AUTONOM  FAHRENDE 

 

ACKERGERÄTE 

 


   

 

Seit langem sind grundlegende Fehlentwicklungen in der Praxis heutiger Land-Bewirtschaftung zu vermerken.

Der Preis hoher Erträge geht zu Lasten des biogenen Mutterbodens und führte zur Abhängigkeit von Chemie- und Agrarkonzernen.

  

 

 

Das nachfolgend beschriebene Ackergerät wäre mit mehreren positiven Effekten verbunden; es ermöglicht rationellen Biolandbau, ist leicht umsetzbar, leistbar, zeitsparend und praktisch in seiner Anwendung:

 

Ähnlich einem  selbstfahrenden  Rasenroboter könnte man für diverse leichtere Bearbeitungen  im landwirt-schaftlichen Gebrauch ein solarbetriebenes  Balkenfahrzeug einsetzen.  Zur ersten Raumorientierung  dient ein um den  Ackerrand ausgelegter Begrenzungsdraht, an dem der Zeilenweg-Wechsel des Gerätes einsetzt.

 

Die Software “lernt” so, jede Ackerparzelle nach erster Begleitung - auch ohne Begrenzungsdraht - abzufahren. Die aufwendige Autonomous-Drive-Technik per 5G, wie auch eine GPS-Anbindung - wie zur geplanten Straßenmobilität - wäre hierzu nicht nötig; denn die jeweilige Auslegerkamera erfasst optisch die Zeile, und die Sensorik fährt das Gerät am Ackerende in die nächste Zeilenposition.

 

Die Arbeitsbreite wäre variabel zwischen 1,4 bis 7 Meter*. So ein Ackergerät fährt auf vier leichtbereiften e-Rädern mit je 500 Watt Leistung** und vier stromlosen Begleiträdern.  Mit seinen etwa 10 m² Dünnschicht-Solarfolien liefert es auch bei diffusen Lichtverhältnissen gute Stromerträge. Zudem ermöglicht ein Wechsel auf Akkubetrieb einen eventuell nötigen Restbedarf. 

Die Energie für die mechanischen Ackerverrichtungen kommt aus einem Carbon-Drucklufttank.

 

Eine speziell ausgelegte Bord-Software erkennt optisch das aufkeimende Unkraut. Eine Reihe hydraulischer Lanzen trennt es punktgenau an der Wurzel ab und verhindert deren Weiterwachen. So verschafft das Gerät - bei trockenem Frühlingswetter eingesetzt  - die entscheidende Dominanz für die Aussaat.

Die Software könnte so konzipiert sein, dass sie im Feld brütende Tiere optisch erkennt und deren Nistplatz schont. 

 

Auch als Balkenmäher oder zur Heu-Zubereitung könnte das Grundgerät einen entsprechenden Aufsatz erhalten***. 

Ein anderer Aufsatz sprüht ökologisches Pflanzenschutzmittel auf - anstatt üblicher "RoundUp´s"! Der Spritzguttank wäre ein separater Anhänger mit synchronisiertem e-Rad. 

Weitere Aufsätze  könnten Jungpflanzen setzen oder das Ausbringen einer Wurmkistenernte u.v.m. machen. 

 

Der autonome Balken leistet - bei minimalem Arbeits- und Zeitaufwand und geringen Betriebskosten -  wertvolle und umweltverträgliche Arbeitsschritte. Im Gerätelager benötigt er etwa 2 m² und 4 m Raumhöhe.  Am Weg  zum  und vom Feld  sind  die Ausleger hochgeklappt****. 

Nur zur Ceralienernte und für größere Feldfrüchte braucht es weiterhin die schweren Maschinen.

   

Pfleglich behandelte Böden haben gerade ohne Pflügen ein reiches Mikroleben. 

Mit regelmäßigem Fruchtfolgewechsel und einem Scheibeneggenaufsatz der den oberen Boden sanft zerkrümelt, lässt sich fruchtbare Erde auch ohne "agrochemische Hilfsmittel" erreichen. Erst das tiefe Pflügen macht sie nährstoffarm und beraubt sie ihrer natürlichen Funktion als  Mutterboden! 

Nur bei sanfter Bearbeitung ist eine Rückkehr zu ertragreichem Bioanbau möglich.  

 

Ob mit Direktzuschuss beim Kauf oder in steuerlicher Absetzbarkeit - es soll für autonome, solare Ackermobilität - wie schon beim Erwerb eines e-PKWs - eine Umweltschutzförderung geben. Denn, ein Landwirt fährt bis heute auf seinen Äckern - jährlich 4 - 9 mal - Zeile für Zeile - eine Unsumme fossiler Kilometer ab!

Diese CO²trächtigen Strecken ersparen uns diese leichten Geräte in sauberer Weise! 

 

 

Soziale und wirtschaftliche Aspekte, die mit der Nutzung dieser HiTech-Gerätschaft erwachsen:

 

An den bereits 24.000 bäuerlichen Ökobetrieben Österreichs ergäben sich signifikante Standards und Verbesserungen: die Frauen müssten nicht mehr etliche, monotone Traktor-Fahrstunden am Acker verrichten. Sie wären aber am Hof und als Mütter bei ihren Kindern. Ihre Männer wäre keine pendelnden "Nebenerwerbs-Bauern", sondern könnten, anstatt Monokultur, vielfältige Früchte in guter Bioqualität ernten. Das bäuerliche Beackern würde so einem freudlosen Rackern weichen. Alle Tätigkeit diente dann der allgemeinen Lebensmittel-Vorsorge, und wäre nicht nur eine "Funktion" für die Nahrungs-Zulieferindustrie. 

 

Einerseits mit Blick auf die steigende Konsumentennachfrage, und andererseits, mit dem Wunsch zur bäuerlich ursprünglichen Freude und Liebe an Aussaat und Ernte, wäre dieser Weg mit den leichten, selbstfahrenden Balkengeräten bestens ermöglicht. Die Agrarprodukte regionaler Bauern könnten  im Ökoverband - als  Fairtrade-Bio-Lebensmittel - eine erfreuliche Rendite erbringen.

 

Solche Gerätschaften könnten von mehreren Kleinbauern gemeinsam angeschafft und genutzt werden. Bei serieller Verfügbarkeit wären sie, in Ergänzung zum herkömmlichen Traktor, eine leistbare und bald Gewinn erwirtschaftende Investition. 

  

Biodiverse Lebensräume brauchen zum Schutz der zahlreichen Tier- und Pflanzenarten etwa einenverbindlichen 5 %igen Brachestreifen-Anteil.  Dies wäre ebenfalls eine wirtschaftlich vertretbare und unverzichtbare Maßnahme,  gegen einen drohenden stummen Frühling!

Hierzu wäre ebenfalls eine Umweltschutzförderung  sinnvoll. Deren Bezugsberechtigung lässt  sich ja per Satellitenbilder gut kontrollieren

Auch wären einer Gemeinde eine  Förderung  für ihre Imker  (etwa  2 € pro Bienenstock) zumutbar.   Solche Maßnahmen führen direkt zu einer raschen Re-Ökologisierung! 

 

Die vielen chemisch bedenklichen Allround-Gifte haben die Insekten-Vielfalt radikal minimiert - und damit leider auch die der Singvögel, auf deren Speisezettel Insekten stehen. Daher sind 75 % aller Insekten in den letzten 30 Jahren verschwunden! Insgesamt hat es zu wenig der vormals üppigen Vögel-, Blumen- und Schmetterlinge. 

Auch gilt es, der im Turbokapitalismus sich global vollziehenden Entwicklung einer rapiden "Landflucht" und ungesunden Verstädterung mit technisch NEUEM ehesten Einhalt zu gebieten!

 

Die vertraglich festgelegten SDGs müssen von den Unterzeichnerstaaten innerhalb der Zeitpläne aktiv umgesetzt werden. Diese Ziele sind mit den jeweiligen Lenk- und Förderinstrumenten – zum Gemeinwohl und um der Schöpfung willen – notwendig und auch erreichbar!

  

*  Die Balkenarme bestehen aus vier 1,5 m langen, abnehmbaren Elementen mit jeweils einem Rad. Deren Armgelenke bewirken eine flexible Bodenanpassung. Dem Auslegerrahmen sind die PV-Folien aufsteckbar. 

 

**  Die 10 cm breiten Flachfelgen sind im Vollkontakt von einem Gummiprofil ummantelt. Eine anfällige Luftschlauchbereifung ist hier gar nicht nötig. Die Radspeichen münden an der Nabe oder dem 500 Watt starken Nabenmotor.

Das 1 m breite Mittelteil führt den Drucklufttank und die Akkus, welche am Hof mit dem PV-gespeisten Kompressor und der Ladestation reaktiviert werden.

 

***  Am Hang wird die Arbeitsleistung effizienter weise nur bergab fahrend erbracht. Das Tempo wird je nach Leistung etwa zwischen 5 und 35 km/h liegen.

 

****  Auf dem Weg zum Feld oder zum Hof wird das Gerät, auf dem Mittelteil sitzend, per Joystick gesteuert. Dazu muss die passende Sicherheitscode-Eingabe erfolgen. 

Alle Feldarbeit ist per App steuer- und überwachbar.

Im Lifecycle bieten die ca. 50 kg Alu-Rohrstreben (+ 40 kg Rädergewicht) zur Gänze bestes recycling-Rohmaterial für weiteres.

Diese patentfreien Anregungen brauchen nun regionale Umsetzungen durch unsere Landtechnik-Hersteller und die Politik - das ist meine starke Vision ... 

 

 

Die menschliche Ernährung mit LEBENsmitteln

 

beruhte seit je her auf den kleinbäuerlichen Strukturen und Mischkulturanbau.

 

Nahrungsmittelindustrie und Agrochemieeinsatz haben die Kleinbauern

 

ausgeblutet”, und so verkaufte der Bauer seine paar Hektar Land!

 

Eine Umkehr beginnt über das Erkennen der Zusammenhänge von Mono”Kultur”,

 

Artensterben, Extremklima, rastloser Eile und das vom Markt gesteuerte

 

Konsumverhalten, Land”Flucht” und Verstädterung – um nur einige zu nennen.

 

 

 

 LINKS:

 

www.wirundunserklima.jimdo.com

 

www.oekoregion-kaindorf.at

 

www.plant-for-the-planet.org

 

www.sonnenerde.at

 

www.youtube/elcarbonero

 

      #    Wurmkiste - selber bauen

 

#   Terra Preta   /  #   Holzkohleofen

 

 

 

   

     © by Michael Thalhammer - Juli 2011        -        Technisch aktualisiert, Wien, 12.04.2019

 

 

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FAZIT:

 

Dem aktuellen Turbokapitalismus internationaler Prägung kann und muss mit national-staatlichen Gesetzen der Vorrang zu unserer heimischen Wirtschaft eingeräumt werden!

 

Nur so ist verhinderbar, dass wir im globalen Lohn- und Preisdumping untergehen, und zum Spielball sonderbarer Abmachungen fragwürdiger Mächte werden.

 

Weltwirtschaftskrisen ermöglichen immer, neue örtliche Kräfte zu bündeln und Fähigkeiten zu entwickeln.

 

 

Über Konzernagenten angelockt, erscheint selbst ein Hamsterrad von innen als eine Kariereleiter!

:))

 

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Das "Zufallen" guter Ideen ereilt mich meist nachts - im Schlaf  - wie eine Geschenk an die Menschheit, die etwas heilbringendes sein wollen.

 

Andere, unheilsame Prinzipien wurden uns leider als "fortschrittlich" eingeflößt; wie z.B. der Nutzen aus Uran, Dynamit oder die motorische Verbrennung fossiler Kraftstoffe. Sie brachten unsägliches, massenhaftes Kriegsleid bzw. die durch weltweit ungebremsten CO2- Anstieg die unrühmliche Klimaaufheizung und zunehmenden Meeresspiegelanstieg herbei.

 

Weil nun auch der Permafrost sein Methan entlässt, könnte das sich rapid verändernde Klima zur Hölle auf Erden werden.

 

Lasst uns daher schnell wirksame Chancen ergreifen - welche mittels technischer und auch geistiger Alternativen bzw. Gewohnheiten eine rechtzeitige Umkehr gewähren - um weiteren Generationen ein Auskommen zuzusichern.

 

 

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 # You and every Company can these approaches  expand to an product line of its trademark. No patents - no strict conditions. 

 

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Sie und jede Firma können diese Ansätze zu einer Produktlinie Ihrer Marke ausbauen. Keine Patente, keine strikten Bedingungen. 

      

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# Why patent-free?

Reduced flows of money and goods are happening globally - shrinking to the regionally possible. Previous megastructures are giving way to the change in values of the ~ 8 billion majority, the turbulent climate and the general shortage of other opportunities. A lot of it is completely absurd - also because self-thinking and competition thinking will make way for a general >WE<.

Warum patentfrei? 

Global vollziehen sich gerade reduzierte Geld- und Warenströme; sie schrumpfen auf das Regionale. Bisherige Megastrukturen weichen dem Wertewandel der ~ 8 Milliarden-Menschheit, im turbulenten Klima und der allgemeinen Verknappung weiterer Möglichkeiten. Vieles führt sich nun selbst ad-absurdum - auch, weil das Ich- und Konkurrenzdenken einem allgemeinen >WIR< Platz machen wird.

  

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# I ask all those who want NO more to be informed of activities of TubeWay solar to send an email with the subject "unsubscribe". 

 

Falls Sie NICHT mehr über Aktivitäten von TubeWaySolar informiert werden wollen, um eine eMail mit dem Betreff "unsubscribe".

         

 

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e-mail:  

thalhammerm@yahoo.de

  

Skype: michael.th3

 

Tel. +43(1)9195724,  Austria       

 

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