Bautechnische Anregung für Vakuum-Isoliermodule 

 

 

 

Dass ein Tee oder Kaffee in der Kanne über etliche Stunden kaum abkühlt, macht - zusammen mit einer luftdichten, verspiegelten Hülle - der atmosphärische Unterdruck. Deswegen ist die von James Dewar im Jahr 1874 entwickelte Thermoskanne bis heute so beliebt. Schon 2 - 3 mm an wellenbrechendem Abstand genügen, zur Trennung der Temperaturunterschiede.

 

Gemäß diesem Prinzip dämmen hohle, von Luft evakuierte Sandwich-Wände langzeitig die Temperaturunterschiede zwischen kalten und heißen Bereichen*. 

 

Dieses Prinzip lässt sich also bestens zu ganzen Gebäudeerstellungen anwenden!

   

Modulrahmen können mit verzinkten, 1 mm starken Blechen (oder mit Glasscheiben) belegt werden. Blech-innenseitig ausgebreitete Hochglanz-Alufolien werden mit einer 3 mm starken Wellpappenlage überdeckt. 
Vor der elastomeren Abdichtung dieser Wandmodule kommen die statisch geplanten Steh- und Rahmenhölzer hinein sowie aus starken Wellkartonstreifen gefertigte Großraster einer Bienenwaben-Gitterstruktur.   
 
Die Waben minimieren die verbleibende Konvektion der Restluft; und sie enthalten an den sechs Ecken und im Zentrum halb-cm² starke Bambus- o.ä. Stäbchen als Abstandhalter. Beides zusammen verteilt die Kräfte des Außendrucks, welche auf den Flächen eines Moduls lasten, auf die linearen und punktuellen Kontakte.
Kabel und andere Installationen können schon in der Planung eines Moduls vor-integriert werden.
  
Eine zentrale, nachjustierende Absaugepumpewelche die Felder periodisch auf ~ 0,03 Bar Unterdruck behält, macht den Aufbau komplett. U-Werte von 0,04 W/m²K sind so erreichbar.
 
Thermo modul housing
 
Tragende, Wandstatik bildende Außenwände mit nur 8 cm, und Zwischenwände unter 5 cm Wandstärke sind damit herstellbar; Stockwerktragende Wände nicht unter 12 cm. Auch Boden, Geschossdecke, Flachdach und andere Dachformen werden hier mittels Unterdruckvolumen isoliert. 
Zu nachträglicher thermischer Gebäudesanierung können auch sehr dünne, maßgefertigte Platten - platzsparend und frei von Problemstoffen - als außen oder innen applizierte Isolierung dienen.
  
Die Ständer und Querträger sind im zwischenwandigen Vakuumbereich verbaut. Die Berührung zwischen Holzbauteilen und Blechflächen werden über Kantstege oder Punktkontakte (als thermische Brücken) minimiert gehalten. 
Als statische Last sind ca. 1/20tel üblicher Wandgewichte in Rechnung zu nehmen.
   
Defekte Einzelfelder können durch den Verschluss der im Rahmen mit-verbauten Absaugeverbindungen pneumatisch getrennt und sodann repariert werden, ohne dem Restgebäude die Isolierung zu nehmen.
 
Zwischen Fenstergläsern oder Glaswänden wird - auf deren Fläche verteilt - eine entsprechende Anzahl transparenter Abstandshalter aus Acryl gesetzt. UV-Folien reflektieren hier den Überschuss an solarer Einstrahlung. Auch außen platzierte Sonnenrollos können mit auto-sensorischer Regelung die gewünschte Temperatur steuern.
 
In dieser Weise kann ressourcensparend, schnell und extrem kostengünstig gebaut und im Bausektor sehr rationell gearbeitet werden. Endgefertigt mit Wärmetauscher und kleiner Zusatzklimatisierung wird bereits eine behagliche Raumtemperatur sowie Niederenergie-Gebäudestandart erreichbar. 
Diese transportablen und leichtgewichtigen Module ergeben in ihrer Riegel-Bauweise eine selbsttragende Gebäudestatik, welche einer architektonischen Gestaltung große Spielräume einräumt.
Auch sind dieser Art Wandelement-Bau in Erdbebenzonen sicher. Sie sind unbrennbar und vor Termiten sicher. Und sie ersetzen die Mangelstoffe: Sand, Zement und Betonstahl !
 
Über die Verfugung der Module mittels Silikon ist so ein Gebäude auch schnell restrukturiert. Bedarfsweise kann es anderen Ortes leicht wieder errichtet werden. Besonders zur wohnbaulichen Rekonstruktion von Nach-Kriegsschäden ergibt dies einen günstig erstellbaren Anwendungsbereich.
 
Mit dieser Isoliermethode sind natürlich auch Anwendungen an Rohrleitungen sowie Industrie- und Transportbehältern möglich.
 
Schon die Energie-Kosteneinsparung bei täglichem Heizen oder Kühlen der Räume spricht für diese Bauweise. Hinzu können die Blech-Außenflächen - einfach mit PV-Folie beklebt - ein völlig energieautarkes Gebäude ergeben. 
Mehr zum Stand der Technik >>

 https://www.baulinks.de/webplugin/2015/1787.php4

www.variotec.de

www.Sand-die-neue-Umweltzeitbombe

 

*Diese Wandteile (Module) brechen auch Schall- und elektromagnetische Strahlungswellen, und sogar ein Blitzschlag kann nicht eindringen. 
 
 

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Mit dem selben technischen Ansatz vermögen sonnenseitig gelegene,  massive Außenwände  die dahinter liegenden Räume mit eingelagerter Wärmestrahlung zu beheizen.

 

Diese Wände werden außen mit Glas und innen mit Blech verkleidet und ergeben die Basis für eine Vakuum-gesteuerte Wärmespeicherung.
 
Tagsüber erwärmt sich - bei Normaldruck - hinter dem Glas die Mauermasse. Abends wird die äußere Fassade mittels automatischer Regelung zu jener Vakuum-Isolierung, welche tagsüber zur Raum-Innenseite hin aufrecht war.
Nun ist über die Nacht verteilte, kontinuierliche Wärmeabstrahlung in dahinter liegende Räume möglich. 
Ein außen platziertes (PV-Lamellen-) Sonnenrollo verhindert per auto-sensorischer Regelung eine Überhitzung oder ungewünschte Erwärmung der Speichermauer.
Beide Ansätze können bereits in mittelgroßen Handwerksbetrieben umgesetzt werden.
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Beide Ansätze konnte ich wegen fehlender Geldmittel selber nicht austesten. Ihre Erfahrungen wären in der Sache nützlich und erbeten an: >> thalhammerm@yahoo.de. Bitte auch weiter verlinken. DANKE
Urheberrecht  & © 2008, Graz, Austria    -      aktualisiert, Wien, Jänner 2018 
 

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Sie und jede Firma können diese Ansätze zu einer Produktlinie Ihrer Marke ausbauen. Keine Patente, keine strikten Bedingungen.

Zuwendungen aus Gewinnerlösen nehme ich gerne an.  

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You and every Company can these approaches  expand to an product line of its trademark. No patents - no strict conditions. 

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