www.earthsolar.at

 

 

Wandmodule in Holz - nachhaltig - leistbar - langlebig

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wandmodule in Holz - nachhaltig - leistbar - langlebig

 

Wegen der unlösbaren Umweltprobleme bei der Zementherstellung und beim Abbau von Bausand, müssten im Bausektor schon längst gänzlich neue Wege beschritten werden.

 

Mein Ansatz – Bauteile in Modulbauweise für jede Klimalage

 

In diesem Konzept bilden stapelbare, Wandmodule eine mobile und mehrmals einsetzbare Variante. Das Beispiel entspricht der Wiener Bauordnung für Kleigarten-Wohnhäuser - hier mit 35 m² Überbaufläche und 5 m Höhe. Sie lassen sich innerhalb weniger Tage herstellen und werden um die 5x7 m Bodenplatte (und deren 6x14 cm Staffel-Unterbau) zueinander mittels dauerelastischem Dachdeckersilikon verbunden und so mitsamt Obergeschoß hochgezogen. Rohbaufertig - mit Fenstern, Türen und Innentreppe - liegen die Materialkosten (Okt. 2022) unter 16.000.- Euro.

 

Wie lassen sich diese Module von Fertighausherstellern sowie von Laien fertigen?

 

Ein Holzrahmen - ausgefüllt mit Styropordämmung - wird zwischen OSB-Platten (alle stumpf anstatt N+F) als Sandwich verpackt. Diese können vor Ort gefertigt oder vorfabriziert geliefert werden.

Ob als Schule, Geschäft, Lager, Ambulanz, Werkstatt oder Wohnung - diese Bauweise kann statisch auch mehrstöckig verbaut werden* und so auch an Bodengrundfläche einsparen.

Per Silikonverfugung lassen sich die hier 40/Module - für 63 m² Wohngesamtfläche - von 2-3 Personen* ohne Baukran- und Gerüsteinsatz handhaben. Jedes der Bauteil/Elemente wiegt etwa 55 kg.

Die zwei Grobspanplatten bleiben einfach im Normmaß von 250x125 cm belassen. Zuerst wird die erste der jeweils 12 mm starken OSB-Platten mit dem 14 cm tiefen und 2,5 cm starken, hölzernen Modul-rahmen mittels Leim und Nägeln verbunden. Sodann wird der module Hohlraum mit einer (z.B.) 14 cm starken EPS-Dämmung** - welche beiderseits mit Alu-beschichteter Dampfschutzmembran kaschiert wurde - ausgefüllt. Nun deckelt die zweite Platte mit der gleichen Bewährung und dem Rahmen gleichfalls aufliegend - dauerhaft das Modul.

Die waagrecht geschichteten Module werden zueinander über das Hauseck stoßversetz- und jeweils mit

speziellem Wetterschutz-Silikon verfugt. Kabel und andere Installationen lassen sich dezent etwa hinter Decken- und Sockelkehlen verlegen.

Zuletzt erhält der fertige Baukorpus noch eine Schilfmattenhülle, welche auf senk- und waagrechten Konterlatten vertikal angeheftet wird. Die Matten werden zuvor beidseitig mit Wasserglas (gegen Verwitterung und Brennbarkeit) sprüh-imprägniert.

Rundum dem Sockel können sodann Stecklinge immergrünen Efeu´s hochranken - was in kurzer Zeit

eine beschattende und hinterlüftete Grünfassade herstellt. Die Fassade, 14 cm Styropor und die

Wärmestrahlen-reflektierenden Spiegelfolien bieten auch eine gute Dämmung gegen die sommerliche

Kurzwellen-Hitzestrahlung. Zur winterlich langwelligen Wärmestrahlendämmung (gegen den Verlust an Raumwärme) würden alleine schon die 14 cm EPS auch ohne Folien und Grünvorhang ausreichen - denn, Styropor dämmt generell unterschiedlich gut zur gegebenen Wellenlänge.

 

Diese mit den OSB´s 17 cm- und zusammen mit der Fassade 24 cm starken, auflastfähigen Sandwich-module bieten - sommers wie winters - eine gute Isolation. Sie sind feuerresistent, erdbebenflexibel und mittels starker Sturmanker an den 4 Ecken auch sturmfest - und sie werden nie feucht.

 

Der Ost- und Westfront sind die längeren sieben Meter zugeordnet, während in Richtung N/S nur fünf Fassadenmeter weisen.

Der Südwand vorgelagert lehnt sich ein 12 m² Vakuumröhrenkollektor an. Ein darüber befindlicher, pumpenloser 500 l Puffer-Schichtspeicher beheizt (auch an trüben Wintertagen) ein Kupferrohr - verlegt als Sockelleiste. Der Speicher versorgt auch die Waschmaschine und den Geschirrspüler mit Heißwasser.

Auf dem Pultdach befinden sich 25 m² PV-Paneele für den Hausstrom und den Ersatzbetrieb mit einer Wärmepumpen-Split-Klimaheizung, wie etwa jene von BeCool. Das Regenwasser vom Dach landet in 2x200 l Tonnen und dient zur Bewässerung des Nutzgartens.

Ein Selbstbau-Abwärmetauscher aus zwei ineinandergeschobenen Alu-Flexschläuchen (80 u. 110 mm Ø), besorgt über einen deckennahen 110er Wanddurchlass eine Raumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Der waagrecht fixierte 80er Schlauch verlässt nach etwa 4 m den 110er. Dort wird er an einen Ventilator, der die verbrauchte Warmluft in Intervallen abführt, angeschlossen. Der 110er Schlauch führt vom Abzweiger des 80ers noch 2 m senkrecht herab und leitet die nun vorerwärmte Frischluft in den Wohnraum. Der durch den 80mm-Abluftfan erzeugte Raumluft-Unterdruck, führt am Ende des 110ers zu einer selbsttätig ausströmenden Frischluftzufuhr. Somit können die 3fach-Glas-Fensterelemente auf Dauer verschlossen bleiben. Die vier waagrechten Fenster (2x0,500 m) und die Terrassentüre (1,6x1,5 m) spenden Tageslicht.

 

In den oberen Schlafbereich - mit Kleiderdepot und einem 7 m² großen Wintergarten - führt eine Holzwangentreppe hoch. Weiters könnten Landschafts-Fototapeten den Räumen eine optisch angenehm- ruhige Tiefenwirkung vermitteln.

 

Für eine Rückbildung zu Einzelmodulen lassen sich diese mit einem Styropormesser leicht von einander trennen. Ihre zwei Fugen aus Wetterschutz-Silikon und die mittig eingeklebte Streifenlage aus Wellkarton ermöglichen wiederholte Errichtungen mit gleicher Neuverfugung ***.

 

* Bei mehrstöckiger Verbauung ist (in den etagentragenden Elementen) eine Verwendung stärkerwandigen Modulrahmenholzes angebracht. / * Werkzeugbedarf: e-Schrauber, Stichsäge, e-Nagler,, Leiter, e-Styroporschneide-tisch etc. - deren Einsatz eine nur geringe Lärm- und Staubentwicklung emmitiert.

 

** Steinwolle, Naturfaser-Klemmfilz oder Zelluloseflocken könnten zwar ebenfalls gegen negativ wirkende thermische Konvektion genügen – jedoch nur Styropor ist im Taupunkt frei von Feuchtigkeit. Auch bietet nur EPS die statisch nötige Belastbarkeit einer schlanken, tragenden Modulwand.

 

*** Eine Haltbarkeit/Bewohnbarkeit von bis zu hundert Jahren kann durchaus erwartet werden.  Hernach stehen sämtliche Bestandteile derartiger Modulgebäude bereit, zu einer jeweils tauglichen Nachverwertung.

 

Weiterreichlink: https://www.tubewaysolar.at/deutsch/wandmodule-in-holz-nachhaltig-leistbar-langlebig/

Mehr dazu ist auch im älteren 3-D-Video unter www.vimeo.com/293395008 .

 

Michael Thalhammer / Konzeptentwickler - Website: www.earthsolar.at u. www.tubewaysolar.at

e-mail: thalhammerm@yahoo.de - Steinhagegasse 3/7 - 1120 Wien - Tel.: 019195724

 

 

© by  Thalhammer Michael - Wien am 21.07.2022

 

 

Quelle IPCC  / DieZementproduktion emittiert mehr CO² als Flugverkehr und Schifffahrt  gemeinsam.

 

 Daher drängt es, die CO2-belastende Zementherstellung und die ökologischen Folgen des Bausand-Raubbaues zurückzufahren. Die Nahrungskette maritimen Lebens beginnt ja mit der Mikrovielfalt, welche vorwiegend auf sandigen Meeresböden ihre Grundlage hat! 

 

 

 Weiterreichlink: https://www.tubewaysolar.at/deutsch/wandmodule-in-holz-nachhaltig-leistbar-langlebig/

 

Mehr dazu ist im älteren 3-D-Video unter www.vimeo.com/293395008 zu sehen.

 

 

 © by  Thalhammer Michael - Wien am 21.07.2022 - www.earthsolar.at 

 

 _   _   _   _   _