Wir und unser Klima (2)

 

 

VISIONEN zu einer

erlebenswerten

Zukunft

 

 

Bevor wir, geschätzter Leser, spirituelles weiter betrachten wollen, noch ein paar Worte zu unserer "Realität":

 

Real ist in der Welt von uns Menschen alles, ja wirklich alles, was mit Beruf, Herstellungen, diversen Leistungen und sozialem Ansehen - also mit Geld - zu tun hat. In der Folge befindet sich jeder, wirklich jeder, in spezieller gesellschaftlicher Zugehörigkeit. Nun bedingt aber das Rüttelsieb von Industrien, Finanzwesen und das auf Konkurrenz geschehende allgemeine Handeln und Denken, einen gewissen, unmerklichen "Seelenraub".

Daraus folgen dann auch land grabbing, Kinderarbeit, regional extreme Armut, ethnocide, aussterbende Berufsgruppen und allerlei Aneignungen von Ressourcen durch Wenige. Jeder wurde ersetzbar und zählt nur mit seinem Konsumvermögen und als Wählerstimme - oder zählt gar nicht - bei existenziellster Armut. Auf lange Sicht helfen uns auch keine Schutzfunktionen, wie etwa Kranken- und Pensionsfonds. Hinzu ersetzen Digitalisierung, Algorithmen, KI und billigere Roboter - Millionen bisher werktätiger Menschen. Soviel also zum "großen Rahmen".

 

11.11.2021 - In Deutschland kommt es gerade zur Ampelkoalition und mit ihr der Beschluss zur Cannabislegalisierung. Als Spross und Mitläufer der 70er weiß ich, was Hanfkonsum im Seelischen zerstört, und ich will da nur mal warnen! Es höhlt einen aus, macht einsam und bietet nicht, was es zuvor verspricht. Als Scheidungskind war ich für lange ein ideal leichtes Drogenopfer. Nun sehen die Schweiz, USA und viele wohlhabende Länder gar nichts Gutes auf sich zukommen. 

 

Jedoch entgegnen auch andere Rüttelsiebe - ebenso erfolgreich - durch unser Empathievermögen, unsere moralischen Kodizes und durch eine gewiss in jedem Herzen innewohnende Solidarität. Denn auch ethisch-menschliche Parameter weben da am Anderen - am starken Auffangnetz - welches uns hinleitet zu der endgültigen, seit ewiger Zeit beschlossenen End-scheidung - um uns letztlich heimzuholen, zu bergen und in aller Art Gefahr zu retten. Hier zählen unsere vielen "kleinen" Taten, das Reden, Fühlen und Denken - wie auch Motivation und unser Können, mitsamt einem eventuell bestehendem Unvermögen - durch all dies erfahren wir Wohlwollen vor Gott.

Karl Marx meinte noch: "Religion ist Opium für´s Volk". In Wahrheit ist es heute genau umgekehrt - Opiate werden zur neuen Religion - und unser Zeitgeist, gepaart mit den Auswüchsen des Turbokapitalismus, bilden Wege schleichender Zerstörungen! Die Klimaaufheizung und die Covid-Pandemie sind dabei "nur" Begleiterscheinungen?

 

Echte Religion aber, befindet sich zur Welt in einem Hin- und Abwenden zugleich. Sie wendet sich ihr zu, weil sie das ihr inhärente Leid zutiefst versteht und sie wendet sich von ihr ab, weil sie jenes Leid nicht ohne Erweiterung hinzunehmen bereit ist. Sie hält all den Wirtschaftswertigkeiten eine tiefe Lebensdankbarkeit entgegen und findet so das rechte Maß für alle persönlichen Bereiche (m)eines Menschseins. In dieser Wertschätzung und nach ehrlichem Suchen erschließt sich uns die drei-eine Existenz Gottes und der Hl. Mutter Maria. Die vielen ausprobierten -ismen von Atheismus bis Zarathustra verdunsten in diesem neuen Lichte und schenken unseren Herzen sodann Ruhe und den bleibenden Frieden.

 

 

       Nun zu etwas zutiefst Menschlichem ...

Der renommierte Begründer der Hagiotherapie, Tomislav Ivancic, fragt: "Weiß das Kind im Mutterleib, dass es eine Mutter hat?" Er bietet dazu folgende Vergleiche:

 

"Das menschliche Leben gleicht dem Lauf eines Flusses. Im Augenblick der Zeugung entspringt der Mensch wie aus einer unsichtbaren Quelle, wächst neun Monate lang heran, um durch einen Engpass wie ein Fluss zwischen Felswänden in die Welt zu strömen.

Aber dann wächst er wieder, als flösse er von Jahr zu Jahr auf dieser Erde weiter, um schließlich durch den Engpass des Todes in den Ozean der Ewigkeit zu münden.

Mit anderen Worten, der Mensch durchlebt verschiedene Welten, während er ins Finale des Lebens eintritt.

 

Zuerst lebt er in der Welt des Leibes seiner Mutter. Dort wächst er vom kleinen, winzigen Embryo zum ausgewachsenen Säugling von neun Monaten. Danach verlässt er die Welt des Mutterleibes, stirbt ab für jene Welt und wird in die Welt des "irdischen Leibes" geboren.

 

Wenn er für die Welt des Mutterleibes zu alt wird, kann er dort nicht mehr leben und muss hinaus, als wenn er sterben müsste. Aber in jenem Augenblick beginnt er unter uns zu leben, winzig und klein, ohne eigenes Bewusstsein.

 

 

Dann wächst er und beginnt zu laufen, beendet die Schule, wächst zu einem jungen Menschen heran, zu einem erwachsenen Menschen, und später zu einem alten Mann oder einer alten Frau, um schließlich, wieder reif geworden, aus dem Leib dieser Welt in eine andere, ewige, in die Welt Gottes geboren zu werden.

 

Mit dem Alt-sein wird das Leben also nicht beendet, sondern man wird reif für ein anderes Leben. So wie ein Kind nach neun Monaten im Mutterleib sein Leben nicht beendet hat, sondern reif wurde, um in einer anderen Welt geboren zu werden.

Es ist interessant, dass das Kind im Mutterleib lebt, die Mutter aber nicht sieht. Es kann sie nicht betasten, weiß nichts über sie und muss sich fragen, was sich eigentlich außerhalb der Hülle des Mutterleibes befindet.

 

Ähnlich fühlt sich der Mensch, der hier auf der Erde lebt, wie in einem merkwürdigen Leib. Er sieht nicht, wer ihn auf die Erde schickte, wessen sympathische und sanfte Hände ihn halten und tragen, was sich außerhalb des Erdenlebens befindet, wo das Ende des Weltalls ist, ob das All überhaupt ein Ende hat und wo sich Gott befindet.

 

Genauso wie ein Kind sich in der Mutter befindet, sich bewegt, da ist, ohne zu wissen, wo die Mutter ist.

 


Die Menschen sagen, sie wüssten nicht und könnten nicht wissen, ob es Gott gebe. Sie ähneln dem Kind, das sagt, es könne nicht erfahren, ob es seine Mutter gebe. Aber die Mutter ernährt es, kümmert sich um es, ist zärtlich zu ihm. Und falls sich die Mutter ärgert oder fröhlich ist, fühlt das Kind das im Mutterleib.

 

So ähnlich ist es mit uns im "Leib" dieser Erde. Wir wissen nicht, wo Gott ist, und fragen uns, ob man ihn sehen und hören kann.

Doch Gott ist für uns da, wie eine Mutter für ihr Kind und wie das Meer für die Fische da ist, die in ihm schwimmen."

 

... mehr dazu findet sich in seinem Buch: Wie Familie und Ehe zu heilen sind.

 

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       Menschlich-ethisches aus meiner persönlichen Sicht 

 

Entweder wir bilden eine globale Partnerschaft, um für die Erde und füreinander zu sorgen, oder wir riskieren, uns selbst und die Vielfalt des Lebens zu ruinieren.

 

Auch gegen den weltweiten Trend der Urbanisierung zur Re-Ökologisierung sollten wir praktikable und wirksame Maßnahmen ergreifen. Denn diesem Trend folgen: hohe Scheidungsraten, Werteverlust, Workaholismus, One-Night-Stands, Drogen- und Pornographiesucht etc. - alles wegen der schleichenden Einsamkeit der anonymen Konsumenten. Vielen erscheint die "Landluft freiheit" natürlich unpraktisch, unbequem und unerreichbar; dabei wäre sie heilsam, wohltuend und letztlich notwendig. 

 

Wissenschaft, Technik, profitorientiertes Handeln und Expansionismus stehen eigentlich gar nicht so sehr im Widerspruch zu Gottes Auftrag an uns Menschen, der unsere Geschichte und unsere religiösen Ambitionen immer diskret begleitet hat. Der Hauptauftrag verlangt aber die Bejahung des Lebens und Sehnsucht nach ewigem Leben in der Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater.

Aber auch religiöse Menschen und Kirchengemeinden tragen heute Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung; jeder Gläubige sollte sich gefährlicher Technologien bewusst sein und im Sinne von Schöpfungsbewahrung für Veränderungen eintreten.

 

Es geht in erster Linie um unsere Beziehung zu unserem lebendigen Schöpfer. Alle Kulturen die Gott vernachlässigen, sind nach wenigen Generationen geschwächt. Einfach deshalb, weil die von Gott gesegnete Atmosphäre in den Familien und Gemeinschaften abnimmt und abkühlt/überhitzt - wenn sie ihn verleugnen.

 

Ich bin überzeugt: Wenn wir uns an Gottes Gesetze halten und uns seiner Gnade anvertrauen, werden unsere Umwelt und unsere Beziehungen zueinander heilen. Am Anfang der Welt herrschte nicht Chaos, sondern das Schöpfungswort Gottes, geprägt von Sinn, Vernunft und Ordnungswillen. Die Welt ist Gottes Eigentum, doch wir tun so, als gehöre alles uns selber – tun uns schwer, das Leben an sich wertzuschätzen und uns entsprechend einzuordnen.

In diesem Sinne findet auch Papst Franziskus eine universelle Anerkennung der Religionen als höchst an der Zeit. Nicht zuletzt, um gute Friedensstiftungen in einer unruhigen Welt zu fördern, und damit wir mit Toleranz und Mitgefühl ins nächste Jahrhundert zu schreiten vermögen. Möge dies – in diesen alles entscheidenden Tagen – gut gelingen.

 

Heute sind es vor allem seltsame spirituelle Ideen, wie die Selbsterlösung, die allgegenwärtige Verbreitung der Werte einer egozentrischen Gesellschaft und deren übertriebener Fortschrittsglaube, die die Menschen von Gott weggeführt haben.

 

Ich bin auch besorgt über unsere derzeitigen Eingriffe in die natürlichen Prozesse der Empfängnis und Geburt. Denn diese Art von "Freiheit und Machbarkeit" kann bei so mancher Frau im Nachhinein zu psychischen Problemen führen. Auch moralisch erscheint es mir problematisch, schließlich wird damit ungeborenes Leben zerstört - laut WHO steht Abtreibung einsam an erster Stelle der Todesursachen! Auch durch Leihmutterschaft geborene Kinder können die familiäre Harmonie - gleich in zwei Familien - stören.

 

Alleinerziehende sollten für sechs Arbeitsstunden pro Tag (bzw. drei im Halbtagsbereich) einen Vollzeitlohn erhalten, um sie für ihre Leistungen und Pflichten gegenüber ihrem Kind/ihren Kindern zu entschädigen. Generell sind auch unterstützende Maßnahmen zum Schutz von Müttern und Leben sinnvoll und wichtig.   

 

        Aber wie können wir, die wir ungläubig geworden sind, eine Verbindung zu Gott herstellen?

 

Wir können ihn nicht sehen oder berühren, wir können ihn uns nicht einmal in seiner Gesamtheit vorstellen. Aber wir können zum Beispiel anfangen, über sein beeindruckendes Werk zu staunen. Die Vorstellung von seiner Gegenwart in uns und der schönen Natur, seiner Schöpfung, ist ein guter Anfang.

 

Gottes liebende Gegenwart durch seine Begeisterung half mir, ihn mit Dankbarkeit zu spüren. Durch Lobgesänge wurde ich fähig, direkt mit dem unsichtbaren, aber lebendigen Gott zu sprechen - sie wurden zur Gebetsverbundenheit mit meinem Abba.

Meine Suche nach "Erfüllung in Gott" mündete in der persönlichen Berührung mit dem biblischen Wort und in der freudigen Gemeinschaft mit Christen im Sonntagsgottesdienst. Er weckte in mir die Gewissheit seiner Verheißung "einen neuen Himmel und eine neue Erde gebe ich euch".

 

Eine Folge unserer Beziehung zu Gott ist, dass wir glücklicher, friedlicher und weniger abhängig von äußeren Umständen werden. Ehepaare, die gemeinsam beten, bleiben sich zum Beispiel in 97 % der Fälle treu.

Was könnte uns wünschenswerter sein, als solche Beziehungsqualität zu pflegen? 

 

 

 

 

    Visionen zu einer erweiterten Zukunft  (2)

 

Dazu muss ich vorweg das allgemeine Vorurteil erhellen, dass unsere "Aufgeklärtheit" und die früher von Religionen geprägten Werte unvereinbar wären.  > Wir Menschen suchen nämlich zurecht nach der Einbettung in den größtmöglichen Bezugsrahmen <.

 

Wissen und Vernunft alleine kann uns jedoch nicht die Geborgenheit vermitteln, in die Gott uns einbeziehen möchte. Die Genesis z.B. hat durchaus schlüssige Erklärungen über die Anfänge unseres Daseins. Gut, die Bibel vermittelt zu altem Verständnis bildhafte Schöpfungszeiträume (7 Tage) - sie bietet uns dennoch erstaunliche und insgesamt auch richtig dargestellte Antworten.

 

Was ließ nun den Urknall knallen - Raum/Zeit & die Elemente entstehen? Auf unsere Sterblichkeit und unsere Herkunft gibt all die kluge und erfolgreich exakte Wissenschaft ja kaum sinnvolle und Ruhe vermittelnde Lösungen. 

 

Ohne Willen, Information, vollkommene Weisheit und höchster Liebe göttlicher Allmacht bzw. absoluter Wahrheit, kann diese planvolle Lebensentfaltung niemals den langen Weg in die voll-prächtige Erscheinung angetreten haben! 

Daher, aus Nix wird nix – Leben kommt von dem „Lebendigen“. Davon sollten wir uns doch nicht

abkoppeln wollen! Zwischen Mensch und Himmel liegt zwar die Zeit –

jedoch in jeder Gebetszeit vereinen sie sich.

 

Aus meiner eigenen Erfahrung lehrt uns Not beten - und auch durch schlechtes Gewissen lässt sich Besserung einüben und das alte Handeln in gute Taten umkehren. Dann kam EINER! Sein Name lautet Jesus - das heißt Retter. Er lehrte uns und lehrt uns auch heute - wir brauchen einander, und wir brauchen die Loslösung von der kollektiven Schuldenansammlung - durch Ihn, Christus. Sein Wissen, seine Zusage: Gott wird uns "einen neuen Himmel und eine neue Erde" bereiten - ist entscheidend!

Machen wir uns bereit für Gottes liebende Vorsorge, und spähen wir aus nach seiner Gegenwart. Jesus sagt uns bei einer Gelegenheit: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der sei der Erste, der einen Stein auf sie wirft." 

 

Ganz ohne Schuldzuweisung und im Vollrespekt zu anderen Kulturen und Religionen - wir sind auf ein Wir und ein Miteinander gestellt, ja angewiesen! Wir kommen da nur gemeinsam durch und müssen auch gemeinsam beten um das einende Licht am Ende des Tunnel. Diesmal als "Ursprung", statt dem einstigen "Urknall" vor 13,81 Milliarden Jahren. Und - nur wer dem Allguten Gott zugewandt lebt, findet seinen leichten Tod - in letztendlicher Heimkehr. Für Christen über den Versöhner, Gottes Sohn.

 

Bezüglich der vielen christlichen Konfessionen halte ich es mit dem Jesuswort in Markus 9,40 : "Wer nicht gegen uns ist, ist für uns." Und bezüglich mancher Missstände - haben nicht alle Großstrukturen ihre Machtprobleme? Sind da nicht UNO, EU, NATO und Staaten an sich - gleichauf mit kirchlichen Hierarchien - von u.U. auch gefährlichem Umgang mit Macht betroffen?  

  

Viele - und auch ich - fühlen sehr wohl, dass die Zeit der mystisch beschriebenen Apokalypse angebrochen ist.  Gott sagt uns: "Ich mache alles neu". Von daher sollen und dürfen wir auch Geduld haben mit aller Welt, und zuvor auch mit uns selbst. Viele streben nur nach materiell Höherem und stecken in einer Art Konsumverliebtheit. Doch die guten Willens sind, haben mit ihrem Glauben schon hier lebendige Vorfreuden, die sie über das Sterbliche hinaustragen. 

 

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     Hier folgen Bibelstellen und persönliche Gebete 

 

WAS ES BRAUCHT 

Es brauchen die Liebe die Liebenden,

und die bedrohte Familie braucht ihr Kettenhemd.

Brot brauchen und Butter die Armen,

und der Langzeitarbeitslose den Kaffee.

Es hat keinen Gewinn, der täglich reicher wird,

und keine Macht hat, der allen befiehlt.

Es braucht Erholung der ausgelaugte Mutterboden,

statt all dem Kriegsgerät bräuchte er Handsicheln.

Es braucht Baldrian gegen seinen Hass der Radikale,

und für die esoterisch Verwirrten braucht es wohl Honig.

Es brauchen Mütter und Babys Milch gegen die Furcht,

und gelegentliches Fasten bräuchte der ständig Satte.

Es braucht die guten Taten des Reichen, um noch

als schlankes Kamel durchs Nadelöhr zu schlüpfen.

Der betuchte Börsianer hat auch mal sein Scheitern,

doch einen Schutzmantel braucht der frierende Migrant.

Es braucht den Lebendigen, der da stirbt,

und die ganze Menschheit hat Seine umfassende Gnade.

Ich Mensch, bin Rauch und nutzlos die Prise Wissen,

das Salz der Weisheit braucht es zum Ziel;

und in den Herzen gottgleiches Erbarmen.

Dann ziert uns auch Gotteskindschaft - erblühend

zur Hochzeit im Himmel - auf dauerndem Grund.

Noch fehlt der Pfeffer dem suchenden Frommen,

doch verhilft ihm das Wort - klar wie Wasser -

zur Wandlung in ursprüngliche Kraft.

 

M.Th. 11.10.21, Wien

 

Diese Erde und die Himmel

 

Ich glaube, dass die reale Welt keine Zinsgeldwirtschaft oder Kryptowährung, kein schwarzes Gold, keine Hektik, Lärm und Gestank, keine Sprengköpfe, Gewalt oder Megareiche braucht, um in der ihr eigenen Wahrheit zu funktionieren 

und gute Güter hervorzubringen. 

 

Macht sie Armut, Landflucht und Naturentgleisungen? Diese Erde ist doch freigiebig, hat Platz für alles Leben; sie kennt keine Asphaltbänder und "fahr-lässiges" CO2! Sie gibt genug aus sich selbst heraus, und sie eilt nicht fort-schreitend dahin. Hat sie nicht umfassende Empathie, Würde, Geduld? Sie gibt doch Daseinsfreude, ist hilfsbereit und treu! 

Wie, geschätzter Leser, erleben und sehen Sie diese Welt?

 

Ich denke, die Erde kränkelt, eilt und kämpft nicht fortwährend, und Sterben in ihr bedeutet friedliches Entschlafen. 

Unsere technischen Behelfe stellen bloß mittelfristige, geistige Leihgaben dar, um unsere jeweiligen Krisen zu  meistern. 

Auf die Hochfinanz kann man dabei nicht so ganz hoffen - doch auf den himmlischen Beistand vertraue ich fest. 

Seine Liebe ist wahr, gut und schön.

 

Die von Astrophysikern fieberhaft gesuchte mystische dunkle Materie und die fehlende kosmische Energie, werden wohl erst dann entdeckt werden, wenn unsere Ohren, Augen und Herzen gereinigt sind. Dies aber bewältigt der Erlösungsplan unseres Schöpfers selbst! Auch sind die "Wasser des Lebens" nicht als Eiskometen auf die junge Erde gelangt und haben zur

gegebenen Menge aller Weltmeere geführt; Gott selber hat diese Fluten ins Dasein gesprochen!

 

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Oh Du mein Gott - ich bin verwirrt -

Du, der "Du bist da" ...

Mein lärmender Kopf, mein friedloses Herz - schreit an deiner Tür.

Bitte lass mich rein; lass mich dich verwundert sehen und fühlen,

Ich bin taub für deine Stimme.

Lehre mich dein Schweigen, deine reiche Armut, deine Disziplin

und woran du dich erfreust;

Sonst bin ich verloren - im Elend eines kalten Nichts. Ich bitte dich!

Ich kann und darf sein, weil alle da sind – alles IST durch die göttliche Schöpfung.

Und wir alle, gefangen in der Trübsal des hochschwangeren Alls, streben nach dem Frieden - 

aus Enge und innerem Hunger - jeder ein Flüchtling!

 

Hinter den drückenden Schmerzen der Neugeburt erwarten wir Dich -

warten auf deine Liebe - Dank sei Dir!

Morgen, ja jetzt und morgen bist du unser König, Hirte und Himmel.

JESUS - führe uns zurück zu Gott.

Ich fand es passend, Jesus nachzufolgen; Sein Wort, Sein Friede gibt Erlösung.

Du ziehst uns zur lebendigen und ewigen Liebe – zur Heimat bei unserem Vaters.

 

Seit 2000 Jahren hast du das Wahre, das Schöne und das Gute geschenkt

die wie warmer Regen aus der Liebe des Vaters das Land befeuchten

und lässt alles neu erblühen - durch Eure unendliche Barmherzigkeit.

Du - Land der Rettung - JESUS.

Heute hast du mich schon geheilt - mir Ruhe und ein neues Herz gegeben - 

Halleluja! 

M.Th. - 03.2016

 

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Ein Loblied auf meinen Gott 

 

Der mich beim Namen rief und mich von der Mühe der Irrwege befreite.

Oh - Du mein gütiger Papa, himmlisch - auf

Heißer Sand wurde ich gegossen, wie ein stummer Fisch.

Aber du hast mich in deinen Wassern wiederbelebt.

Jetzt schwimme ich fröhlich und atme Deinen Atem.

 

Oh - die sind wie eine Mama, himmlisch, glückselig gebären - in

in eine tiefe Gletscherspalte wurde ich geworfen - einsam erfroren.

Aber deine warme, fette Muttermilch könnte mich auftauen. Jetzt

Ich darf mich ausstrecken und meine Seele erwacht zu neuem Leben.

 

Wer hat mich geworfen! Wer hat mich geworfen?

Dein Anblick hat sein Böses zerstört! Ich habe gerne gelebt, ja – und bin dann gerne gestorben.

Auf dein Versprechen war es für mich nur ein kurzer Weg durch das dunkle Tal.

Nur deine Liebe hat mich gerettet!

Und wieder nach Hause gerufen - ich darf, ich werde Dir danken - und jetzt freue dich ewig vorher

vor dem Thron deiner Herrlichkeit. Halleluja!

 

Dein Sieg ist von Anfang an. So ist es ...

Ja, diesem ewigen Gott singe ich meinen Psalter.

Er hat uns seinen eigenen geliebten Sohn gesandt.

Jesus wurde Mensch für unsere Rettung aus Tod und Finsternis.

Rückkehr und Versöhnung hast du uns mit Ihm gegeben,

in deiner Gnade und Liebe.

So ist es - Amen

 

M.Th. - Sept. 2000

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Du hast mich in meinem Innersten geschaffen,

im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet. Herr,

ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!

Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich!

Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet

im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.

Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen.

Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann!

Wie überwältigend sind deine Gedanken für mich, o Gott, es sind so unfassbar viele!

Sie sind zahlreicher als der Sand am Meer; wollte ich sie alle zählen,

ich käme nie zum Ende! 

 

Psalm 139:13-24 

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Jona in Ninive

 

Das Wort des Herrn erging zum zweiten Mal an Jona: „Begib dich auf deine Reise und geh nach Ninive.

und geh nach Ninive, dieser großen Stadt, und beauftrage sie mit allem, was ich dir sagen werde.

Jona machte sich auf und ging nach Ninive, wie der Herr ihm geboten hatte.

Ninive war in den Augen Gottes eine große Stadt; Es dauerte drei Tage, um es zu überqueren. es zu durchqueren. Jona begann, die Stadt zu betreten; Er ging einen Tag lang und rief:

Noch 40 Tage und Ninive wird zerstört!

Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus, und alle, groß und klein und klein, zogen sich die Gewänder der Reue an. Als die Nachricht den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte sein königliches Gewand ab,

kleidete sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche.

Er sandte in Ninive eine Proklamation aus: Befehl des Königs und seiner Großen: Alle Menschen und Tiere, Rinder: "Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen sollen weder essen noch weiden noch Wasser trinken. Sie werden sich damit bedecken in Gewändern der Buße, Mensch und Tier, sie werden laut zu Gott schreien, und jeder wird umkehren und sich von seinen bösen Taten und dem Bösen, das an seinen Händen ist, wenden.

Wer weiß, vielleicht wird Gott wieder Buße tun und von seinem wilden Zorn ablassen, damit wir nicht verloren gehen.

Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie Buße taten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Dann bereute Gott das Böse, mit dem er ihnen gedroht hatte, und führte die Drohung nicht aus.

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Ob Gott uns heute 40 Wochen, 40 Tage oder 40 unsere als Zeitbegrenzung gibt und was Sie bereuen müssen, muss jeder „Ninive-Bewohner“ entscheiden. Jeder "Einwohner von Ninive" muss es in seinem Herzen selbst herausfinden.

In meiner Reue durfte ich mich von der intensiven Dummheit vieler jugendlicher Torheiten befreien.

Jesus hat auch für dich gelitten! 

 

M.Th. - März 2018

 

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Er spricht Gerechtigkeit im Streit der Nationen,

Er tadelt viele Nationen.

Dann schmieden sie Pflugscharen aus ihren Schwertern

Und schneiden Messer von ihren Lanzen.

Das Schwert wird nicht mehr gezogen,

Nation gegen Nation,

und nicht mehr für den Krieg üben. 

Jesaia 2,4

 

 

Es ist wahr: Unter uns Menschen liegt viel Gutes in der Welt.

Und doch sind leider auch die harten Wahrheiten wahr:

Wir haben die Wahrheit Deines Wortes lächerlich gemacht und es Pluralismus genannt.

Wir haben andere Götter verehrt und es Multikultur genannt.

Wir haben der Perversion zugestimmt und sie einen alternativen Lebensstil genannt.

Wir haben die Armen ausgebeutet und das ihr Los genannt.

Wir haben Faulheit belohnt und sie Wohlstand genannt.

Wir haben unser Ungeborenes getötet und das Selbstbestimmung genannt.

Wir haben Leute entschuldigt, die Abtreibungen durchgeführt haben, und das Gerechtigkeit genannt.

Wir haben es versäumt, unseren Kindern Disziplin beizubringen, und nennen das Selbstachtung.

Wir haben Macht missbraucht und es Politik genannt.

Wir haben den Besitz unseres Nächsten beneidet und das Streben genannt.

Wir haben den Äther mit Pornografie und Weltlichem verschmutzt

und weltlichen Dingen und nannte es Pressefreiheit.

Wir haben die Werte unserer Vorfahren lächerlich gemacht und es genannt

und nannte es Erleuchtung. 

Joe Wright

 

Hier möchte ich – hier sollten wir – bekennen und bereuen.

Gott kann allen vergeben - lass uns mit ihm leben!!!

ER ist nie weiter weg – als unser Gebet. 

M.Th. Wien, Feb.2020 

 

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So wahr wie ich lebe, spricht der Herr, der Ewige:

Ich habe keine Freude am Tod des Gesetzlosen,

aber dass der Gesetzlose sich von seinem Weg abwendet und lebt!

Kehre um, kehre um von deinen bösen Wegen!

Denn warum willst du sterben...? 

 

Hesekiel 33:11

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Von David - Psalm 139: HERR, du hast mich erforscht und kennst mich. / 2 Ob ich sitze oder stehe, du kennst es. Du durchschaust meine Gedanken von fern. 3 Ob ich gehe oder ruhe, du hast es gemessen. Du bist vertraut mit all meinen Wegen. 4 Ja, noch nicht ist das Wort auf meiner Zunge, siehe, HERR, da hast du es schon völlig erkannt. 5 Von hinten und von vorn hast du mich umschlossen, hast auf mich deine Hand gelegt. 6 Zu wunderbar ist für mich dieses Wissen, zu hoch, ich kann es nicht begreifen. 7 Wohin kann ich gehen vor deinem Geist, wohin vor deinem Angesicht fliehen? 8 Wenn ich hinaufstiege zum Himmel - dort bist du; wenn ich mich lagerte in der Unterwelt - siehe, da bist du. 9 Nähme ich die Flügel des Morgenrots, ließe ich mich nieder am Ende des Meeres, 10 auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich ergreifen. 11 Würde ich sagen: Finsternis soll mich verschlingen und das Licht um mich soll Nacht sein! 12 Auch die Finsternis ist nicht finster vor dir, / die Nacht leuchtet wie der Tag, wie das Licht wird die Finsternis. 

 

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Antwort auf unsere Sterblichkeit

Niemand will ersticken, verdursten, in den Abgrund fallen -

niemand will ertrinken, erfrieren, verhungern, verbrennen.

Und doch passiert es hie und da.

Wer möchte Angst haben, einsam und unverstanden, in Hass

und Schuld, blind und taub vor Schmerzen sein?

Und doch sind wir nicht immun dagegen.

Allerdings: Jesus, Gott und Heiliger Geist wollen das

nicht – ziehen uns davon weg.

Sanft und unaufdringlich, in Geduld und Liebe.

Lassen wir dies einfach geschehen!

M.Th. Juni 2020

 

 

 

WEIH-NACHT

 

 

Jedes Kind, das noch an das Christuskind glaubt, weiß mehr,

 

als ein aufgeklärter Skeptiker, der über die allgemein gängigen

 

diesbezüglichen Zweifel nicht herauswächst.

 

Denn mehr, als nur über Jesus zu wissen,

 

gilt nicht als höheres Wissen.

 

 

Glücklich die Eltern, die ihren Kindern Gott nahebringen

 

und IHN ihrer zarten Seele nicht vorenthalten.

 

 Über mich     

 

 

Mein Name ist Michael Thalhammer und ich komme aus Graz, das liegt in der grünen Steiermark. Ich bin Vater von drei erwachsenen Kindern und Großvater von fünf Enkelkindern und lebe jetzt mit meiner Frau Maria in Wien. Vor meiner Pensionierung (ich bin jetzt 70) war ich hauptsächlich im sozialen Bereich tätig, habe aber auch als Handwerker gearbeitet.

Ich war nie ein Techniker, aber ich war schon von klein auf ein Tüftler. Als 6-jähriger Junge habe ich für meine Mutter einen brauchbaren Mixer mit einer Handkurbel gebaut.

Meine Frau nennt mich gelegentlich scherzhaft "Materialtester". Sie gibt mir Ratschläge und hilft mir bei der Bearbeitung.

Seit 18 Jahren entwickle ich nachhaltige technologische Ideen in den Bereichen Mobilität, Landwirtschaft, Zero Plastic, nachhaltiges Bauen und vieles mehr.

Als Open-Source-Netzwerker möchte ich meine Ideen von www.tubewaysolar.at auf dem freien Markt umgesetzt sehen. 

 

°°°°°°

 

Für Michael zu seinem 70. Geburtstag

 

Die 70 sieht man dir nicht an,
bist lange noch kein alter Mann

Fährst mit dem Fahrrad quer durch Wien
Kannst auch noch arbeiten auf den Knien

Auch sonst bist du noch super fit
Bekommst nicht immer alles mit ;-)
Aber das muss auch nicht immer sein
So wie du bist, bist du ganz fein.

Bist stets beschäftigt
Mit Erfinden und Denken
Willst die Welt in andere Bahnen lenken

Der Computer ist dein treuer Begleiter
Schickst Mails und netzwerkst
Und kommst auch immer ein Stück weiter

Als Michi-Opa sehr beliebt
Zum 
Vorlesen, Lego Bauen,
und was es sonst noch gibt

Bist kommunikativ und hilfsbereit als wie
Nur am Handy, da erreicht man dich nie 
;-)

Zu deinem 70er nur das Beste
Und hoffentlich noch viele gemeinsame Feste!

Geschrieben von meiner Stieftochter Susanna – 21.07.1951- DANKE!

 + + +

 

Ich bin erstaunt über mein altes Leben, seine wechselnden Beziehungen und all die Irrwege. Aber das subtile Eingreifen des Herrn hat mich, der ich kleingläubig war, korrigiert. Sonst würde ich heute noch mühsam versuchen, mich selbst zu erlösen.

 

Heute lebe ich in tiefer Dankbarkeit und vertraue darauf, dass auch ich ein Kind Gottes bin.

 

Indem ich allen vergebe und um Vergebung für diejenigen bitte, die mich verletzt haben, hoffe ich, dass all jene eine wenigstens ebenso tiefe Begegnung mit unserem gütigen Schöpfer haben werden - der Quelle meines (und aller) Lebens.

 

 

 

Informativ und wertvoll erscheint mir auch der Vortrag von Dr. Roger Liebi, "Die Bibel und das Jenseits" - in Youtube.

Auch in RadioMaria.at - in der Radiothek - ist z.B. Dr. Peter Egger mit Vorträgen zu den div. Gottesbildern zu hören.

Ebenso Prof. https://WernerGitt.de über was-ist-information und die Website: sowie: www.was-darwin-nicht-wusste.de

Ebenso dort, das Impulsreferat von Prof. Wolfgang Leisenberg - >> "Forum Familie 2014 in Stuttgart".