Entwicklungsstudie  zu einem  pneumatischen  Leitstreckenverkehr

 

 

 

 

 TubeWay solar

 

 

 

Michael Thalhammer                               http://www.tubewaysolar.at/                           Wien, Oktober 2016

 

 

 

 

Inhalt                                                                            Seite

 

TubeWay: kurz erklärt                                                       2

Teil 1: Technische Anlage - Funktionsprinzipien              4

Betriebs- und Anlagensicherheit                                      10

Administration                                                                  11

Teil 2: Geschäftsaspekte                                                   12

Realistische Chancen                                                        13

Markt - Mitbewerber - Strategie                                       13

Vorteile                                                                              14

Machbarkeit - Wirtschaftlichkeit - Kosten                        14

Auswirkungen / Positive Nebeneffekte                             15

Vergleiche zum Stand der Technik                                    15

Ausblick                                                                            18

Über mich                                                                         19

 

 

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TubeWay  -  kurz erklärt  

 

Aufgrund der weltweiten Ressourcen- und Energieknappheit wächst der Bedarf an alternativen Transportmitteln. Effizienz und Nachhaltigkeit sind zur Bewältigung des allgemein steigenden Energiebedarfs notwendig - und TubeWay bietet dazu einen technisch neuen Lösungsansatz. 

 

TubeWay-solar ist als Mittel- und Fernstrecken-Beförderungssystem universell einsetzbar und  als anbindungsfreundliches Leitstrecken-Verkehrsmittel konzipiert.

 

Umwelt- und Ressourcenschonung, Energieeffizienz und Sicherheit waren Leitmotive bei der Entwicklung dieses Systems. 

Ansprechend  transparente, leichte Hohlkammerröhren - auf Hochtrassen verlegt - bilden die Basis jenes Netzes, welches Reisenden eine entspannte Kabinenbeförderung zu ihren ausgewählten Destinationen ermöglicht. TubeWay gleitet verschleiß- und wartungsarm; und es ist zu den gängigen Verkehrsträgern voll kompatibel. Es befördert in fünf Tempostrecken sowohl Personen als auch Güter. Es ist als öffentliches wie auch als privates Verkehrsmittel nutzbar. Lärm, CO²-Emissionen, Treibstoffkosten, Reibungsverluste entfallen dabei gänzlich. Unfälle wären so selten wie im Flugverkehr.

 

TubeWay befördert ohne Kraftstoffmotor und Fahrgestell, sowie auch ohne Getriebe-, Reifenroll- und Luftwiderstand; denn bei TubeWay ist hocheffizientes Schwebegleiten die physikalische Grundlage. In der Planungsphase hat sich nämlich ein Verzicht auf die üblichen vier Räder hinsichtlich Energieeffizienz und interner Gewichtsparameter als günstig und sinnvoll erwiesen. 

 

Analog zu Lokomotiven bei der Bahn übernehmen bei TubeWay (kurz TW) E-Lok-Vortriebskapseln diese Aufgabe. Das sind im Streckennetz verteilt eingesetzte Zugmaschinen. Ihr konzertierter Krafteinsatz hält die emissionsfreien, leisen und wetterunabhängigen Beförderungen und Transporte in kontinuierlicher Fahrt. 

 

Die benötigte Energie für den Betrieb von TW wird in diesem System auf den Röhren selbst erzeugt.

 

Großflächig applizierte PV-Folien liefern tagsüber den Strom, welcher direkt in die  E-Loks eingespeist wird. Nachts kommt der als Überschuss ins Netz eingetragene Strom zum Einsatz. Nur die E-Loks haben Räderantrieb und erwirken dabei jene geringe Differenz zwischen Sog und Druck, um sämtliche Kabinen und Kapseln pneumatisch und gleitend zu befördern.                               

TW ist in Anlehnung an die seit 150 Jahren bewährte Rohrpost hin entwickelt. TW hat jedoch mittels dem mitbewegten Innenantrieb eine sanfte und turbulenzarme Permanent-Pneumatik.                                                                  

TW besticht durch sein klares Zweckdesign und durch systeminhärente Preiseffizienz. Sämtliche Einzellenkungen erledigt eine Zentralsteuerung, welche die Kapseln und Kabinen programmgesteuert zu ihren Zielen gleiten lässt. Ein fein abgestimmtes Logistikmanagement der automatisationsgestützten Leitzentrale ermöglicht ein sicheres und verlässliches Just-in-Time.

 

Nun folgt die TW/Inter-City Beschreibung (TW/IC), gefolgt von TW/Sit-in-surf und jener vom TW/Kommunalnetz.

Die solare Energieernte, die Antriebstechnik und die zentral geführte Logistik bleiben bei allen drei Varianten gleich, nur deren Dimension und Bestimmung variieren. 

 

Zur schrittweisen Realisierung mögen sich Teams von industriellen Spezialisten, Hochfinanz und EU zu einer gemeinschaftlich fruchtbaren Zusammenarbeit finden.

 

 

 

 

 

Teil eins:

Technische Anlage - Funktionsprinzipien 

 

 

Zur kontinuierlichen Beförderung unserer ultraleichten Gleiteinheiten (hier des TW-IC) erzeugen wir einen kleinen Innenrohr-

 

Druckunterschied - vor den Kabinen als Sog- und hinter ihnen als Druckluft. 

 

Unsere Trassen bestehen aus 15 Meter langen Sandwich-Rohrmodulen aus robustem Sicherheits-Hohlkammerglas mit einem Innendurchmesser von 2,45 m*. Diese Rohrmodule sind über Gleitmuffen und O-Ring-Dichtungen aneinander gefügt und werden schwingungsfrei auf schlanken Streckenpfeilern und von neuester Spannseiltechnik getragen. Grundsätzlich sind Zwei-Richtungsstrecken angedacht, welche mit flexiblen Abstandshaltern parallel zueinander (mal neben- mal übereinander) geführt werden. 

 

Trageseile, Röhrenverbund und Pfeiler gewähren dabei die erforderliche Befahrsicherheit derart ausgeführter Trassen.

 

Die brückentechnische Statik trägt eine Zweirichtungsstrecke, die Gleiteinheiten und den Medienstrang in ~ 7 Meter Höhe. Im Stadtbereich dürften es ca. 25 Meter Überfahrtshöhe werden. Es kommen bei 45 Meter Stützendistanz ca. 35 Tonnen Streckengewicht plus bis zu 25 Tonnen an Fahrlasten je Pfeiler zu tragen. Diese relativ geringen Lasten überbrücken größere Distanzweiten, als dies herkömmliche Verkehrsträger in dieser schlanken Bauweise zuließen. 

 

Die Einheiten (Kabinen und Kapseln) gleiten mittels im Rohr wirksamer Permanentluftströme zu codierten Zielen.

 

Die Einheiten sind auf bis zu 15 Tonnen Gesamtgewicht ausgelegt und gleiten über eine 1,2 m breite, spiegelglatte und auf Silikon gepolsterte Nirosta-Stahlblechrinne.

Die Sohlen der Einheiten tragen Schuppen aus aalglattem und unverwüstlichem Teflon**Diese Schuppen bilden eine gewisse Anzahl handtellergroßer, gewichtsverteilender Einzelgleitflächen.

 

Zur Gleitoptimierung drückt ein kleiner Bordkompressor Luft zu haarfeinen Düsen an jeder tropfenförmigen Schuppe und somit auf die Gleitrinne.

 

Dieser Lufteintrag hebt die Einheit aus der trockenen Gleitreibung minimal hoch in ein permanentes „Mikroschweben“. Der Kompressor ist in jeder Gleiteinheit in einem schallisolierten Gehäuse untergebracht***.  

Hinzu sorgt ein hauchdünn aufgetragener Film einer speziellen Nanoversiegelung die jahrelang hält, für einen zusätzlichen Gleiteffekt auf der spiegelglatten Rinne. Der Gleitreibungskoeffizient liegt so im äußerst niederen Bereich von ~ 0,01.

 

Und nun zum Antrieb:

 

Mobile E-Lok-Vortriebskapseln**** agieren in Abständen von 3 bis 9 km als alles anschiebende Pneumatik-Antriebe.

 

Auf vier schräg angreifenden, kevlarverstärkten Antriebswalzen fahrend, übertragen diese Lokomotiven ihre immense Bullenkraft auf die stirn- und heckseitigen Deckschilde aller Einheiten. Der Kraftweg ist als direkt zu bezeichnen, da eine gleichmäßige Vortriebskraft an allen Gleiteinheiten wirksam ist. Diese wendigen, 3 Meter langen E-Loks folgen jeweils ihrer logistischen Arbeitsdiktion; bei Bedarf wechseln sie über Wendebögen einmal auf die Gegenfahrspur, ein andermal zu Bereitschaftsschleifen. 

 

*  Der Rohrdurchmesser ist nur eine gemittelte Empfehlung, in dessen Dimension die gängigsten Stückgutgrößen ihr Beförderungsvolumen finden. Große oder zu schwere bzw. mit TW nicht transportierbare Güter fasst dieser Durchmesser nicht  →  Bahn und Frachtbetriebe.                  

**  Teflon (PTFE - Polytetraflourethylen) ist - als trägster Kunststoff - hoch hitzebeständig, abrieb-resistent und druckfest. Der Gleit- und Reibungswert sind beide nahe Null  - man denke zum Vergleich an einen Eisläufer, der mit seinem ganzen Körpergewicht (auf nur wenigen Kufenzentimetern !) fast anstrengungslos dahin rutscht und lediglich vom Luftwiderstand abgebremst wird.

***  13 Tonnen brauchen, um zu gleiten, mehr Luft unter der Sohle; daher sind die langen Schwerfrachtkapseln mit entsprechend stärkeren Kompressoren bestückt.

****  Mit der Lokomotive denke ich zugleich an die Leistung eines Herzmuskel, der Blut, per Sog und Druck über 100.000 Kilometer in jede Körperregion pumpt !

 

Tempoänderungen erfolgen in unmerklich sanften Übergängen und geschehen so: Per sensorischer Schaltung werden die E-Loks - zum jeweilig gewidmeten Tempoabschnitt hin - auf einen der fünf Gänge eingestellt. Da je nach Tempo mehr oder weniger Abstand zwischen den Einheiten benötigt wird, leiten wir bei Verlangsamung die als Überschuss anfallende Luft per Umleitbögen auf die Beschleunigungsseite vis-a-vis.

 

Die Kollektivkraft aller E-Loks kommt sämtlichen Einheiten zugute: sie erwirkt den kontinuierlichen Schwung der untereinander zielunabhängigen Gleitmassen. In linear-strömender Dynamik und der sanften Dualkraft von Sog und Druck >zieht und schiebt< jede E-Lok bis zu ~ 45 Einheiten mit sich. Diese zweiteilige Kraft vermittelt dem gesamten Non-Stop-System auch eine hohe Gleitverlaufsruhe.

 

Die TW-Antriebsweise lässt den Verkehr harmonisch „wie Wasser in einem Schlauch“ fließen.

 

 

TW Nachtstrecke

                   

 

Um den Luftstrom-Antrieb in optimaler Hermetik zu nützen, sind an der Kabinenaußenwand zum Rohr hin berührungsfreie Bürstendichtungen appliziert. Als Mehrkammer-Dichtungen bilden sie - in Fahrt - rotierende, vollständig dichtende Luftwalzen aus und verhindern ein Verpuffen des luftigen Antriebsmediums. Um aber ein erstes Eindringen von Sog- oder Druckkräften zu verhindern, wird am Front- und Rückenschild-Umlauf je eine etwas vergrößerte Weichlippendichtung vorangestellt. Auch die E-Loks werden von einer Serie dieser Dichtungen umringt. Große Aufmerksamkeit ist bei der Entwicklung dieser Dichtungen auf hermetische Effizienz zu legen. Sie ist für die Systemleistung höchst bedeutsam.

                                                               

Alle längeren Kapseln und Kabinen verfügen im 2,2 Meter Abstand über kurventaugliche Gelenk-Verbindungen im Boden. Leer wiegen die Gleiter (in 1,5 mm Flugzeugaluminium gefertigt) je nach Länge von 3 bis 22 Metern nur ca. 300 bis 2500 kg. 

Langkabinen bieten etwa 150 Fahrgästen - in mittig geteilten 4er Reihen, wie in einem Reisebus - bequeme Sitzplätze. Der Platz für Kinderwägen und Rollstuhl ist nahe dem Ausstieg gegeben; dort dürfen diese Passagiere auch einsteigen. Weiters bieten sich für bis zu achtzehn Personen Bedarfs-Stehplätze im Mittelgang an. Seitliche Fenster eröffnen einen Panorama-Höhenblick - das Interieur könnte optimal aus natürlichen Leichtbaustoffen gefertigt sein. 

 

Die innere elektrische Versorgung wird mittels einer Kontaktbürste von einem in der Rohrsohle verlegten Flachleiter empfangen.   Eine Klimaanlage regelt die Innentemperatur und die Frischluftzufuhr. 

 

Die gefilterte Kabinenluft  durchströmt die Fahreinheiten - in dosiertem Normaldruck - von  hinten nach vorne.  

 

Alle öffentlichen Stationen sind dem dynamischen Hauptstrom als Bypass angefügt. Am Haltepunkt (meist über Verkehrsknoten oder U-Bahnstationen) befördern zwei Fahrgastlifte die zu- oder aussteigenden Fahrgäste auf das Trassen- bzw. Bodenniveau. Durch getrennte Ein-und Ausstiege entstehen kreisende Fahrgastströme. Lifte und Kabinenankünfte laufen exakt koordiniert ab. Mittels Kameras werden diese Schritte überwacht und sodann die Türen zur Abfahrt automatisch geschlossen.

 

Die Anfahrt der Kabinen in der parallel-separierten Stationsröhre geschieht hebelmechanisch: die Energie für die Erstschubhilfe im Stationsbereich kommt von der rückeingespeisten Bremsenergie der ankommenden Einheiten; sie übertragen diese Kraft auf im Boden eingelassene Schwungrad-Dynamos. Diese Friktionsräder am Sohlepunkt erzeugen so zu 70% den Start-Strombedarf. 

Unmittelbar  nach dem Startpunkt befindet sich eine Schleuse; dort fahren die Einheiten bereits mit 40 km/h. Ab da befindet sich jede Kabine in logistischer Steuerung des Hauptstroms. Startmoment, Gewicht und Abstand der Einheiten zueinander berechnet diese Logistik bei jeder Neureihung; überbeladene Einheiten können demnach vorerst gar nicht starten.  

 

 

 

Verteilerschleusen befinden sich vor und nach Stationen sowie an Zubringern und Abzweigungen. Diese Schleusentore arbeiten als flinke zweiflügelige Schiebetüren.                                                                             

Am Abzweiger gabelt sich Rohr und Rinne und beginnt dort mit je einer Schleuse. Durch die Zielvorgabe der Kabine wird einer der Rohrwege automatisch verschlossen, sodass die Kabine der gewünschten Sog-Direktive folgt. Am Abzweiger sitzt den Rohren je ein (filterbestückter) Lufteinlass auf. Dieser besorgt den aktuellen Mengenbedarf seiner Strecke.                                     An Zubringern wird ein gesteuertes Reißverschlussprinzip wirksam.                                                                                           

 

In Kurven folgt das Lastgewicht seinem ungehinderten Schwung. Um die Schwungneigung der unterschiedlich schweren Einheiten aufzunehmen, ist die Gleitrinne dort breiter ausgeführt. Durch diese Schwerpunktfreiheit sind die Kurven bei konstantem Tempo kaum zu fühlen. Auch Warenkapseln erreichen mit unverschobener Ladung ihre Destination.

Das Verhältnis Druck/Unterdruck befindet sich zum jeweiligen Tempo im Gleichfluss und ermöglicht erst so groß dimensionierte Langstreckenbeförderungen.

Fünf bis dreißig gemischte Einheiten pro Streckenkilometer sind in TW das system-energetische Aufkommensideal. 

                                                                           

Nun zu den technisch und zeitgemäß sinnvollen Solarfolien: Durch Belegung der Rohrstrecken mit 2 Meter breiter Fotovoltaik-Dünnschichtfolie erhalten wir einen ganzjährigen Stromgewinn. Auf Nord-Süd-Strecken lassen wir bewegliche PV-Zeilen automatisch nach dem O-W-Sonnenverlauf zuneigen (seitlicher Folienverschub). Derzeit zeigen Alwitra - Evalon solar cSi®,  Heliatek® und Nanosolar® CIGS- Schichtzellen* ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Sie sind zuschneidebar, leicht und selbstklebend, sowie niederenergetisch beim Herstellen.

 

PV-Folien liefern über etliche Jahre - selbst bei diffusem Licht - wirtschaftlichen Sonnenstrom.  

                                          

Über die Einspeisekopplung sind wir auch nachts und in längeren Bewölkungszeiten versorgt. Die PV-Zellen halten die Strecken an heißen Tagen beschattet. Alle drei Jahre konservieren wir die PV-Zellen bzw. die ganze Röhre mit einer Nanoschicht für selbstreinigenden Lotus-Abperl-Effekt.

Eis und Schnee rutschen (auch durch Reflexionswärme auf der dunklen, glatten PV-Oberfläche) schon in den Morgenstunden von selber ab. Wie viele streckennahe Stromabnehmer hinzu beliefert werden können, wird sich erst erweisen.

  

TW / Sandwich-Rohrmodule werden in fallendem Zähschmelzverfahren** unterhalb eines (Profil-gebenden) Recyclingglas-Schmelzofens hergestellt. Diese in Nitratchlorit gehärteten Gusselemente erhalten in der Glas-Doppelwand - Längsstege. Sodann werden die Module nochmals mit Glas zum fertigen Vollsicherheitsglas-Modul ummantelt. Die Festigkeit unserer Rohre liegt mit solchem Hitech-Material sogar über dem Tragewert von Stahl/Beton***. Bei diesem Verfahren findet vorwiegend Altglas Verwendung. Das Sammelgut an Altglas ist für einen TW-Ausbau ausreichend vorhanden.

 

CIGS sind Kupfer-Irdium-Galliumoxyd-Diselenid-Dünnschichtwaffer und Preisgünstiger als bisherige Silizium-Paneele. Sie nutzen ein breiteres Lichtspektrum aus, und haben auch noch bei diesigem Wetter fast so große Leistungsabgaben wie Siliziumzellen, welche nur bei direktem Sonnenschein Ernterträge liefern. CIGIS haben eine hinreichend hohe Lebensdauer und stellen kein Abfallproblem dar. 

 

**  Einer aufgeprägten Mikrostruktur an der Oberfläche des Innenrohrs (ähnlich der der Haifischhaut) gebührt ein großes Augenmerk, da sie den laminaren Strömungsabriss positiv beeinflusst, und sich über diesen viel an Betriebsenergie einsparen lässt.

***   In GEO 6/03 ist dazu ein ausführlicher Bericht heutiger Glas-Einsatzmöglichkeiten: Moderne Architektur baut mit zarten, aber höchst belastbaren Glas-Rohrträgern Großbauten. Die Prüfstelle der Bau- und Zulassungsbehörde konnte den Prüfgegenstand mit aller Kraft der Hydraulikpresse nicht zum Kollabieren bringen. Selbst unter Beschuss mit Stahlbolzen hielt das Rohrstück tagelang stand.                                                                                                                                                                          

 

 

Physikalisches: Zur  Abschätzung des Energiebedarfs braucht man 1.) das Energieaufkommen zur Luftstromerzeugung, und     2.) den Energiebedarf pro Kabine. Der Bedarf ist in Rohrquerschnittsfläche mal Geschwindigkeit mal Druckaufwand ermittelbar.

 

Pro Gleiter gilt ein Wert zwischen Hagen-Poiseullscher Gleichung und Reynoldscher Zahl.   

 

Wirkt auf unser Kabinenheck mit 3,2 m² Kreisfläche ein Druck von nur einer Zehntel Atmosphäre (= 0,1 kp/cm² oder eine 10 cm hohe Wassersäule), so wirkt auf die Kabine schon eine Kraft in Bewegrichtung von 3200 kp;

damit würde ein Gewicht von 3 Tonnen in 5 sec auf über 75 km/h beschleunigt !

   

Technischer Fazit

Das System ersetzt schwere Fahrgestelle und umgeht die Luftbedingungen im Freien, bei welchen mit zunehmendem Tempo der Widerstand reziprok ansteigt.  >> TW´s nutzen diese Luft positiv, als Antriebskraft ! 

Das Gesamtsystem ist in hohem Maße verschleiß- und reibungsarm. 

Die Materialbasis und das solide Fertigungsverfahren machen unsere wartungsarmen Betriebsstrecken aus Altglas voll rentabel.

Unsere schnelle Rohrluft arbeitet mit lediglich 0,4 bar Differenz zwischen Sog- und Druckseite.

Da Energiepreise allgemein nicht weiter fallen, und sich diese ökonomische wie ökologische Anlage mittelfristig amortisieren dürfte, lohnt sich der solar-technische Umstieg.

 

Der zu Bergfahrten normalerweise nötige Kraftaufwand bleibt dem hermetischen System durch das nachfolgende ungebremste Abwärtsgleiten gleicher Lasten erspart !

 

TW überwindet spielerisch Höhen, überquert in Leichtigkeit Flüsse und Täler, ersetzt das Gegen-den-Luftwiderstand-Ankämpfen und benötigt natürlich niemals Schneeketten. 

Auch erübrigen sich Bergmassivtunnel fast immer.

TW-Systeme bieten die ideale Ergänzung; und sind in der Lage, den bestehenden Verkehr nach und nach abzulösen.

 

 

Betriebs- und Anlagensicherheit 

 

Als Verkehrsmittel der Zukunft ist TubeWay sensibel zu leiten und zu überwachen. Mit neuem Hochstandard für sicheren Beförderungsbetrieb setzt es auf  Funk- und Glasfaser-Telematik; sowie auf ein bestens ausgebildetes Betreuungs- und Fachpersonal in allen Bereichsstrukturen. 

Alle Systemfunktionen werden also zusätzlich von TW/Personal überwacht und sind hinzu durch sich gegenseitig kontrollierende Rechenanlagen und Notstromaggregate abgesichert. Nur Fahrgäste mit personaler, aktiver Wertkarte können das Netz betreten und innerhalb der gebuchten Routen nutzen. Jeder Rohrtunnel ist gegen Begehungen so abgesichert, dass nur Zu- und Ausstiege in die Gleitkabinen möglich sind. Jeder Bahnsteig verfügt über eine Aufsichtsperson. Der Fahrgastbetrieb ist nur in der Tageszeit ermöglicht und wird des nachts dem Frachtverkehr überlassen.

 

Jede Kabine verfügt über eine Direktsprecheinrichtung und ist Kameraüberwacht und hat automatische Feuerlöscheinrichtung. 

Zur Anlagensicherheit sind die Strecken punktuell mit Druckanomalie-Erkennung ausgestattet. Überlandstrecken haben stabile Stützpfeiler-Fundamente und verfügen an sensiblen Punkten über äußere Schall- und Bewegungsmelder, Aufzeichnungsvideos und eventuell eine Nachtsichteinrichtung.

 

Die definierten Hochsicherheitsprogramme in der Logistikzentrale arbeiten unter ständiger Beaufsichtigung. Die höchste Entscheidungsinstanz bleibt bei menschlichen Systemüberwachern.

 

Eine eventuell notwendige Ausbremsung eines Abschnitts wird in der betroffenen Regionalzentrale durch örtlich begrenzte Umleitungen eingeleitet. Bei einem Stopp, mit der Notwendigkeit auszusteigen, erfolgen Anweisungen aus der jeweiligen Zentrale. Rettungs- oder Reparaturtrupps sind dann sofort instruiert und begeben sich entsprechend ausgestattet zum Ereignis. 

Die Front- und Heckseiten der Gleiter verfügen im akuten Fall über offene Fluchttüren, und an jedem Pfeiler bietet die Strecke einen im Notfall benützbaren Zu- bzw. Ausgang plus Notabstieg (über querstellbare Leitersprossen).

 

Tritt der Bremsbefehl für einen Streckenabschnitt in Kraft, dann vermeidet ein Umleitsystem (Umkehrschleifen, eine Station oder eine Parkschleife) diesen Abschnitt. Einheiten hinter einer Handicap-Zone verlassen diese einfach, doch jene unmittelbar vor solcher Stelle werden angehalten und pneumatisch retour zur letzten Ausweiche gebracht. Die Beförderung im Gesamtnetz bleibt somit aufrecht.

 

Ein Auffahren lassen die Vorgaben der TW-Technik nicht zu. Letztlich fände ein stark komprimierter Luftpolster über die Gleitkapsel-Außendichtungen zu einem gedämpften Bremsweg. Die Einheiten sind, wie auch einzelne E-Loks, über die Zentrale abbremsbar. Die transversal beweglichen Gleitdichtungen der Rohrmodule bieten den Betriebsstrecken selbst bei Hochwasser, Sturm oder mittlerem Erdbeben günstigen Sicherheitsspielraum und Bergemöglichkeiten. Die TW-Pfeiler, die sich nahe dem Bodenverkehr befinden, müssen bautechnisch einem eventuell schweren Aufprall entgegenhalten können. Diese werden entsprechend verstärkt ausgeführt.

Zuliefertransporte gleiten (preisgestaltet) nur nachts im System. Ihre Zielcodes sind in der Bordelektronik der Fahreinheiten als sichere interaktive Steuerung eingespeichert. Gefahrengüter bleiben weiterhin der Straßenfracht und dem bewährten Bahn park-and-rail anvertraut. 

Die Machbarkeit eines TW Ausbaus für unter-, auf- u./od. über einer Wasserlinie kann ich hier nicht beurteilen. 

Sämtliche TW-Komponenten werden in vorbestimmten Zeiträumen gegen neue ausgewechselt.

Die Zuverlässlichkeit des Gesamtsystems könnte so hoch wie im Flugverkehr gegeben sein. 

 

 

Administration 

 

Zur Quickverbuchung tippt der Netzkunde sein Fahrziel auf dem interaktiven Touchscreen-Netzplan am Portal des Terminals an und tätigt mit der auf Guthaben basierenden TubeWay/Card die Transaktion. Am Ziel angelangt, wird die zurückgelegte Wegstrecke elektronisch verbucht und mit Fingerabdruck bestätigt. Etliche Detailfragen sollen hier unerwähnt bleiben.

 

Die rein nächtliche Beförderung von Frachten wird über Telefon, Fax oder Internet gebucht. Die genutzten Gleitkapseln werden nach Streckenkilometer und Gewicht über ein Benutzerkonto verrechnet. Die Fracht-Agentur bietet Schüttgut-, Flüssigstoff-, Waren- und kühlbare Kapseln an. Sie verwaltet diese und führt auch die betreffende Lade- und Wegelogistik durch. Eine Langkapsel bietet - im TW/IC-Netz - bis zu 11,5 Tonnen Nutzlast bzw. Ladekapazität für 16 EU-Paletten an. Alle Kapseln sind über Kant entleerbar; sortierende Ladegreifer sind bei Be- und Entladungen im Einsatz. Der Frachtverschub ist so transportlogistisch effizient zu bewältigen. Firmen, Fabriken und Private können eigene Zuwegröhren beim Betreiber erwerben oder anmieten.                                

Dieserart günstige Beförderungen führen zu Netzausweitungen und bringen - für alle drei TW-Durchmesservarianten -entsprechend angepasste Verladeterminals hervor. 

 

 

 

 

TubeWay in der Sit-in-surf Variante

 

Veranschaulicht ist hier TW Sit-in-surf mit 1,7 m Innendurchmesser. Seine Ausführung wäre im urbanen Raum wie auch als Nahverkehrsnetz im selben Systemverbund. Die innerstädtische Streckenführung erfolgt knapp über die Gebäude hinweg. 

Sit-in-surf bietet durch die seitlichen Zu- und Ausstiege zu den 3er Sitzreihen eine hohe Beförderungsdichte (~100 Personen in z.B. 18 m Langkabine), welche besonders dem Berufstätigenverkehr zugute kommt. Die hier anwendbaren Spiralblech-Röhrenwege sind den Belastungen durch unwegsames Terrain wie auch allen klimatischen und jahreszeitlichen Gegebenheiten gut gewachsen. Die Länge der Rohrmodule kann hierbei ca. 35 Meter sein. Die Distanz der Pfeiler kann sogar etwa 70 Meter aufweisen. 

Dieses Kurzstreckensystem bietet wegen dem Rohrmaterial keine Sicht ins Freie; daher kann man ein Angebot an dezent leiser Musik andenken. Dem Platzbedarf für Kinderwägen und Rollstuhl sind etwa 1/4 des Innenraums gewidmet. 

 

TW als Sit-in-surf ist überall gut zu starten; und hierfür sind per Streckenkilometer nur ca. eine Million Euro zu veranschlagen. Auch an Vorentwicklungskosten sind nur etwa ein Viertel der Kosten der großen Röhre zu erwarten.

 

TW/Sit-in-surf bietet 3er Sitzreihen an; es fährt im Stadtbereich mit max. 75 km/h; im Regionalbereich erreicht es bis zu 210 km/h; das große  TW/IC „fliegt“ sogar mit 320 km/h. 

Die Transportkapazität in einer Sit-in-surf Langkapsel wäre in etwa 9 Paletten mit bis zu 7,5 Tonnen Frachtausnutzung. 

 

 

Dem TW/Kommunalnetz ...

 

... mit 40 cm Durchmesser genügen hingegen ca. 35 km/h.  Pro 65 cm langer Kapsel sind 15 Kilo an Fördergut zulässig und sie gleiten ohne Druckluftsohle in ihren Rohrwegen dahin. 

Dieses urbane Ver- und Entsorgenetz wäre innerhalb unserer Ballungsräume - z.B. für bestellte Einkäufe, das amtliche Formular, Essenzustellung, Post und Paketdienste, Müllentsorgung etc. - von generell großem Nutzen. Firmen wie Private könnten sich als freiwillig Beteiligte - so wie bei der Fernheizung - an das 40-cm-Netz anschließen lassen. Es käme bis in die Gebäudekeller (auf Wusch auch senkrecht in Ihre Etage) und bietet zweckbestimmte Kapseln auf Order an.      

 

Es ermöglicht, städtische Verkehrsflächen - in Folge des reduzierten Verkehrsaufkommens - in für die Bewohner nutzbare, begrünte und ruhige Lebens- und Erlebnisräume rückzuführen. 

 

Das Sit-in-Surf und das TW/40 lassen sich ohne weiteres während der Nachtstunden ruhend stellen und früh morgens erneut hochfahren. Das TW/40 wäre zugleich auch ein kostengünstiger Vortest für die personenbefördernde TW-Technik.  

 

Alle Angaben bitte ich Sie als Schätzwerte aufzufassen. Es ist mir in diesem Rahmen nicht möglich, diese verlässlich anzugeben.

 

                                                                                  

 

 

 

 

Teil zwei:  

Geschäftsaspekte  zu  TW-solar-Systems ®

 

 

Für diese Mobilitätsansätze sind zwar hohe Invesitionen und sorgfältig geplante Durchführungsschritte erforderlich - doch wenn TubeWay solar erst einmal etabliert ist, haben die Betreiber konstant hohe Gewinne zu erwarten; und eine Vielfalt an Geschäftszweigen entsteht mit.

Es erwächst eine Win-win & Ecowin-Situation für Kunden, Betreiber & unsere Umwelt. Die Errichtung und der Betrieb der innovativen TW-Struktur dürfte für die Investoren eine anhaltend sichere und ökologisch relevante Kapitale bringen. 

 

Das TubeWay-System kann wesentliche Segmente unserer Markt- und Arbeitswelt deutlich beleben. 

 

Die Marktorientierung folgt generell der jeweilig verbesserten Technik. Aus ihr folgt dann auch die erhöhte Gewinnausschüttung. 

Wir wollen, dass der TW-Ansatz kommunale Planung und entsprechend interessierte Konsortien an einen Tisch führt. Die EU soll - anstatt Emissionsausgleich zu bestreiten - mit ihren F+E Förderprogrammen in TubeWay entwickelnd mitinvestieren.  

Koordinatoren für technische Betriebsvorgaben, Kapitalbeschaffung sowie für Fördermittel sind nun angesprochen.

Kompetenzen aus Wissenschaft, Investment, EU-Infrastrukturplanung, Kommunen, Umweltgruppen und den entsprechenden Industriezweigen stellen die wesentlichen TW/Potentiale.

 

TubeWay bringt verkehrsrelevante Ergänzung, Anbindung und Entlastung, und löst mehrere Probleme zugleich.

Ölkrisen und steigende Energiekosten berühren dieses System nicht bzw. lassen es indirekt sogar wachsen.

 

Wir fokussieren, dass TW im Ausbau um rund die Hälfte günstiger als bei den heute üblichen Verkehrsträgern sein dürfte. Auf Basis des pneumatischen Solarbetriebs werden auch die Güter- und Personenbeförderung konkurrenzlos günstig. All diese Parameter bewirken weitere Belebungen in der aktuellen Nachhaltigkeits- und Verkehrs-Trendwende.  

Ein genaues Ergebnis aus einer noch zu erstellenden Machbarkeits- und Kosten-Nutzen-Studie sowie einer Akzeptanz- und Umweltprüfung wird zeigen, dass sich aus dem System TubeWay wachstumsfähige Zukunftsperspektiven ergeben. 

 

Mit dem Start einer Test- und Gebrauchsstrecke - als TW/Kommunalnetz z.B. - würde ein wichtiger, großer Schritt eröffnet. Auch würden sehr viele neue Arbeitsplätze geschaffen, welche TW direkt oder indirekt hervorbringt.

 

Nun braucht es das entsprechende Kapital-Konsortium mit Affinität zu Politik und Großindustrie.  

 

 

 

TW Nachtstrecke

 

 

 

Realistische Chancen 

 

Kein einziger Tropfen verfahrener Sprit wird jemals wieder zu verfügbarem Rohöl ! Und dessen Importmengen und -kosten drücken gerade uns Europäer ins wirtschaftliche Hintertreffen. Doch die Sonne scheint uns weiterhin gratis - nützen wir sie doch zu klimaneutraler und umweltschonender Verkehrsbewältigung !

 

 

Übliche Einwände betroffener Landbesitzer braucht die hochtrassierte TW/Leitstrecke nicht zu fürchten. Kein Grundstück wird geteilt oder landwirtschaftlich eingeschränkt. TubeWay gleitet über Äcker, Wald und Weiden - optisch dezent wie auch abgase- und lärmfrei - hinweg. 

 

Nachhaltige Energietechniken verzeichnen längst schon hohe Zuwachsraten. Sie fördern Beschäftigung, Energiemix, soziale Sicherheit und positiv bewegten Kapitalmarkt. 

 

Es ist nicht unwahrscheinlich, dass sich - kaufmännischem Kalkül folgend - die EU mit der Industrie und Bankenwelt einer baldigen Umsetzung TubeWay´s in konzertierter Allianz annehmen. In der Rechtsform wäre z.B. denkbar, dass sich das TW-Rohrnetz in nationalem Eigentum-, die solare Energieverwaltung als eine AG- und die Gleiteinheiten als eine genossenschaftliche Angelegenheit darstellen. Hier sind also mehrere Mischformen möglich.

 

 

 

 

Markt - Mitbewerber - Strategie 

 

Unser System ist allen Fahrkunden und Transportbereichen von Nutzen. Als öffentlicher Dienstleister platziert sich TW über Land und Straße als eigenständiger Mobilitätsanbieter.

Wegen seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten entsteht mit dem Anreiz von günstigen Fahrtkosten sowie einer bestimmten Kundenidentifikation eine intelligente, anbindungsfreundliche und ökologisch interessante Mobilitätsform. 

 

               Bei planungsgemäßer Entwicklung wäre TW-Mobilität in sechs bis acht Jahren realisierbar !                                                      

Gut entwickelt, könnte sich bereits ein  Prototyp als rentables Produkt durchsetzen, erweitern und bestens etablieren.   

TubeWay-Privat bietet vielfältige Möglichkeiten persönlicher Nutzung und Ausstattung in individuellem Design. Nachfragen zu Büro-, Labor- oder Kleinwohnraum-Kabinen eröffnen völlig neue Produktlinien. Kabinen und Kapseln sind dann - wie Autos - Handelsware. Ein TW-Parkhaus könnte auch Ihre Kabine parken und auf Knopfdruck bereitstellen. Größere Firmen leisten sich eventuell ihre eigenen Zufahrten.

 

 

 

 

Geschäftliche Vorteile: 

 

                 ° Treibstoff-freier und ressourcenschonender Öko-Marketingvorteil 

                 ° Hohe Akzeptanz - Sympathiefaktor - geringer Widerstand in Anrainerbelangen

                 ° Einsparungspotenzial gegenüber traditionellem Verkehr 

                 ° Gutes Verhältnis Investitionen - Amortisation - Gewinne

                 ° Relativ geringer Aufwand für Betrieb und Wartung 

                 ° Hoher Prestigewert, hohe Sicherheitsstandards

                 ° Zuverlässigkeit bzgl. Abfahrts- und Ankunftszeiten bei Lieferungen wie auch beim Personenverkehr

 

 

Vergleiche zum Stand der Technik 

 

Einen Überblick über alternative und innovative Mobilitätsformen und Antriebstechniken gibt es in den Links

>> http://faculty.washington.edu/jbs/itrans/photoindex1.htm und www.buch-der-synergy.de << dort finden Sie eine Sammlung von zum Teil schon umgesetzten, Mobilitätsansätzen aus aller Welt. Auch TubeWay ist in beiden evident.  

Wir befinden uns in einem lebhaften Diskussionsprozess, in dem taugliche Alternativen mit Verantwortung für Mensch und Natur gesucht werden. TubeWay ist eventuell die Entscheidung zu neuer, ökologischer Mobilität - bei zugleich erhöhtem Komfort.

 

Technische Angaben und auf die Kosten bezogene Schätzungen sind in dieser Vorstudie ohne Gewähr. 

 

 

 

                    

Machbarkeit / Wirtschaftlichkeit / Kosten 

 

Die Kapazität einer TW-Zweirichtungsstrecke entspräche der einer vierspurigen Autobahn. Bei z.B. 260 km/h Tempo haltet eine E-Lok - in  fünf  Minuten - bis zu 110.000 m³ dynamisierte Luft in Arbeit leistendem Schwung. Sie befördert mittels dieser Luft - in etwa - 2000 Personen oder 190 Tonnen an Güterfracht ! 

Bahnstrecken kosten durchschnittlich 3,5 Mio. Euro je Kilometer. Für eine Autobahn-Herstellung sind pro km sogar 7,5 Millionen Euro aufzuwenden. Im Überschlag dürfte sich ein TW/IC-Ausbau, bei ausgereifter Fertigungsstruktur, um einiges unter den Ausbaukosten einer Bahnstrecke einpendeln.

Straßenerhaltung, Winterdienste, Verkehrsstaus und -unfälle sind erhebliche Volkswirtschaftskosten - TW ist sicher und braucht selten teure Wartungen.              

 

TW-Hochtrassen lassen das Freiland für Menschen, Tiere und landwirtschaftliches Bearbeiten offen. Pro Kilometer an Strecke sind nur ca. 150 m² für die Stützsockel in Jahrespachthöhe zu kalkulieren.               

 

Mit der 2 Meter breiten PV-Folie lässt sich auf den TW-Gesamtstrecken Solarstrom in Mengen weit über dem Momentanbedarf gewinnen. Nachts wird günstiger Gewerbestrom jenem Stromnetz entnommen, in welches wir - selbst an zum Teil trüben Wintertagen - ein zumeist ausreichendes Ertragsguthaben eingebracht haben. 

 

Technische Umsetzungen sind heutzutage sehr schnell erstellt: zwei Dutzend Fachteams sowie ein Dutzend Kernbereichsfirmen bieten den Finanziers einen überschaubaren Kostenrahmen.

 

Die Anschaffungskosten für Kabinen würden um einiges günstiger als der Erwerb eines KFZ sein. Auch haben Motoren in Autos einen Wirkungsgrad (Leistung zu Energieaufwand) von durchschnittlich 33 %. Gleichstrommotore, wie sie in TW Anwendung finden, erbringen hingegen etwa 95 % an Leistungseffizienz. Luftreibungswiderstand kontra Luftnutzung als Medium in kontinuierlich schneller und wettergeschützter Röhre geben den Ausschlag für  TW als  >> die Verkehrszukunft.

  

Öffentliche Mittel und Aktionärskapital vermögen die künftige Mobilität und das Auftragsinteresse der Industrie neu zu gestalten. EU-relevante F+E-Programme, welche die Klimawandel-Folgekosten reduzieren helfen, halten schon heute hohe Finanzierunganteile bereit. TubeWay hängt nach seiner Errichtung nicht weiter an öffentlicher Dauerzuwendung. 

 

Bei der Verwendung von Sockelfundamenten ist eine Strecke spurlos und einfach “wie eine Achterbahn” wieder entfernbar. 

 

 

 

 

Anwendungen

 

Es kann mit relativ geringem Anfangskapital begonnen werden: z.B. mit einer Gleitstrecke zwischen City und Flughafen, mit Fabrik-Umschlagplatz-Verbindungen, alpinen Querungsstrecken oder Schutzzonen-Besucherbahnen.

  

Der Fernstreckentransport würde im TW/IC-Netz rund um die Uhr durchgeführt werden. Das Sit-in-Surf/Netz besorgt die Nahbereichs-Zulieferungen sowie den Personenverkehr tagsüber und ruht über Nacht - etwa von 23h bis 5h. 

 

 

Auswirkungen / Positive Nebeneffekte 

 

Gezielt sinken Erdölimporte, klimabelastende Schadstoffwerte, Lärm und Verkehrsunfälle. Neue Arbeitsplätze, Berufssparten und Industrieaufträge entstehen durch das neue Netz; und bringen auch für Klein- und Mittelbetriebe Aufschwung und Belebung.  

 

Städtische Lebensräume werden, über die sukzessive Ablöse des Bodenverkehrs durch hochtrassierte Verkehrswege, beruhigt und leichter gestaltbar.

 

Eine Erdreich- oder Oberflächenbeanspruchung, wie bei Straße und U-Bahn, wird mit TubeWay zumeist vermieden.                           

 

Ausblick 

 

Wasserstoffautos und Magnetschwebebahnen sind weder Ökoansätze noch eine taugliche Allgemeinlösung unserer Klima- und Mobilitätsprobleme. Der angeblich ökologische „Biosprit“  für  KFZ´s ist unethisch, und erhöht den Welthunger.

 

Auch der Hyperloop von Elon Musk erwirkt keine breit machbare Generallösung für unseren zukünftigen Bedarf an allgemeiner Mobilität.

 

Durch weiterhin maßlosen Verbrauch an beschränkt vorhandenem KFZ-Treibstoff kämme global die gesunde Atmosphäre und eine friedliche Entwicklung in Bedrängnis. Mittels TW als breit angelegtem Verkehrsystem könnten wir den Erhalt der Edel-Ressourcen Erdöl/Erdgas allerdings um einiges verlängern.          

 

Es ist nicht daran gedacht, dass TubeWay das bestehende Verkehrsangebot komplett verdrängt. Aus ökologischer wie ökonomischer Sicht gilt es, den Öffentlichen Verkehr weiter auszubauen und inklusive TW kostengünstig anzubieten. Durch die wachsenden Energie- und Transportkosten sind wir ja auch gezwungen, effizientere Alternativen durchzusetzen. 

 

Gebiete die TW umsetzen, dürften künftig erhebliche Vorteile genießen. Entscheidend reduziert sich mit diesem            System der Druck aus einseitigen Gas-, Holz-, Öl-, Kohle- oder Atomabhängigkeiten.                                         

  

                                                                                               -  -  -  -  -  -  -  -  -  -  -  -  -  -

 

Auszug aus:

http://world-you-like.europa.eu/de/erfolgs-geschichten/projektueberblick/tubeway-future-mobility-and-transport-and-eco-wall-modules/ 

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Eine Briefreferenz der Stadtverwaltung Wien:

 

Was haben Sie bisher erreicht?                                                                                                                                                       14.02.2013

Sehr geehrter Herr Thalhammer,

 

Ihr TubeWay erscheint als eine moderne, nachhaltige, ökologische und damit zukunftsträchtige Mobilitätslösung. Mit „TubeWay solar“ könnten, ohne mit den aktuell verfügbaren, öffentlichen, Verkehrsmitteln in Konkurrenz treten zu müssen, neue städtische Entwicklungs-/ Erweiterungs-Gebiete an das vorhandene Verkehrsnetz angeschlossen werden, bzw. Nachfrage bedingte Querverbindungen in besonders sensiblen Zonen geschaffen werden.

Bei vorliegendem, positiven Ergebnis wäre eine Umsetzung, für Praxiserfahrungen zunächst auf Teststreckenlänge, durchaus realistisch. Nachdem Österreich weltweit für technische Innovationen bekannt ist, sehen wir für Ihre Idee, gerade in Zeiten der Energiepreis-Ungewissheit, gute Chancen für eine Umsetzung.

In diesem Zusammenhang möchten wir auf die Förderbank (AWS) sowie EU-Förderprogramme hinweisen, die in Ihrem Fall eine finanzielle Unterstützung der jedenfalls erforderlichen, vertiefenden, Studien übernehmen könnten.

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung Ihres bereits realitätsnahen Mobilitätskonzeptes. 

 

Mit freundlichen Grüßen, Günter Rössler Wiener Umweltschutzabteilung - MA 22 Bereich: Verkehr, Lärm und Geodaten A- 1200 Wien, Dresdner Straße 45

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Über mich: 

 

 

Entwickler, Autor und Domainebetreiber von TubeWay.   

Ich bin 65 Jahre alt, katholisch, glücklich verheiratet, Vater von drei Kindern und war beruflich als Behindertenbetreuer, aber auch in verschiedenen handwerklichen Berufen, tätig.

Meine Frau und ich sind schon seit vielen Jahren an Öko- und Zukunftstechnik interessiert. 

                                             

                                                          

 

 

 

   E-Mail:  thalhammerm@yahoo.de                                                                 Tel.: +43 1 9195724

Ich stehe für weiterentwickelnde Mitarbeit gerne zur Verfügung. Ich freue mich über Ihr Feedback. Danke für Ihr Interesse - bitte geben Sie diesen Link weiter.

 

   © 2002 für das Script und die Innovation                Letzte Aktualisierung im  Oktober 2016 - Wien

 

 

TW Nachtstrecke

 

 

You and every Company can these approaches  expand to an product line of its trademark. No patents - no strict conditions. 

I would like to receive donations from winners.

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Sie und jede Firma können diese Ansätze 

zu einer Produktlinie Ihrer Marke ausbauen. Keine Patente, keine strikten Bedingungen. Zuwendungen aus Gewinnerlösen nehme ich gerne an.

           

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e-mail: 

thalhammerm@yahoo.de  

http://www.tubewaysolar.at/

Tel. +43 (1)9195724, Austria, 0664 9122127                                       - - - - - - - - -         

 

I ask all those who want NO more to be informed of activities of TubeWay solar to send an email with the subject "unsubscribe". 

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Ich bitte all jene, die NICHT mehr über Aktivitäten von TubeWay solar informiert werden wollen, um eine eMail mit dem Betreff "unsubscribe".

 

 

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