Michael Thalhammer

 

        Sanfte Technik

 

                    begegnet

 

                            globaler Krise

 

 

 

 

TubeWaySolar 

war zuvor eine Website mit rein sachtechnischen Alternativlösungen; nun wurde sie auch eine über unsere tiefen menschlichen Grundlagen. Jetzt, mitten in der Covid-Pandemie, drängt es mich beide Linien zu verbinden.

Wegen der allerorts erkennbaren Klimakatastrophen, könnten einige der Anregungen zu kollektiv-dienlichem Einsatz gelangen. 

Mögest Du, geschätzter Leser, in beiden Aspekten Neues und Spannendes entdecken. 

 

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Wir bewohnen gemeinsam den besonders schönen, aber auch sehr sensiblen Lebensraum Erde. Und wir erleiden gemeinsam die Folgen der fortwährenden Naturzerstörung - jedoch regional unterschiedlich spürbar.

Fast alle bisherigen Strukturen erfahren ungewöhnliche Einbrüche. Auch die Abläufe innerhalb aller Kapital- und Wirtschaftsstrukturen kommen zusehends in dieselben Turbulenzen wie unser weltweites Klima.

 

Die Kehrtwende aus manchen Sackgassen ist not-wendig und noch möglich! Hierzu sollten auch die hier gezeigten Erfindungen zu breiterer Anwendung kommen. Es geht dabei um einfach umsetzbare Lösungen der Problembereiche unseres industriellen Bau-, Agrar- und VerkehrswesensDie CO2 Emissionen, den Stahl-, Beton- und Erdölverbrauch, sowie den etlicher weitere Ressourcen, ermöglichen diese Ansätze um bis zu 80 % zu reduzieren. Es ist an den Herstellern, das jeweilige Konzept bezüglich technischer Details, zu prüfen. 

Zum klimawirksamen Gegensteuern gibt es zwar ganzheitlich angesetzte Analysen, Wissenschaftswarnungen und technische Alternativen.  Doch lässt es sich nicht schmackhaft reden, dass eine krass reduzierte Erdölförderung, mit weit weniger Asphalt, Agrochemie, Zement und Plastik, in der überzogenen Konsummentalität einiges an Liebgewonnenem verändern wird. Die Beschlüsse von Rom und COP26 in Glasgow mussten bereits einiges in die künftige, ab 2030!? wirksame fossile Energiereduktion hineinriskieren und werden wohl jährlich noch nachzubessern haben!

Dieser Prozess könnte all das was eigentlich ausufernd ist, bereinigen. Dann eröffnet er auch Einsichten und  Wege zu dem hin, woran es uns und der gesamten Biosphäre mangelt: wie etwa an Artenvielfalt, gesundem Umgang mit Ackerflächen, Wasser und Luft, und, und, und.  Die Grenzen des Wachstums sind eben bereits sehr real.

 

Daher werden die heute noch mächtigen Konzerne, einschließlich OPEC,  Autohersteller und die großen Energie-Bereitsteller einlenken müssen und auf echt nachhaltig umrüsten. Das Hemd wird diesen wohl näher werden als der Rock. Es wird wohl die Sorge um die entfesselten Naturgewalten sein, die auch sie umdenken und neues planen lässt.

Der gängige Neoliberalismus und anthropozentrische Ideologien sind letztlich ja ebenso an Klima und Biosphäre gebunden.

Ich hoffe, dass diese Gedanken nicht bloß von meinem Zweckoptimismus her gleitet sind! Sonst bekäme der Spruch "Krieg und Leichen, die letzte Hoffnung der Reichen" Recht. Vielmehr glaube ich, dass Hoffnung langlebiger ist; und die in Sorgen gereifte, mit Liebe verbundene Arbeit sich bewährt. Letzteres sollten wir doch auch auf die Logik unserer Wirtschaftstreibenden anwenden können?!

 

Als klimaneutrale Energieoptionen gelten, nach Ansicht unserer weitsichtigen Systemforscher, nur noch der Einsatz von Geo- und Solarthermie, Wind- und Wasserkraft sowie Solarfolien, Salzwasser-Batterien und Biogas. 

Auf atomare, fossile, Kobalt/Lithium- und Wasserstoff-Nutzungen müsste demnach schon jetzt - trotz der hohen Energiedichte dieser Stoffe - verzichtet werden. 

Warum? Weil wir sonst - in Verbindung mit chemie-basierter Turbolandwirtschaft und den Auswirkungen gängigen Welthandels - noch schneller unter den herrschenden Druck der rapide anwachsenden Klimaaufheizung geraten und uns diese Blindwütigkeit die Hölle auf Erden bereitet.

 

   

  

Wenn sich unsere vielfältigen Kulturen auf die eigenen Wurzeln und Bräuche und das örtliche Wirtschaften in ihren jeweils eigenen Regionen zurückbesinnen, wird auch diese globale Krise zu bewältigen sein.

 

In gegenseitig ehrlicher Anerkennung - als „eine Menschheit“ - kann noch die Kraft notwendiger, kluger Handlungen erwachsen. Bei 8 Milliarden Erdenbewohnern werden uns Luft, Wasser und Ressourcen zusehends knapp. Und das gängige Wirtschaftsmodell ständiger Konkurrenz wird immer absurder - auch würde es uns noch weiter in blinden Raubbau und in neue verheerendste Kriege treiben.

 

Es liegt an der Politik aller eigenstaatlichen Interessen, dass heimisch-regionaler Warenaustausch gesetzlichen Vorrang erlangt - vor all dem weitläufig zerstreuenden Welthandel. Dadurch befreit sich unser Wirtschaften und die landwirtschaftliche Bauernschaft aus dem globalen Druck des Lohn- und Marktdumpings auf  unsere grundlegenden Lebensmittel und Gebrauchsgüter. Globalwirtschaft muss ja kein auswegloser Zwang bleiben!  

Dem aktuellen Turbokapitalismus internationaler Prägung kann und muss mit staatlichen Gesetzen derVorrang unserer  heimischenWirtschaft eingeräumt werden! Nur so können wir im globalen Lohn- und Preisdumping bestehen, ohne zum Spielball sonderbarer Abmachungen fragwürdiger Mächte zu werden.

 

Staatlich verordnete, zukunftsorientierte Regulative machen im Blick auf Arbeit und Wirtschaft Sinn, und zwar auch bezüglich Ethik, Freiheit und Moral. Hier ist festzuhalten, dass Arbeit in der Form "was es nicht alles zu tun gibt" nie ausgeht. Und beim regional geschützten Wirtschaften kann jede kommunal nützliche Tätigkeit lohnende Anstellung finden. Doch auch vollautomatische Müllsortieranlagen und Altstoffverwertung erlangen dabei eine zunehmende Rolle, sowie Windsäulen - wie die von Vortex-Bladeless. 

      

Auch bringt uns der Überseeverkehr die Probleme biologisch invasiver Übernahmen durch im Ballastwasser eingeschleppter Meerestiere herbei. Und unser beliebter Ferntourismus macht aus Epidemien z. B. schon mal eine massive Pandemie. Weil nun auch der Permafrost sein Methan entlässt, könnte das sich rapid verändernde Klima zur Hölle auf Erden werden.  

Lasst uns daher schnell wirksame Chancen ergreifen - welche mittels technischer und auch geistiger Alternativen bzw. Gewohnheiten eine rechtzeitige Umkehr gewähren - um weiteren Generationen ein Auskommen zuzusichern.

 

Denn mal ganz ehrlich: geht es nicht um die konkret schnellstmögliche Betreuung, hin zu einer natürlichen Bodenfruchtbarkeit mit all den zur Bestäubung wesentlichen Insekten? Wollen wir nicht aus unseren Gärten und Äckern auch noch morgen etwas auf die Teller bekommen (siehe dazu im Button: "Autonome Ackergeräte")? 

Der "stumme Frühling" ist ja leider schon zu 2/3 Wirklichkeit geworden!  

 

Copyright: 2020/21, Michael Thalhammer, Wien, verfasst während der Pandemie

 

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Wir und unser Klima

 

 

 Was tun unter der rapiden

       Klimaaufheizung?

 

 

 

In diesem Text schreibe ich über die äußere und die innere

 

Atmosphäre - beide haben großen Einfluss auf unser Klima.

  

 

 

Bezüglich unserer äußeren Atmosphäre: 

 

Ohne Atmosphäre wären unsere Erdentage wie am Mond: ein kalt-heißes Schwarz-Weiß, ohne blauen Himmel, Streulichteffekt, und ohne die Ionosphäre als Filter gegen die harte Strahlung.

 

Über uns erstrecken sich einige Kilometer an Atemluft. Allerdings auch das schwere, bodennahe CO2, welches vor der Industrialisierung gerade einmal eine Höhe von ~ 3 Metern hatte. Inzwischen hat es jedoch bereits eine durchschnittliche Höhe von fast 40 Metern erreicht! 

Das viele CO2 bewirkt die bekannten, starken Turbulenzen und extremen Wetterkonditionen, zwischen dem warmen „Glashausdach“ und den abrupt kälteren Luftmassen darüber.

Auch unser Verkehr erhöht tagtäglich den toxischen CO2-Pegel"So bleibt es absurd, dass wir 1 bis 2 Tonnen Metall in Bewegung setzen müssen, um durchschnittlich 80 Kilogramm Mensch durch die Gegend zu chauffieren" - postete der Pressesprecher des VerkehrsClubÖsterreich in LinkedIn. Gemeint ist die gängige Praxis der PKW-Auslastung. 

Nur 1 bis 2 Kilometer mit dem Auspuff nach innen gefahren, tötet unweigerlich deren Innsassen. Doch geht es in Summe um alle an den CO2-Emissionen beteiligten, wie Schwerindustrie, Landwirtschaft u.v.m.. Denn allem Leben im "Fahrgastraum Erde" ergeht es zunehmend ähnlich! Und der in letzter Zeit entstandene hohe Anteil an Feinstaub (im Nano-Bereich) überwindet leider sowohl die menschlichen Zellwände als auch die Hirnschranke. Feinstaub ist krebserregend, und er beschädigt auch unser genetisches Erbgut. 

 

Die Folgekosten der Klimaschäden beziffern sich auf ein Mehrfaches der aufzuwendenden Investitionen eines Ausstiegs aus den Fossilenergien! Zugleich ruht ja ein Vielfaches an Privatvermögen zumeist passiv in deren "Verwaltungen".

Aber auch jeder Einzelne von uns ist gefordert, Tag für Tag, bewusste und auf Nachhaltigkeit zielende Entscheidungen zu treffen. Denn wir können - vornehmlich über unser Konsumverhalten - die industriellen Umweltstandards zumindest in einigem zum Besseren verändern. 

  

Klar, es gibt Chancen und Auswege! Auf der anderen Seite aber auch die erschreckend träge Dynamik der (5% Shareholder) Anteilseigner innerhalb verkrusteter Wirtschaftsstrukturen. Sie blockieren öfter mal die anstehende Transformation zu einer grüneren, saubereren und friedlicheren Welt. Ihre Sorgen drehen sich fast ausschließlich um ihre Renditen, die Verwertung verbleibender Rohstoffe und (unterbewusst) um die Endlichkeit ihres irdischen Lebens. Ihr  "Privatbesitz" von 90%! an allen Vermögenswerten würde aber dringend benötigt! Man kann die auf diese Art Reich gewordenen auch annehmen wie sie sind - ganz so wie andere Menschen auch. Denn die gemeinsame Bewältigung heutiger Krisenlagen  - welche wir ja alle teilen und uns alle betrifft - ist letztlich unumgänglich.

 

Einige Shareholder üben per alles beherrschender Zinsgeld- und Renditediktatur immer noch eine Art Geiselhaft aus. Sie horten ihr Geld, woraus Kapitalknappheit folgt. Solch "dunkles Kapital" besoldet dann vorrangig seine eigenen Strukturerhalter: Waffenerzeugung, Agrar-, Atom-, Öl-, Chemie- und Strom-Konzerne, Bauriesen, Fahrzeugindustrien, Coin-Scheinwährungen etc..

Dabei ist es doch höchst an der Zeit, unser gesamtes Wirtschaften konkret fossilreduziert zu gestalten! 

  

 

       Nun eine Version des Umstiegs aus akuten Wirtschafts- und Finanz-Sackgassen      

                                                                                                                         

Weder die gängige Wirtschaft, noch die Politik, noch Windräderparks, Wasserstoff, Siliziummodule, Betonbautechnik, e-Mobilität oder vegane Ernährung vermochten unsere Klima- und Rohstoffsituation zu ändern! Sie boten bisher nur einen begrenzten Ausgleich zum nötigen Umbau für angemessene biologische Fußabdrücke. 

 

Ein Schnitt zu allgemeiner Schuldenentlastung könnte den "Gamechanger" ausmachen! Er wäre nötig, um Arbeit, Handel, Mobilität und irdisches Dasein vor dem drohenden Handels- und Finanzkollaps abzuwenden. 

Dieser Umschwung käme wohl aus einer erwartbaren Beschlussfassung der Hochfinanz selbst - er soll, ja muss, das klimatische Überleben und den monetären Neubeginn sicherstellen! Schon um 594 v. Chr. hat die griechische Polis Athen einen vergleichbaren Solidaritätsschritt  - mit Wohltat für alle - vollzogen*.

 

Der neuerliche Ratschluss würde weder die gegebenen Hierarchien noch die jeweiligen Staatsstrukturen tangieren. Er könnte viel an jetzt noch passivem Kapital in umweltverträgliche Projekte verlagern, und technisch nötige Voraussetzungen zu fossilstofffreiem Produzieren und sauberen Transport auf den Weg bringen. Damit ist keineswegs eine kommunistische Neuauflage gemeint; denn dieser Schritt zur derart vorgeschlagenen Maßnahme würden ja nur erzielen, was in alter Zeit alle 50 Jahre durch das jüdische Jubeljahr zum Guten hin bewirkte.  

  

Besonders Schwellenländer müssen Schuldenerlass erfahren, um ihre Lage im Weiteren selbst zu behandeln. 

Es gibt ja die erlaubte Frage: wenn alle Staaten eine mehr oder weniger hohe Schuldenlast haben - bei wem sind all diese Schulden verbucht, bzw. wer hat solche gewaltigen Summen real verborgt? Hinzu die Pandemiekosten und der einher entstandenen Weltmarktlage kommt das globale Finanzsystem insgesamt wohl an den Rand seines "lukrative Gewinne bringenden Vermögens". Genau dies lässt einen radikalen Neustart erwarten!

Beispielsweise könnte der im Finanzbereich renommierte Lary Fink - Chef von Blackrock - die Rolle des historischen Griechen Solon* übernehmen? Immerhin wäre er der erfahrene Frontmann unter den Vermögensverwaltern, mit Reputation zu sämtlichen Währungen und in bester Verbindung zu etlichen Großanlegern. 

Erst mit solchem Paradigmenwechsel zu weitreichenden "Green Invest´s" werden die Kryptojongleure und Waffen-lobbyisten am Ende ihrer Fahnenmasten angelangt sein!

Mit einem solchen "Schnitt" hätten auch die "TOPten4cleanFuture" - also die auf TubeWaySolar dargestellten Bau- und Transportlösungen - gute Chancen, umgesetzt zu werden. Denn diese sind gut geeignet die prekäre Situation der Biossphäre und des aufgeheizten Klimas effizient stabilisieren zu helfen. 

 

*  Um 600 v. Chr. blühte der Handel in Athen. Das aus dem Ausland eingeführte Getreide war billiger als das von den heimischen Kleinbauern, daher verarmten viele und es kam zu sozialen Unruhen. Um einen blutigen Bürgerkrieg zu verhindern, übertrug die athenische Bevölkerung dem adeligen Solon 594 v. Chr. das Schiedsrichteramt. 

Die nun folgenden Reformen bildeten die Grundlage der athenischen Demokratie (Volksherrschaft). Der griechische Historiker Plutarch berichtete 100 v. Chr. über die sozialen Missstände  vor Solons Reformen.

Das ganze griechische Volk war den Reichen verschuldet. Entweder bearbeiteten sie das Land für die Landeigner und lieferten den Sechsten der Erträge ab, oder sie wurden - wenn sie unter der Verpfändung ihres Leibes Schulden aufgenommen hatten - von den Gläubigern abgeführt und mussten als Sklaven dienen. Viele wurden auch genötigt, ihre eigenen Kinder zu verkaufen. Als nun Solon Herr der Lage geworden war, da befreite er das Volk, indem er Anleihen auf  Personen untersagte und einen Schuldenerlass durchführte [...]. 

    Quelle: Plutarch > Solon, Übersetzt v. K. Ziegler, Stuttgart 1954, S. 224

 

Heute lassen sich sehr unterschiedliche Entwicklungsstadien unter den Völkern erkennen: zum Teil wegen der diversen geologischen und regionalklimatischen Bedingungen, aber auch wegen der unterschiedlichen technischen Standards. Die konzertierte Überlegenheit hochentwickelter Regionen (G-20) lassen den benachteiligten Ländern keinen wirtschaftlichen Spielraum. Andererseits macht ihr schnelles Voranschreiten diese Staaten auch unflexibel und blind für technisch einfache Alternativen.

Jedenfalls entfremdet eben diese technische Übergenialität uns Menschen von Natürlichkeit, Empathie und herzlichem Gemeinsinn. Zwei Welten, arm und reich, zwei Perspektiven - beide in sich selbst gefangen - haben sich so gebildet. Dieser Zustand muss einen Ausgleich erfahren - ansonsten, denke ich, gehen beide Welten verloren!

 

Wenn alles Arbeiten durch die fortschreitende Automatisierung gemacht würde, so müsste den Massen „freigestellter Menschen auch ein arbeitsfreies Grundeinkommen zukommen. Dies wären die so rationalisierten Firmen zu allgemeiner Sozialhygiene auch tatsächlich schuldig! Entweder wir bilden eine globale Partnerschaft, um für die Erde und füreinander zu sorgen, oder wir riskieren, uns selbst und die Vielfalt des Lebens zugrunde zu richten.

 

Besonders sollen, ja müssen, die bereits entwickelten nicht-fossilen, nachhaltigen Techniken weiter ausgebaut werden. Hierin finden sich noch viele sinnstiftende Beschäftigungen.

 

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Bezüglich unserer inneren Atmosphäre 
beziehe ich mich auf Aspekte allgemeiner Erfahrungswerte:

 

Seit mehr als 200 Jahren haben uns manche technische Entwicklungen, ausschließlich monetäre und wirtschaftspolitische Interessen, die Großindustrien und so manch bedenkliche Wissenschaftsanwendungen in gefährliche Irrgärten verführt. 

 

Seither ist der Mensch soziologisch eher selbst-fixiert, und in zeitgeistlichen Trends wie gefangen. Hinzu wissen wir/ich nur ganz wenig über unsere globale Umwelt, über unsere/meine Geschichte, und die zwar erfolgreichen, jedoch hochkomplexen Produktentwicklungen. Das macht viele aus Unsicherheit heraus arrogant, und lässt uns unsere ewige Seelennatur vergessen. Das Woher und Wohin der Dinge und des eigenen Daseins erscheinen uns nicht mehr schlüssig und lassen uns Wesentliches verdrängen (Entwurzelung und Werteschwund).

 

Die industrielle Revolution brachte, im Vergleich zur zuvor wundersamen Lebensvielfalt, eine erschreckend schnelle Ausdünnung und bringt unversehens alles an den Rand restlichen Daseins. Lässt sich der Irrtum unseres gefährlichen Wettkampf-Denkens eventuell doch noch in ethisch fruchtbare Leistungen einer ökologischen Solidargemeinschaft umwandeln?

 

Denn wo Wasser, Luft und fruchtbare Erde derart nachteilige Veränderungen erleiden, da ist das

gesamte Leben bedroht. Hinzu kommen neue moralische Probleme: z.B. dass

stabile zwischenmenschliche Beziehungen und die zu unserem Schöpfer

abnehmen. Der Familienerhalt und die Achtung vor dem Leben 

verlieren somit an Kraft und Terrain - mit all den

schwerwiegenden Folgen!

 

So wird es z.B. wohl erforderlich, dass bisherige Werktätigkeiten, welche durch Automatisierungen wegfallen, sozial abzugelten sind. Andernfalls bleiben Proteste und bürgerkriegsähnliche Zustände zu befürchten: denn "a hungry men is an angry men – women too". 

 

Was verhindert z.B. das zügige Erreichen bestehender, ethisch hoher SDG-Verträge? Sind es nur die Interessen derer, die in Raffsucht erfolgreich sind, welche mit Ressourcenraub und Patentblockaden, Vermögenstransfers und Kryptoinhandel oder mit Waffen- und Drogendeals reich geworden sind?

Kommt es denn wirklich nur wegen mächtiger Kapital-, Umwelt- und Wirtschaftspiraten zu unseren Sozial- und Umweltproblemen? Durch jene wohl an erster Stelle; doch ich denke, das wäre zu kurz gegriffen:

Trotz jahrzehntelanger Expertenwarnungen und trotz der vielen umweltbewussten Menschen, gelingt bislang noch kein echter Kurswechsel - denn zu viele Menschen sind nur auf Konsum getrimmt.

 

Nun, all dies könnte und wird sich hoffentlich dennoch - durch unsere höhere Einsicht - zum Guten wenden!  

Jedoch ergeht es der Erde und mit ihr uns gerade ähnlich wie einem Embryo vor seiner nahenden Geburt:

 

Auch ihm wird es zu eng, und es droht seine Unterversorgung. Auch kann sich das kleine Menschlein die Welt da draußen nicht vorstellen, und so befällt ihm Daseinsangst. Es geht dabei tatsächlich um Sein oder nicht Sein - um Leben und Tod! Der Mutterkuchen ist aufgebraucht, das Umfeld wird zunehmend toxisch, und es geht in die große Bedrängnis im engen Geburtskanal. Mutter und Kind (und letztlich auch der Vater) kommen ganz an den Rand ihrer Kräfte.

 

 

Global führt dies aktuell zu prekären Versorgungseinbrüchen in der Ernährung und es vermindern sich uns die gute Luft, das saubere, ausreichende Wasser und die allgemeine Lebensqualität.

Eigentlich müsste diese allemal begrenzte Welt - trotz all unserer Anstrengungen - rettungslos verloren gehen. Ist es nicht schon weit mehr als 5 nach 12h?

 

Nun, wie kommen wir da weiter? Denn, all unsere "Baustellen" überfordern den Einzelnen und brauchen also ein weiteres, ein anderes Herangehen. 

Im vorletzten Button: Visionen zu einer erweiterten Zukunft geht es um die Chancen aus den inneren Aspekte menschlichen Daseins zu leben. Dort geht es nicht um Zukunftssorgen oder technische Lösungen (und wer sie bezahlen und umsetzen könnte) sondern um jene ganz persönliche Sicherheit, die jeder in Händen hat und alleine mit Herzensentscheid finden kann.