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Wandelemente in 95%iger Holzverwendung

 

 

Wegen der unlösbaren Umweltprobleme bei der Zementherstellung und beim Abbau von Bausand,

müssten im Bausektor längst gänzlich neue Wege beschritten werden.  

Quelle IPCC  / DieZementproduktion emittiert mehr CO² als Flugverkehr und Schifffahrt gemeinsam. 

 

Ferner drängt es, die CO2-belastende Zementherstellung und die ökologischen Folgen des Bausand-Raubbaues zurückzufahren.

Die Nahrungskette maritimen Lebens beginnt ja mit der Mikrovielfalt welche vorwiegend auf sandigen Meeresböden ihre Grundlage hat! 

 

 

Mein Ansatz wären hölzerne Bauelemente, als klimagerechtem Standard

 

In diesem Konzept bilden stapelbare Wandmodule eine mobile und mehrmals einsetzbare Variante. Diese entsprechen der Wiener Bauordnung für Kleigärten-Wohnhäuser, mit max. 50 m² Überbaufläche und unter 5 m Bauhöhe.

 

Sie werden aus OSB-Holzrahmen, OSB Platten und z.B. Klemmfilzbahnen oder Styropordämmung gebildet und können überall vorfabriziert und gestapelt angeliefert werden. 

Per Silikonverfugung lassen sich diese Module von 3 - 4 Personen ohne Baukraneinsatz handhaben. Ob als Schule, Geschäft, Lager, Ambulanz, Werkstatt oder Wohnung - die Bauweise kann auch flächensparende, mehrstöckige Anwendung finden. 

  

Wie sind diese Module aufgebaut? 

 

Die 20 cm tiefen und 2,5 cm starken OSB-Modulrahmen werden beidseits mit 12 mm starken OSB-Platten belegt. Die Platten können zumeist einfach im Normmaß von 250 x 125 cm belassen-, und mit Leim und Nägeln auf dem entsprechend großen Modulrahmen fixiert werden. 

Zuvor wurden die OSB-Platten beidseits mit 20 my starker Alufolie beklebt. Das Bekleben erfolgt auf dem noch feuchten Wasserglasanstrich, wodurch eine hohe Feuerfestigkeit der Bauelemente entsteht. Die Summe der 4/ Wärmestrahlung reflektierenden Folien hält die Raumwärme im Winter aufrecht und verhindert das Eindringen sommerlicher Hitze in´s Innere des Hauses.

 

Die Alufolien werden nach der Baufertigstellung in der jeweils gewünschten Farbgebung übermalt. Raumseits könnten applizierte Tapeten die Lackierung auch erübrigen.  

 

Vor Verschluss wird der Zwischenraum im Modulrahmen mit einer 20 cm starken ESB-Dämmung ausgefüllt. Doch auch Glaswolle- oder Naturfaser-Klemmfilz sowie Zelluloseflocken begegnen ausreichend einer sich negativ auswirkenden thermischen Konvektion. 

 

So entstehen 23 cm starke, auflastfähige Sandwichelemente. Jedes von ihnen wiegt ca. 65 kg. Sie sind ausreichend schall-dicht, Erdbeben- und Termitensicher, und werden nie feucht. 

 

Im Zuge der mittels Silikon-verfugten Gebäudeerrichtung ergibt sich durch die 4fach die Strahlung reflektierenden Alufolien und der 20 cm Dämmung ein  erstaunlich guter Gebäudedämmwert. Eine Rückbildung zu Einzelmodulen und deren Wiedererrichtung an einem anderem Baugrund, lässt sich, wegen der Verwendung von beiderseitiger Silikonfuge und einer hinein-geleimten Zwischenlage aus steifem Karton, relativ einfach durchführen.

  

Bei der Nutzung einer Walmdachkonstruktion kann der südliche, steilere Teil des Daches für Vakuumröhrenkollektoren genutzt werden, um die Winterheizperiode optimal abzudecken (mit 1200 l Speicher). Auf dem flacheren, südlichen Dachteil sind PV-Module installierbar.

 

Kabel und andere Installationen werden vorwiegend in separierten Schächten, zwischen Modulstößen eingebettet, verlegt. 

 

Die Fenster bestehen, in Anlehnung an die altbewährten Kastenfenster, aus zwei Einbruch-hemmenden Drahtglasscheiben und EPS-Dämmplatten*.

Beide lassen sich - zwischen waagrecht montierten Falzleisten von innen  her positionieren und fixieren. 

 

*Diese Dämmplatten werden gleichfalls dual mit übermalter Alufolie kaschiert

 

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