 5 und 35 km/h liegen.

 

****  Auf dem Weg zum Feld oder zum Hof wird das Gerät, auf dem Mittelteil sitzend, per Joystick gesteuert. Zuvor muss die passende Codeeingabe die Bedienung freigeben. Alle Feldarbeit lässt sich per App von der Ferne aus steuern und überwachen. Im Lifecykle bieten die ca. 50 kg Alu-Rohrstreben (+ 40 kg Rädergewicht) zur Gänze bestes up-cycling-Rohmaterial für weiteres.

 

 

 

Soziale und wirtschaftliche Aspekte, die mit der Nutzung dieser HiTech-Gerätschaft erwachsen 

 

In den bereits über 23.000 bäuerlichen Ökobetrieben Österreichs ergäben sich signifikante Standards und Verbesserungen: die Frauen müssten nicht mehr etliche, monotone Traktor-Fahrstunden am Acker verrichten. Sie wären aber am Hof und als Mutter bei ihren Kindern. Der Mann wäre kein pendelnder "Nebenerwerbs-Bauer", sondern könnte anstatt Monokultur vielfältige Früchte in guter Bioqualität ernten. Das bäuerliche Ackern würde so dem freudlosen Rackern enthoben. Seine Tätigkeit diente dann der allgemeinen Lebensmittelvorsorge, und ist nicht mehr nur eine "Funktion" für die Nahrungs-Zulieferindustrie. 

Einerseits mit Blick auf die steigende Konsumentennachfrage, und andererseits, mit dem Wunsch zur bäuerlich ursprünglichen Freude und Liebe an Aussaat und Ernte, wäre dieser Weg mit den leichten, selbstfahrenden Balkengeräten möglich. Die Agrarprodukte regionaler Bauern  könnten im Ökoverband - als  Fairtrade-Bio-Lebensmittel - eine erfreuliche Rendite erbringen. 

 

Ob mit Direktzuschuss beim Kauf oder in steuerlicher Absetzbarkeit, es soll, wie schon beim Erwerb eines e-PKWs, eine Umweltschutz-Förderung für autonome, solare Ackermobilität geben. Denn, ein Landwirt fährt heute auf seinen Äckern jährlich 4 - 7 mal Zeile für Zeile eine Unsumme an fossilen Kilometern ab! Diese Strecken sparen unsere leichten Geräte in sauberer Weise ein! 

 

Biodiverse Lebensräumen brauchen zum Schutz der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten etwa 5 % Brachestreifen. Sie sind eine unverzichtbare und wirtschaftlich verträgliche und in diesem Sinne sogar förderliche Maßnahme. Gleich ob verpflichtend oder als Weisung eingerichtet, wäre eine per Satellitenbild überschaubare Umweltschutz-Förderung auch da förderlich. Auch wären einer Gemeinde eine jährliche Förderung für ihre  Imker (etwa 2 € pro Bienenvolk) zumutbar. Diese Maßnahmen führen direkt zu einer raschen Re-Ökologisierung! 

   

Die vertraglich festgelegten SDGs müssen von den Unterzeichnerstaaten innerhalb der Zeitpläne aktiv umgesetzt werden. Diese Ziele sind mit jeweiligen Lenk- und Förderinstrumenten – zum Gemeinwohl und um der Schöpfung willen – auch erreichbar!

  

Zu viele hochbedenkliche chemische Allround-Gifte minimierten radikal die Vielfalt der Insekten – und damit leider auch der Singvögel, auf deren Speisezettel Insekten stehen. Immerhin sind 75 % aller Insekten in den letzten 30 Jahren verschwunden! So findet sich insgesamt zu wenig an der vormals üppigen Blumen- und Schmetterlingspracht. Nach und nach verschwindet das Gesumme, Gekrabble und Gezwitscher.  Der stumme Frühling – nicht nur eine Metapher! Auch global vollzieht sich die gesellschaftlich ungesunde Entwicklung der "Landflucht" und Verstädterung mit all den sichtbaren Folgen, welche der Turbokapitalismus uns diktiert - soweit wir diesem Sog nichts technisch neues entgegenhalten!

 

Diese hiermit patentfreien Anregungen brauchen nun regionale Umsetzungen durch unsere 

Landtechnik Hersteller und die Politik – das ist meine starke Vision ... 

 

         Zu Detailfragen kann ich einem umsetzenden StartUp weitere Lösungen anbieten.    

 

 

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    © by Michael Thalhammer (www.TubeWaySolar.at) - Juli 2011        -        Technisch aktualisiert, Wien, 12.04.2019

 

 

          

You and every Company can these approaches  expand to an product line of its trademark. No patents - no strict conditions. 

 

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Sie und jede Firma können diese Ansätze zu einer Produktlinie Ihrer Marke ausbauen. Keine Patente, keine strikten Bedingungen. 

      

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