VISIONEN zu einer enkelgerechten Zukunft

 

 

 

Was wir für unsere Umwelt tun, kommt uns selbst zugute

 

Die Natur ist unser wichtigstes Refugium. Damit sie uns in ihrer gesamten Vielfalt und Schönheit erhalten bleibt, braucht sie Orte, an denen sich Tiere und Pflanzen ungestört ausbreiten können. Biodiversität zu fördern, liegt nicht zuletzt in unserem eigenen Interesse. Daher ist nur Umweltneutral auch richtig Klimaneutral!

 

Altes Leben - ganz neu

 

Gerade zur Wende unseres Millenniums hatte ein völlig ausgebrannter Althippie den absoluten Tiefpunkt seines verlotterten Lebens erreicht. Der schon 50jährige las im schmuddeligen Bett seiner abgewohnten Grazer Bleibe das Buch "Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott“ von William Paul Young. Tief berührt schrie er damals selber flehentlich nach dem Gott seiner noch unschuldigen Kindheit, bis er erschöpft in einer sonderbaren Traumwelt versank. Am nächsten Morgen hatte er das Bedürfnis, den Tag mit einer Dusche zu beginnen und ihn nach gottfernen Jahrzehnten - mit einem Gottesdienst fortzusetzen ... Er blieb bei diesen sonntäglichen Messfeierbesuchen, da sie ihm merklich gut taten. Über eine christliche Partnerschaftsplattform lernte er alsbald seine zukünftige Frau kennen. Sie trafen sich damals in einem rumänischen Waisenheim, wo er als Ferialpraktikant aushalf - langsam ging es bergauf mit ihm. Zusammen beteten sie täglich, und übers Jahr stand er mit Ihr am Traualtar …

 

Bereits 2002 hatte er begonnen, jeweils nächtliche, buchstäblich Erträumte technische Erfindungen aufzuschreiben. Dazu kaufte er sich sogar seinen ersten Laptop und begann mit holpriger Homepage den Versuch, die Dinge an die Firmen zu bringen. Zuerst entstand das Konzept einer solarbetriebenen, dual-pneumatischen Großrohrpost für Personen und Güter, ähnlich dem Maglev-System „Hyperloop“ welchen der renommierte Elon Musk ab 2012 zu propagieren begann ... Dieser, und bald weitere Hyperlooper machen darüber bis heute fleißig nette 3D-Bilder. Sie betreiben so ein erstaunlich erfolgreiches Franchising - jedoch bislang ohne konkretes Umsetzen des Beworbenen?! …

 

2021 sperrte LinkedIn dem heute 71jährigen Mann seinen Zugang; er hatte dort bereits über 27.000 follower. War er manchen namhaften Firmen ein Dorn im Auge? Mit seiner message eilte er wohl seiner Zeit voraus - er postete:

Etwa 80% schädlicher Ressourcennutzung, mit hohem Anteil an CO2-Ausstoß, ließen sich vermeiden. Mit technisch neuen Konzepten möchte ich unserem Klimaproblem begegnen - besuchen Sie bitte die Seite www.tubewaysolar.at und erkunden dort die Nachhaltigkeit solarer Mobilität, autonomer Ackerbestellung, Holzbautechnik und TOPten4Bikes - mit Solarfolieneinsatz und Plastikvermeidung. In meinem Anliegen, diese Ansätze zu schnellst möglicher Umsetzung zu bringen, wären Weiterempfehlung und Ihr geschätztes Feedback sehr hilfreich" ...

 

Dies wäre für sich noch kein ausreichendes Motiv für ein Buch. Doch als Autor – und zugleich eingangs beschriebener Protagonist - stellt sich mir zunehmend die Frage nach Sinn und Auftrag, und dem Woher und Wohin unseres irdischen Lebens. Die gefundenen Lösungen erstaunen mich heute selber - ich fand heraus, welche technischen und geistigen Lösungen eine enkel-gerechte Gesellschaft braucht, und welche Gegenspieler diese Ansätze zu verhindern suchen. 

Offen bleibt, ob Firmen das eine oder andere Produkt auf den Markt bringen. Werden unsere Enkel schon Gebrauch davon haben? Meine Beiträge wollen jedenfalls Mut machen und Zuversicht geben, in Zeiten wo eine No-Future-Einstellung berechtigt erscheint. Ich will aufzeigen, wo unsere Chancen liegen und was unseren Hoffnungen festen Halt bieten kann.

Mögest Du - geschätzter Leser - in beiden Aspekten neues und spannendes entdecken.

 

Die Chancen finden hier als technische Anregungen ihren Ausdruck. Sie richten sich in Form detaillierter Beispiele auch an jene Personen und Firmen, die in der Lage sind, diese Ansätze umzusetzen. Siehe auch in Youtube mein Video: "TubewaySolar-for a clean future".

Die Hoffnungen (im vorletzten Button zu lesen) bieten uns grundlegend manifestiert alle gelebten Religionen und Kulturen an. Im Ausdruck jeweiliger Tradition ihres gelebten Brauchtums und in ihrer jeweiligen Gottesdarlegung begegnet uns deren Freude und Kraft, die uns über das Sterblich-Sein hinweg trägt. Ihre Hoffnung, Strahlkraft und Zusage gewähren uns - und zwar nicht nur im Christentum - auch im irdischen Leben ein sicheres Geleit. 

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 Bevor wir, geschätzter Leser, unsere innere Atmosphäre und Spirituelles näher betrachten wollen, noch ein paar Worte zu unserer "Realität":

Real erscheint uns Menschen alles, ja wirklich alles, was mit Beruf, Herstellungen, diversen Leistungen und sozialem Ansehen - also mit Geld - zu tun hat. In der Folge befindet sich jeder, wirklich jeder, in spezieller gesellschaftlicher Zugehörigkeit. Nun bedingt aber das Rüttelsieb von Industrien, Finanzwesen und das auf Konkurrenz geschehende allgemeine Handeln und Denken, einen gewissen, unmerklichen "Seelenraub".

Daraus folgen dann auch land-grabbing, Kinderarbeit, regional extreme Armut, ethnocide, aussterbende Berufsgruppen und allerlei Aneignungen von Ressourcen durch Wenige. Jeder wurde ersetzbar und zählt nur mit seinem Konsumvermögen und als Wählerstimme - oder zählt gar nicht - bei existenziellster Armut. Auf lange Sicht helfen uns auch keine Schutzfunktionen, wie etwa Kranken- und Pensionsfonds. Hinzu ersetzen Digitalisierung, Algorithmen, KI und billigere Roboter - Millionen bisher werktätiger Menschen. Soviel also zum "großen Rahmen". Von diesem Rahmen her gesehen, ist es wohl unrealistisch, große Hoffnungen auf das nicht Überschreiten des 1,5° Klima-Obergrenzwert´s zu setzen. Denn, die gerade zeitgleichen Krisen lähmen diese allzu trägen Wirtschaftsegoismen, und reißen im point of no return die ja >nur angedachten Ziele der Politik<  über Bord.

 

Wie immer, es entgegnen auch andere Rüttelsiebe - ebenso erfolgreich - durch unser Empathievermögen, unsere moralischen Kodizes und durch eine gewiss in jedem Herzen innewohnende Solidarität. Denn auch ethisch-menschliche Parameter weben da am Anderen - am starken Auffangnetz - welches uns hinleitet zu der endgültigen, seit ewiger Zeit beschlossenen End-Scheidung - um uns letztlich heimzuholen, zu bergen und in aller Art Gefahr zu retten. Hier zählen unsere vielen "kleinen" Taten, das Reden, Fühlen und Denken - wie auch Motivation und unser Können, mitsamt einem eventuell bestehendem Unvermögen. Durch all dies erfahren wir nämlich Wohlwollen vor Gott! 

Denn anderseits geht jeder Schimpf auf die Weltenlage, gegen einen Mitmenschen oder eine Personengruppe mit Anklage und Schuldzuweisung einher. Doch zeige ich mit meinem Finger auf jemanden, so weisen sogleich drei Finger dieser Hand auf mich selbst zurück (probier es aus).

Auf der Metaebene ist vielmehr einzig die zeitlose Ewigkeit real. Und nichts und niemand kann diese unaussprechliche und immerfort bestehende "Mitte der Ewigkeit" jemals verlassen. Dieses Ruhen in und bei Gott konnte Jesus als einzig gezeugter Sohn Gottes, bis über den Tod hinaus bewahren; und daher auch uns - diesen heiligen und lebendigen Geist - spenden.

 

IST RELIGION nur ein Rückschritt in veraltete Ansichten und bloße Einbildung ohne realer Basis? Für mich und für viele ist die

christliche Jenseitshoffnung geradezu ein Plus und Hinzu zur durchschnittlichen Lebenserwartung.

 

Dazu ein Brief des Apostels Paulus an die Korinther :   

                                                                

Brüder! Es könnte einer fragen: Wie werden die Toten auferweckt, was für einen Leib werden sie haben?
Was für eine törichte Frage! Auch das, was du säst, wird nicht lebendig, wenn es nicht stirbt.
Und was du säst, hat noch nicht die Gestalt, die entstehen wird; es ist nur ein nacktes Samenkorn, zum Beispiel ein Weizenkorn oder ein anderes.
So ist es auch mit der Auferstehung der Toten. Was gesät wird, ist verweslich, was auferweckt wird, unverweslich.
Was gesät wird, ist armselig, was auferweckt wird, herrlich. Was gesät wird, ist schwach, was auferweckt wird, ist stark.
Gesät wird ein irdischer Leib, auferweckt ein überirdischer Leib. Wenn es einen irdischen Leib gibt, gibt es auch einen überirdischen.
So steht es auch in der Schrift: Adam, der Erste Mensch, wurde ein irdisches Lebewesen. Der Letzte Adam wurde lebendigmachender Geist.
Aber zuerst kommt nicht das Überirdische; zuerst kommt das Irdische, dann das Überirdische.
Der Erste Mensch stammt von der Erde und ist Erde; der Zweite Mensch stammt vom Himmel.
Wie der von der Erde irdisch war, so sind es auch seine Nachfahren. Und wie der vom Himmel himmlisch ist, so sind es auch seine Nachfahren.
Wie wir nach dem Bild des Irdischen gestaltet wurden, so werden wir auch nach dem Bild des Himmlischen gestaltet werden. 1 Kor 15, 35-37.42-49

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Wir Menschen fallen nur allzu-leicht auf Halbwahrheiten herein. So gefällt uns z.B. die Fiktion, dass ein Flügelschlag eines Schmetterlings anderswo einen Orkan auslöst. Oder, dass man sich nach einem Traum, ein Schmetterling zu sein, beim Erwachen fragt, ob ich nicht ein Schmetterling bin, der träumt ein Mensch zu sein. Derlei Annahmen lassen sich bei näherer Analyse jedoch leicht durchschauen. Im Rückschluss wären alle Orkane von flügelschlagenden Schmetterlingen ausgelöst. Auch würde der Schmetterling beim Erwachen aus parallelem Traum erleichtert feststellen, dass er keine Mensch ist. Auch lenkt die Frage "was war vorher, die Henne, das Küken oder das Ei?" ab, von der natürlich stimmigen Antwort: der Same des Hahnes! Alles ableitbare aber, lässt sich auf die ursächlichste Ursache, auf den lebengebenden Schöpfer hin - suchen, finden und beantworten.*

 

Die Summe der vielen halb-wahren und unreflektierten Annahmen bewirkt, dass wir umso leichter die reale Existenz eines Schöpfergottes negieren. Alleine schon deshalb, weil wir diesen ja nicht sehen können - und wohl auch, weil wir meinen, ohne Gott freier und leichter nach eigener Fasson zu leben. Hierin liegt aber zugleich die Wurzel aller Esoterik, fragwürdiger Ideen und mancherlei "Wissenschaftserkenntnis" und Statistik, welche wir aus Unsicherheit und Angst heraus ansammeln, stützen und unterhalten. Solcher Art Konzepte können innerlich zwar nicht wirklich angenommen werden, jedoch wirken sie in Summe wie eine Klebemasse, die uns im Handeln, Denken und Fühlen behindert und unfrei hält.

Dies heißt nun nicht, dass heutige Erkenntnisse über Urknall, Kosmos, Elementarreihe, Mikroevolution, Zellbiologie etc. zur Gänze falsch liegen. Dennoch fehlt ihnen die Voraussetzung als eine Information, eine Inspiration und ein Wille, zu all diesen Bereichen! Hierzu informieren die Erkenntnisse von Prof. Dr. Ing. Werner Gitt: 

 

 Herkunft des Lebens aus der Sicht der Information*

 

- Naturgesetze über Information und ihre Schlussfolgerungen -

 

Die stärkste Argumentation in der Wissenschaft ist immer dann gegeben, wenn man Naturgesetze in dem Sinne anwenden kann, dass sie einen Prozess oder Vorgang ausschließen. In allen Lebewesen finden wir eine geradezu unvorstellbare Menge an Information. Das Gedankensystem Evolution könnte überhaupt nur funktionieren, wenn es in der Materie eine Möglichkeit gäbe, dass durch Zufallsprozesse Information entstehen kann.

Diese Information ist unbedingt erforderlich, weil alle Baupläne der Individuen und alle komplexen Vorgänge in den Zellen (z.B. Proteinsynthese) informationsgesteuert ablaufen. In diesem Beitrag wird mit den Naturgesetzen der Information argumentiert, die aus der Beobachtung gewonnen wurden. Diese Gesetze schließen aus, dass jegliche Information, und damit auch die biologische Information, aus Materie und Energie ohne einen Bezug zu einem intelligenten Urheber hervorgegangen sein kann.

Wer Evolution für denkmöglich hält, glaubt an ein „Perpetuum mobile der Information“. Die hier gezeigten Naturgesetze verlangen für die Herkunft der biologischen Information einen bewussten und mit Willen ausgestatteten Schöpfer. Die weitreichenden Schlussfolgerungen dieser Gesetze werden diskutiert.

 

1. Was ist ein Naturgesetz? Lässt sich die allgemeine Gültigkeit von Sätzen, die unsere beobachtbare Welt betreffen, in reproduzierbarer Weise immer wieder bestätigen, so spricht man von einem Naturgesetz. Naturgesetze genießen hinsichtlich ihrer Aussagekraft in der Wissenschaft den höchsten Vertrauensgrad. Von Bedeutung ist:

Die Naturgesetze kennen keine Ausnahme.

Naturgesetze sind unveränderlich in der Zeit.

Die Naturgesetze beantworten uns die Frage, ob ein gedachter Vorgang überhaupt möglich ist. Dies ist die wesentlichste Anwendung der Naturgesetze.

Die Naturgesetze existierten schon immer, und zwar unabhängig von ihrer Entdeckung und Formulierung durch Menschen:

Naturgesetze können stets erfolgreich auf unbekannte Fälle angewendet werden. Wenn wir von Naturgesetzen sprechen, dann verstehen wir normalerweise darunter die physikalischen und die chemischen Gesetze. Wer meint, unsere Welt sei allein mit materiellen Größen beschreibbar, schränkt seine Wahrnehmung ein. Zu unserer Welt gehören aber auch nicht-materielle Größen wie z.B. Information, Wille und Bewusstsein. Sie erfüllen dieselben strengen Kriterien wie die Naturgesetze für materielle Größen und sind darum in ihren Schlussfolgerungen ebenso aussagekräftig wie diejenigen der materiellen Größen.

 

2. Was ist Information? Information ist keine Eigenschaft der Materie! Von dem amerikanischen Mathematiker Norbert Wiener stammt der vielzitierte Satz: „Information ist Information, weder Materie noch Energie.“ Damit hat er etwas sehr Wesentliches erkannt: Information ist keine materielle Größe. Diese wichtige Eigenschaft von Information möchte ich anhand eines einsichtigen Beispiels erläutern: Stellen wir uns eine Sandfläche am Strand vor. Mit dem Finger schreibe ich einige Sätze in den Sand. Der Inhalt der Information ist verständlich. Dann lösche ich die Information, indem ich den Sand glätte. Nun schreibe ich andere Sätze in den Sand. Ich benutze dabei dieselbe Materie zur Informationsdarstellung wie zuvor. Durch das Löschen und Wiederbeschreiben hat sich die Masse des Sandes zu keinem Zeitpunkt verändert, obwohl zwischenzeitlich unterschiedliche Information dargestellt wurde. Die Information selbst ist also masselos. (Die gleiche Überlegung hätten wir auch mithilfe der Festplatte eines Computers anstellen können). Norbert Wiener hat uns zwar gesagt, was Information nicht ist; aber wir wollen wissen, was Information denn wirklich ist. Diese Frage soll im Folgenden beantwortet werden. Weil Information eine nicht-materielle Größe ist, kann ihr Entstehen auch nicht aus materiellen Prozessen heraus erklärt werden. Was ist der auslösende Faktor dafür, dass es überhaupt Information gibt? Was veranlasst uns dazu, einen Brief, eine Postkarte, eine Gratulation, ein Tagebuch oder einen Aktenvermerk zu schreiben? Die wichtigste Voraussetzung dafür ist unser eigener Wille oder der unseres Auftraggebers. Information beruht immer auf dem Willen eines Senders, der die Information abgibt. Sie ist keine Konstante, sondern absichtsbedingt kann sie zunehmen, und durch Störeinflüsse kann sie deformiert oder zerstört werden. Halten wir fest: Information entsteht nur durch Wille (Absicht).  Die folgende Definition erlaubt eine sichere Zuordnung: Information liegt immer dann vor, wenn in einem beobachtbaren System alle folgenden fünf hierarchischen Ebenen vorkommen:

Statistik, Syntax, Semantik, Pragmatik und Apobetik. Die fünf Ebenen der Information sind:

 

1. Statistik: Hierhin gehören Fragen wie: Aus wie vielen Buchstaben, Zahlen und Wörtern ist der Gesamttext zusammengesetzt? Wie ist die Anzahl der jeweiligen Einzelbuchstaben des verwendeten Alphabets (z. B. a, b, c, ..., z oder G, C, A und T)? Mit welcher Häufigkeit treten bestimmte Buchstaben und Wörter auf? Claude E. Shannon hat ein mathematisches Konzept entwickelt [1, S. 294-311], das aber nur diese unterste Ebene erfasst.

2. Syntax: Unter Syntax subsumieren wir sämtliche strukturellen Merkmale der Informationsdarstellung. Auf dieser zweiten Ebene geht es nur um die Zeichensysteme 3 selbst (Code) und um die Regeln der Verknüpfung von Zeichen und Zeichenketten (Grammatik, Wortschatz), wobei dies unabhängig von irgendeiner Interpretation geschieht.

3. Semantik: Zeichenketten und syntaktische Regeln bilden die notwendige Voraussetzung zur Darstellung von Information. Das Entscheidende einer zu übertragenden Information aber ist Semantik, d.h. die darin enthaltene Botschaft, die Aussage, der Sinn, die Bedeutung.

4. Pragmatik: Information fordert zur Handlung auf. In unserer Betrachtungsweise spielt es keine Rolle, ob der Informationsempfänger im Sinne des Informationssenders handelt, entgegengesetzt reagiert oder gar nicht darauf eingeht. Jede Informationsweitergabe geschieht jedoch mit der senderseitigen Absicht, beim Empfänger eine bestimmte Handlung auszulösen

5. Apobetik: Es gilt für jede beliebige Information, dass der Sender ein Ziel damit verfolgt. Damit haben wir die letzte und höchste Ebene der Information erreicht, nämlich die Apobetik (Zielaspekt, Ergebnisaspekt; griech. apobeinon = Ergebnis, Erfolg, Ausgang). Der Apobetikaspekt der Information ist der wichtigste, da er nach der Zielvorgabe des Senders fragt.

 

3. Die vier Naturgesetze über Information (NGI)

NGI-1: Eine materielle Größe kann keine nicht-materielle Größe hervorbringen. Es ist unsere allgemeine Erfahrung, dass ein Apfelbaum Äpfel, ein Birnbaum Birnen und eine Distel Distelsamen hervorbringt. Ebenso bringen Pferde Pferdefohlen, Kühe Kuhkälber und Frauen Menschenkinder zur Welt. In gleicher Weise entnehmen wir der Beobachtung, dass eine materielle Größe niemals etwas Nicht-Materielles hervorbringt. Statt immateriell oder nichtmateriell verwenden wir durchgängig die Schreibweise „nicht-materiell“, um den Gegensatz zu materiell noch deutlicher herauszustellen.

NGI-2: Information ist eine nicht-materielle fundamentale Größe. Unsere Wirklichkeit, in der wir leben, lässt sich in zwei grundsätzlich zu unterscheidende Bereiche einteilen, nämlich in die materielle und nicht-materielle Welt. Die Materie verfügt über Masse, und diese ist im Gravitationsfeld wägbar. Im Unterschied dazu sind alle nicht-materiellen Größen (z. B. Information, Bewusstsein, Intelligenz, Wille) masselos. Dennoch gilt es festzuhalten, dass zur Speicherung und Übertragung von Information Materie und Energie erforderlich sind.

NGI-3: In statistischen Prozessen kann keine Information entstehen. Statistische Prozesse sind rein physikalische oder chemische Prozesse, die ohne Zutun von steuernder Intelligenz ablaufen.

NGI-4: Information kann nur durch einen intelligenten Sender entstehen. Ein intelligenter Sender (im Gegensatz zu einem maschinellen Sender) verfügt über Bewusstsein, ist mit eigenem Willen ausgestattet, ist kreativ, denkt selbständig und wirkt zielorientiert..

NGI-4 ist ein sehr allgemeines Naturgesetz, aus dem sich mehrere speziellere Naturgesetze ableiten lassen.

NGI-4a: Jeder Code beruht auf der gegenseitigen Vereinbarung von Sender und Empfänger.

NGI-4b: Es gibt keine neue Information ohne einen intelligenten Sender.

NGI-4c: Jede Informationsübertragungskette kann zurückverfolgt werden bis zu einem intelligenten Sender.

NGI-4d: Die Zuordnung von Bedeutung zu einem Satz von Symbolen ist ein geistiger Prozess, der Intelligenz erfordert. Unsere Fragen gehen aber darüber hinaus, und so brauchen wir eine höhere Informationsquelle, um die erforderliche Grenzüberschreitung vornehmen zu können.

Mehr dazu - siehe in: www.wernergitt.de

 

 

 

 

 

 

VISIONEN zu einer enkeltauglichen Zukunft

 

 

 

 

 

11.11.2021 - In Deutschland kommt es gerade zur Ampelkoalition, und mit ihr der Beschluss zur Cannabis-Legalisierung. Als Spross und Mitläufer der 70er weiß ich, was Hanfkonsum im Seelischen zerstört, und ich will da nur mal warnen! Es höhlt einen aus, macht einsam und bietet nicht, was es zuvor verspricht. Als Scheidungskind war ich für lange ein wohl ideal-leichtes Drogenopfer. Nun sehen die Schweiz, USA und viele wohlhabende, gesetzlich zu liberale Länder, gar nichts Gutes auf sich zukommen.

Karl Marx meinte noch: "Religion ist Opium für´s Volk". In Wahrheit ist es heute genau umgekehrt - Opiate werden zur neuen Religion - und unser Zeitgeist - gepaart mit den Auswüchsen des Turbokapitalismus - bilden Wege schleichender Zerstörungen! Die Klimaaufheizung und die Covid-Pandemie sind dabei "nur" Begleiterscheinungen.

 

Faszination Kirche

 

Am Anfang der Welt herrschte nicht Chaos, sondern das Schöpfungswort Gottes, geprägt von Sinn, Vernunft und Ordnungswillen. Die Welt ist Gottes Eigentum, doch wir tun so, als gehöre alles uns selber. So tun wir uns jedoch schwer, das Leben an sich wertzuschätzen und uns entsprechend einzuordnen. Im modernen Westen ist das religiöse Basiswissen leider seit Generationen wie weggeschmolzen. Die Folgen davon zeigen sich z.T. im heutigen Problemgemenge.

 

Was spricht heute für gelebten Glaubensvollzug in der heimischen Pfarrgemeinschaft?

° ihr Ritus vermittelt mir im Alltag Erinnerung, Beziehung und Vertrauen zum Spender allen Lebens

° ihre Haltung zu Leben, Familie und Schöpfungsbewahrung empfinde ich stimmig

° im Geschenk des Abendmahls erfahre ich Reinheit, Halt und treue Bindung

° ihre Liturgie und ihr Lobgesang vermitteln Andacht, Wahrheit, Schönheit  

° Kirche geht zurück auf ihren Gründer Jesus und seines Vaters Auftrag

° ihre Gemeinschaft schafft gute Werke und weltweite Förderungen

° ihr Himmel ist allen guten Willens offen und verwirft niemanden

° sie spendet Ruhe, Weite und Perspektive für unser Dasein  

° sie ist aus Wort und Geist - trotz mancher Schwächen

 

Eine volksnahe Glaubensgemeinschaft ist unerlässlich, um echten Halt in ihr zu haben und diesen Halt auch in anziehender Weise allen Suchenden anzubieten zu können! Andernfalls suchen Menschen ihr Heil im Allerlei beliebiger Süchte und -ismen.

Zugegebenermaßen gibt es sehr wohl auch das viele Gute, welches Menschen aus sich heraus ganz natürlich tun, ohne die Bindung an eine kirchliche Gemeinschaft. 

 

Nun fordert uns Papst Franziskus - als höchst an der Zeit auf - zu einer universellen Anerkennung aller Religionen zu kommen. Nicht zuletzt, um Friedensstiftungen in einer unruhigen Welt zu fördern. Nur durch Toleranz und Mitgefühl können wir als "eine Weltgemeinschaft" voran kommen. Möge dies in jedem Tag unseres Lebens - unter allgemeinem Respekt zu allen Menschen und in Treue zum eigenen Glauben - gut gelingen. Denn, die Liebe währt ewig und sie kommt - im Glauben und der Hoffnung auf den himmlischen Beistand - zur rechten Zeit.

 

 

 

 

In CHRIST IN DER ZEIT meint Johannes Röser "Es scheint, es wäre besser wenn der Homo sapiens nie ins Dasein getreten wäre. Er produziert ja maßlosen Ressourcenverbrauch, Luftverschmutzung, Artensterben, Plastikmüll etc.. Welch ein Kontrast dazu die Lebenslust des Menschen! Trotz allen Übels, richtet er sich immer wieder auf an der Freude, dass überhaupt etwas ist und nicht vielmehr nichts. Dass wir in der sexuellen Liebespolarität von Mann und Frau fruchtbar sind, um Leben zu zeugen und die Freude an Nachkommen weitergeben. Die apokalyptischen Anwandlungen des Anthropozän können die weltliche Schöpfungslust nicht auslöschen; ist sie doch auch mit den ersten Seiten der Bibel - Gottes evolutiver Schöpferlust - verbunden. Du hast ihn nur wenig geringer gemacht als Gott, hast ihn mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt."

Und: "Kein anderes Wesen ist derart geistbegabt wie der Mensch. Seine rationale wie emotionale Intelligenz - seine Entwicklungsfähigkeit hat die Menschheit mit Erfindungsreichtum inspiriert, um das Leben zu verbessern, Unheil in Heil zu wandeln, bis zur Forschung an den Grenzen des Denk- und Verstehbaren - ist erstaunlich. Der Reichtum an Kunst, Literatur, Musik, Architektur, Philosophie, ermöglicht auch eine fortschreitende Gotteserkenntnis". 

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ALLES

Jedes Atom im Universum vibriert vor Freude, und alle Zellen tanzen

und werden zusammengehalten in Liebe.

Jede Art und Gattung hat ihre eigene Sprache und dient

ihren Kindern gerne.

 M.Th. Graz, 1972

 

 

 

Nun zu etwas zutiefst Menschlichem

 

Der renommierte Begründer der Hagiotherapie, Tomislav Ivancic, fragt: "Weiß das Kind im Mutterleib, dass es eine Mutter hat?"

Er bietet dazu folgende Vergleiche:

 

"Das menschliche Leben gleicht dem Lauf eines Flusses. Im Augenblick der Zeugung entspringt der Mensch wie aus einer unsichtbaren Quelle, wächst neun Monate lang heran, um durch einen Engpass wie ein Fluss zwischen Felswänden in die Welt zu strömen.

 

Aber dann wächst er wieder, als flösse er von Jahr zu Jahr auf dieser Erde weiter, um schließlich durch den Engpass des Todes in den Ozean der Ewigkeit zu münden. Mit anderen Worten, der Mensch durchlebt verschiedene Welten, während er ins Finale des Lebens eintritt.

Zuerst lebt er in der Welt des Leibes seiner Mutter. Dort wächst er vom kleinen, winzigen Embryo zum ausgewachsenen Säugling von neun Monaten. Danach verlässt er die Welt des

Mutterleibes, stirbt ab für jene Welt und wird in die Welt des "irdischen Leibes" geboren.

 

Wenn er für die Welt des Mutterleibes zu alt wird, kann er dort nicht mehr leben und muss hinaus, als wenn er sterben müsste. Aber in jenem Augenblick beginnt er unter uns zu leben, winzig und klein, ohne eigenes Bewusstsein.

 

Dann wächst er und beginnt zu laufen, beendet die Schule, wächst zu einem jungen Menschen heran, zu einem erwachsenen Menschen, und später zu einem alten Mann oder einer alten Frau, um schließlich, wieder reif geworden, aus dem Leib dieser Welt in eine andere, ewige, in die Welt Gottes geboren zu werden.

Mit dem Alt-sein wird das Leben also nicht beendet, sondern man wird reif für ein anderes Leben. So wie ein Kind nach neun Monaten im Mutterleib sein Leben nicht beendet hat, sondern reif wurde, um in einer anderen Welt geboren zu werden.

 

 

Es ist interessant, dass das Kind im Mutterleib lebt, die Mutter aber nicht sieht. Es kann sie nicht betasten, weiß nichts über sie und muss sich fragen, was sich eigentlich außerhalb der Hülle des Mutterleibes befindet.

 

Ähnlich fühlt sich der Mensch, der hier auf der Erde lebt, wie in einem merkwürdigen Leib. Er sieht nicht, wer ihn auf die Erde schickte, wessen sympathische und sanfte Hände ihn halten und tragen, was sich außerhalb des Erdenlebens befindet, wo das Ende des Weltalls ist, ob das All überhaupt ein Ende hat und wo sich Gott befindet.

Genauso wie ein Kind sich in der Mutter befindet, sich bewegt, da ist, ohne zu wissen, wo die Mutter ist.

 

Die Menschen sagen, sie wüssten nicht und könnten nicht wissen, ob es Gott gebe. Sie ähneln dem Kind, das sagt, es könne nicht erfahren, ob es seine Mutter gebe. Aber die Mutter ernährt es, kümmert sich um es, ist zärtlich zu ihm. Und falls sich die Mutter ärgert oder fröhlich ist, fühlt das Kind das im Mutterleib.

So ähnlich ist es mit uns im "Leib" dieser Erde. Wir wissen nicht, wo Gott ist, und fragen uns, ob man ihn sehen und hören kann.

 

 

Doch Gott ist für uns da, wie eine Mutter für ihr Kind und wie das Meer für die Fische da ist, die in ihm schwimmen."

... mehr dazu findet sich in seinem wunderbar erhellenden Buch: Wie Familie und Ehe zu heilen sind.

 

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Menschlich-ethisches aus meiner persönlichen Sicht

 

Entweder wir bilden eine globale Partnerschaft, um für die Erde und füreinander zu sorgen,

oder wir riskieren, uns selbst und die Vielfalt des Lebens zu ruinieren.

 

Auch gegen den weltweit ungebremsten Urbanisierungstrend sollten wir praktikable und wirksame Maßnahmen zur Re-Ökologisierung ergreifen. Denn diesem Trend folgen: hohe Scheidungsraten, Werteverlust, Workaholismus, One-Night-Stands, Drogen- und Pornographiesucht etc. - alles wegen der schleichenden Einsamkeit der anonymen Konsumenten. Vielen erscheint die "Landluft-freiheit" natürlich unpraktisch, unbequem und unerreichbar; dabei wäre sie heilsam, wohltuend und letztlich notwendig.

 

Wissenschaft, Technik, profitorientiertes Handeln und Expansionismus stehen eigentlich gar nicht so sehr im Widerspruch zu Gottes Auftrag an uns Menschen, der unsere Geschichte und unsere religiösen Ambitionen immer diskret begleitet hat. Der Hauptauftrag verlangt aber die Bejahung des Lebens und Sehnsucht nach ewigem Leben in der Gemeinschaft mit Gott, unserem Vater.

 

Aber auch religiöse Menschen und Kirchengemeinden tragen heute Verantwortung für die Bewahrung der Schöpfung; jeder Gläubige sollte sich gefährlicher Technologien bewusst sein und im Sinne von Schöpfungsbewahrung für Veränderungen eintreten.

 

Es geht in erster Linie um unsere Beziehung zu unserem lebendigen Schöpfer. Alle Kulturen die Gott vernachlässigen, sind nach wenigen Generationen geschwächt.

Einfach deshalb, weil die von Gott gesegnete Atmosphäre in den Familien und Gemeinschaften abnimmt und abkühlt/überhitzt - wenn sie ihn verleugnen.

 

Ich bin überzeugt: Wenn wir uns an Gottes Gesetze halten und uns seiner Gnade anvertrauen,

werden unsere Umwelt und unsere Beziehungen zueinander heilen.

 

Heute sind es vor allem seltsame spirituelle Ideen, wie die Selbsterlösung, die allgegenwärtige Verbreitung der Werte einer egozentrischen Gesellschaft und deren übertriebener Fortschrittsglaube, welche die Menschen von Gott weggeführt haben.

 

Sorgen bereiten mir auch unsere derzeitigen Eingriffe in die natürlichen Prozesse der Empfängnis und Geburt. Denn diese Art von "Freiheit und Machbarkeit" kann bei so mancher Frau im Nachhinein zu psychischen Problemen führen.

Auch moralisch erscheint es mir problematisch, schließlich wird damit ungeborenes Leben zerstört -

laut WHO steht Abtreibung einsam an erster Stelle der Todesursachen!

Insbesondere durch Leihmutterschaft erworbene Kinder können die

familiäre Harmonie - gleich in zwei Familien - stören.

 

Alleinerziehende sollten für sechs Arbeitsstunden pro Tag (bzw. drei im Halbtagsbereich) einen Vollzeitlohn erhalten, um sie für ihre Leistungen und Pflichten gegenüber ihrem Kind/ihren Kindern zu entschädigen. Generell sind auch unterstützende Maßnahmen zum Schutz von Müttern und ungeschützten Leben sinnvoll und wichtig.

 

DOCH WIE KÖNNEN WIR, DIE WIR UNGLÄUBIG GEWORDEN SIND, EINE RÜCKVERBINDUNG ZU GOTT HERSTELLEN?

 

Wir können ihn nicht sehen oder berühren, wir können ihn uns nicht einmal in seiner Gesamtheit vorstellen. Aber wir können zum Beispiel anfangen, über sein beeindruckendes Werk zu staunen. Die Vorstellung von seiner Gegenwart in uns und der schönen Natur, seiner Schöpfung, ist ein guter Anfang.

Gottes liebende Gegenwart durch seine Begeisterung half mir, ihn mit Dankbarkeit zu spüren. Durch Lobgesänge wurde ich fähig, direkt mit dem unsichtbaren, aber lebendigen Gott zu sprechen - sie wurden zur Gebetsverbundenheit mit meinem Abba.

 

Meine Suche nach "Erfüllung in Gott" mündete in der persönlichen Berührung mit dem biblischen Wort und in der freudigen Gemeinschaft mit Christen im Sonntagsgottesdienst. ER weckte in mir die Gewissheit seiner Verheißung "einen neuen Himmel und eine neue Erde gebe ich euch".

Eine Folge unserer Beziehung zu Gott ist, dass wir glücklicher, friedlicher und weniger abhängig von äußeren Umständen werden. Ehepaare, die gemeinsam beten, bleiben sich zum Beispiel in 97 % der Fälle treu. Was sollte uns wünschenswerter sein, als solche Beziehungsqualität zu pflegen?

 

 

Visionen zu einer erweiterten Zukunft (2)

 

Dazu muss ich vorweg das allgemeine Vorurteil erhellen, dass unsere "Aufgeklärtheit" und die früher von Religionen geprägten Werte unvereinbar wären. > Wir Menschen suchen nämlich zurecht nach der Einbettung in den größtmöglichen Bezugsrahmen <.

 

Wissen und Vernunft alleine kann uns jedoch nicht die Geborgenheit vermitteln, in die Gott uns einbeziehen möchte. Die Genesis z.B. hat durchaus schlüssige Erklärungen über die Anfänge unseres Daseins. Gut, die Bibel vermittelt zu altem Verständnis bildhafte Schöpfungszeiträume (7 Tage) - sie bietet uns dennoch erstaunliche und insgesamt auch richtig dargestellte Antworten.

 

Was ließ nun den Urknall knallen – Raum/Zeit und die Elemente entstehen? Auf unsere Sterblichkeit und unsere Herkunft gibt all die kluge und erfolgreich exakte Wissenschaft ja kaum sinnvolle und Ruhe vermittelnde Lösungen.

 

Ohne Willen, Information, vollkommene Weisheit und höchster Liebe göttlicher Allmacht bzw. absoluter Wahrheit, kann diese planvolle Lebensentfaltung niemals den langen Weg in die voll-prächtige Erscheinung angetreten haben!

Daher, aus Nix wird nix – Leben kommt von dem „Lebendigen“. Davon sollten wir uns doch nicht abkoppeln wollen!

Zwischen Mensch und Himmel liegt zwar die Zeit – jedoch in jeder Gebetszeit vereinen sie sich.

 

Aus meiner eigenen Erfahrung lehrt uns Not beten - und auch durch schlechtes Gewissen lässt sich Besserung einüben und das alte Handeln in gute Taten umkehren. Dann kam EINER! Sein Name lautet Jesus - das heißt Retter. Er lehrte uns und lehrt uns auch heute - wir brauchen einander, und wir brauchen die Loslösung von der kollektiven Schuldenansammlung - durch Ihn, Christus. Sein Wissen, seine Zusage: Gott wird uns "einen neuen Himmel und eine neue Erde" bereiten - ist entscheidend! Machen wir uns bereit für Gottes liebende Vorsorge, und spähen wir aus nach seiner Gegenwart.

 

Jesus sagt uns bei einer Gelegenheit: "Wer unter euch ohne Sünde ist, der sei der Erste, der einen Stein auf sie wirft."

Ganz ohne Schuldzuweisung und im Vollrespekt zu anderen Kulturen und Religionen – wir sind auf ein Wir und ein Miteinander gestellt, ja angewiesen! Wir kommen da nur gemeinsam durch und müssen auch gemeinsam beten, um das einende Licht am Ende des Tunnel. Diesmal als "Ursprung", statt dem einstigen "Urknall" vor 13,81? Milliarden Jahren. Und - nur wer dem Allguten Gott zugewandt lebt, findet seinen leichten Tod - in letztendlicher Heimkehr. Für Christen über den Versöhner, Gottes Sohn.

 

Bezüglich der vielen Konfessionen halte ich es mit dem Jesuswort in Markus 9,40: "Wer nicht gegen uns ist, ist für uns."

Und bezüglich mancher Missstände - haben nicht alle Großstrukturen ihre Machtprobleme? Sind da nicht UNO, EU, NATO und Staaten an sich - gleichauf mit kirchlichen Hierarchien - von unter Umständen auch gefährlichem Umgang mit Macht betroffen? Und wie gehe ich selber mit meinen kleinen Machtmöglichkeiten um?

 

Viele - und auch ich - fühlen sehr wohl, dass die Zeit der mystisch beschriebenen Apokalypse angebrochen ist. Gott sagt uns: "Ich mache alles neu". Von daher sollen und dürfen wir auch Geduld haben mit aller Welt, und zuvor auch mit uns selbst. Viele streben nur nach materiell Höherem und stecken in einer Art Konsumverliebtheit. Doch die guten Willens sind, haben mit ihrem Glauben schon hier lebendige Vorfreuden, die sie über das Gewöhnliche und Sterbliche hinaustragen.

 

Im Sterbevorgang jedes Menschen rafft sich sein zeitliches, sein Erdenleben auf einen mystischen Punkt hellster Erscheinung bzw. der Erfahrung von Gottes Gegenwart und Liebe zusammen. Begünstigend ist, dies willkommen zu heißen, IHM, als Ziel und Sinn unserer Reise entgegenzustreben - also "leicht" zu sterben bzw. gerne und freudig gelebt zu haben. Diesen Vorgang konnte ich in drei kritischen Phasen selbst durchleben.

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Hier folgen Bibelstellen und persönliche Gebete:   

 

Diese Erde und die Himmel

 

Ich glaube, dass die reale Welt keine Zinsgeldwirtschaft oder Kryptowährung, kein schwarzes Gold, keine Hektik, Lärm und Gestank, keine Sprengköpfe, Gewalt oder Megareiche braucht, um in der ihr eigenen Wahrheit zu funktionieren und gute Güter hervorzubringen. 

 

Macht sie Armut, Landflucht und Naturentgleisungen? Diese Erde ist doch freigiebig, hat Platz für alles Leben; sie kennt keine Asphaltbänder und "fahr-lässiges" CO2! Sie gibt genug aus sich selbst heraus, und sie eilt nicht fort-schreitend dahin. Hat sie nicht umfassende Empathie, Würde, Geduld? Sie gibt doch Daseinsfreude, ist hilfsbereit und treu! 

Wie, geschätzter Leser, erleben und sehen Sie diese Welt?

 

Ich denke, die Erde kränkelt, eilt und kämpft nicht fortwährend, und Sterben in ihr bedeutet friedliches Entschlafen. 

Unsere technischen Behelfe stellen bloß mittelfristige, geistige Leihgaben dar, um unsere jeweiligen Krisen zu  meistern. 

Auf die Hochfinanz kann man dabei nicht so ganz hoffen - doch auf den himmlischen Beistand vertraue ich fest. 

Seine Liebe ist wahr, gut und schön.

 

Die von Astrophysikern fieberhaft gesuchte mystische dunkle Materie und die fehlende kosmische Energie, werden wohl erst dann entdeckt werden, wenn unsere Ohren, Augen und Herzen gereinigt sind. Dies aber bewältigt der Erlösungsplan unseres Schöpfers. Auch sind die "Wasser des Lebens" nicht als Eiskometen auf die junge Erde gelangt und haben zur

gegebenen Menge aller Weltmeere geführt; Gott selber hat diese Fluten ins Dasein gesprochen!

 

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Oh Du mein Gott - ich bin verwirrt -

Du, der "Du bist da" ...

Mein lärmender Kopf, mein friedloses Herz - schreit an deiner Tür:

Lass mich rein; lass mich dich sehen und verwundert fühlen...

Ich bin taub für deine Stimme.

Lehre mich dein Schweigen, deine reiche Armut, deine Disziplin

und woran du dich erfreust;

Sonst bin ich verloren - im Elend eines kalten Nichts. Ich bitte dich!

Ich kann und darf sein, weil alle da sind – alles IST durch die göttliche Schöpfung.

Und wir alle, gefangen in der Trübsal des hochschwangeren Alls, streben nach dem Frieden - 

aus Enge und innerem Hunger - jeder ein Flüchtling!

 

Hinter den drückenden Schmerzen der Neugeburt erwarten wir Dich -

warten auf deine Liebe - Dank sei Dir!

Morgen, ja jetzt und morgen bist du unser König, Hirte und Himmel.

JESUS - führe uns zurück zu Gott.

Ich fand es passend, Jesus nachzufolgen; Sein Wort, Sein Friede gibt Erlösung.

Du ziehst uns zur lebendigen und ewigen Liebe – zur Heimat bei unserem Vater.

 

Seit 2000 Jahren hast du das Wahre, das Schöne und das Gute geschenkt,

die wie warmer Regen, aus der Liebe des Vaters das Land befeuchten,

und Ihr lässt alles neu erblühen - durch Eure unendliche Barmherzigkeit.

Du - Land der Rettung - JESUS - heute hast du mich schon geheilt, mir Ruhe und ein neues Herz gegeben - 

Halleluja! 

M.Th. - 03.2016

 

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Ein Loblied meinem Gott 

 

Der mich beim Namen rief und mich von der Mühe der Irrwege befreite.

Oh - Du mein gütiger, himmlischer Papa - auf heißen Sand war ich geworfen,

wie ein stummer Fisch. Aber du hast mich in deinen Wassern wiederbelebt.

Jetzt schwimme ich fröhlich und atme Deinen Atem.

Oh – der Du bist wie eine himmlische Mutter - glückselig gebärend;

in eine tiefe Gletscherspalte wurde ich geworfen - einsam erfroren.

Aber deine warme, fette Brustmilch konnte mich auftauen. Jetzt darf ich mich ausstrecken

und meine Seele erwacht zu Leben.

Wer hat mich geworfen? Dein Anblick hat sein Böses ihm zerstört!

Ich habe gerne gelebt, ja – und bin dann leicht gestorben.

Auf deine Zusage war es für mich nur ein kurzer Weg

durch das dunkle Tal. Nur deine Liebe hat mich gerettet!

Und wieder nach Hause gerufen – darf ich, will ich Dir danken.

Jetzt freue ich mich Dich zu sehen, am Thron deiner Herrlichkeit.

Halleluja! Dein Sieg ist von Anfang an. So ist es …

Ja, diesem ewigen Gott singe ich meinen Psalter.

Er hat uns seinen eigenen geliebten Sohn gesandt.

Jesus wurde Mensch für unsere Rettung - aus Tod und Finsternis.

Rückkehr und Versöhnung hast Du uns mit Ihm geschenkt - 

aus Deiner Gnade und Liebe. So ist es.

 

 

M.Th. - Sept. 2000

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Du hast mich in meinem Innersten geschaffen,

im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet. Herr,

ich danke dir dafür, dass du mich so wunderbar und einzigartig gemacht hast!

Großartig ist alles, was du geschaffen hast – das erkenne ich!

Schon als ich im Verborgenen Gestalt annahm, unsichtbar noch, kunstvoll gebildet

im Leib meiner Mutter, da war ich dir dennoch nicht verborgen.

Als ich gerade erst entstand, hast du mich schon gesehen.

Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann!

Wie überwältigend sind deine Gedanken für mich, o Gott, es sind so unfassbar viele!

Sie sind zahlreicher als der Sand am Meer; wollte ich sie alle zählen,

ich käme nie zum Ende! 

 

Psalm 139:13-24 

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Jona in Ninive

 

Das Wort des Herrn erging zum zweiten Mal an Jona: „Begib dich auf deine Reise und geh nach Ninive.

und geh nach Ninive, dieser großen Stadt, und beauftrage sie mit allem, was ich dir sagen werde.

Jona machte sich auf und ging nach Ninive, wie der Herr ihm geboten hatte.

Ninive war in den Augen Gottes eine große Stadt; Es dauerte drei Tage, um es zu überqueren. es zu durchqueren. Jona begann, die Stadt zu betreten; Er ging einen Tag lang und rief:

Noch 40 Tage und Ninive wird zerstört!

Und die Leute von Ninive glaubten Gott. Sie riefen ein Fasten aus, und alle, groß und klein und klein, zogen sich die Gewänder der Reue an. Als die Nachricht den König von Ninive erreichte, stand er von seinem Thron auf, legte sein königliches Gewand ab,

kleidete sich in ein Bußgewand und setzte sich in die Asche.

Er sandte in Ninive eine Proklamation aus: Befehl des Königs und seiner Großen: Alle Menschen und Tiere, Rinder: "Alle Menschen und Tiere, Rinder, Schafe und Ziegen sollen weder essen noch weiden noch Wasser trinken. Sie werden sich damit bedecken in Gewändern der Buße, Mensch und Tier, sie werden laut zu Gott schreien, und jeder wird umkehren und sich von seinen bösen Taten und dem Bösen, das an seinen Händen ist, wenden.

Wer weiß, vielleicht wird Gott wieder Buße tun und von seinem wilden Zorn ablassen, damit wir nicht verloren gehen.

Und Gott sah ihr Verhalten; er sah, dass sie Buße taten und sich von ihren bösen Taten abwandten. Dann bereute Gott das Böse, mit dem er ihnen gedroht hatte, und führte die Drohung nicht aus.