fahrRAD solar    -    Cargo      -    Tandem
fahrRAD*). Vorgängermodell - 2013    

 

Wer fährt bei Regen oder großer Hitze noch gerne mit dem Fahrrad?   Kaum jemand!

 

 

 

 

Sie finden hier etliche Anregungen, die Fahrräder-Welt mittels Zubehör so zu erweitern, dass z.B. auch eine  Allwetter-Eigenschaft relativ günstig angeboten werden kann. Die Vorschläge ergehen besonders an die Fahrrad- und -teile-Hersteller. Manches kann auch von Bastlerhand im Eigenbau zur Anwendung gelangen.

 

Tatsache ist: unsere Stadt-, Cargo- und Reiseräder bieten erst dann täglich hohen Fahrkomfort, wenn sie uns vor Nässe oder direkter Sonnenhitze zu schützen vermögen. Ein aufsteckbares Schutzdach könnte dazu anregen, das Auto öfter in der Garage zu lassen – oder ganz auf ein Fahrrad umzusteigen. Radfahren hat ja den gesundheitlich positiven Aspekt, unsere allzu-bewegungsarme Lebensweise bestens auszugleichen.

Auch diese fahrRAD-Zusätze würden zu weiterer Verkehrs- und Klimaberuhigung beitragen. Ein Cargorad z.B. gibt dem Zusteller Arbeit und ist gegen städtischen Smog und Stau dienlich. Dieses fahrRAD wäre auch als Tandem-TAXI oder Familienkutsche konstruierbar. 

Besonderes Augenmerk wurde in der Entwicklung dieser Anregungen auf allgemeine Sicherheit gelegt.

 

Hier finden Sie einige Innovationen, welche jede für sich auch bei "normalen" Rädern gut anwendbar sind. 

  

                                                                                        

                                                                              Zum  fahrRAD-Design                                                                                            

                                                                                                                        

Ein waagrechtes Wetterschutz-Dach schützt zum Einen vor Sonne und Regen. Zum Anderen liefert es, als photovoltaische Folie auf dem Alu-Dachrahmen aufgespannt, auch den Großteil der Antriebsenergie. 

Der am Dach erzeugte Strom wird in den im fahrRAD-Rahmen integrierten Solar-Akku eingespeist. Diese 150W  PV-Folien** ernten den ganzen Tag, selbst bei diffuser Wetterlage, Tageslicht-Strom. 

 

Das etwa 1,1 m² große Dach erzeugt ausreichend Energie für eine mittellange Fahrstrecke.

Als leichtes, abnehmbares Flugdach ist es dennoch windschlüpfrig; in längerer Testphase fuhr ich ein solches auch bei kräftigen Windstößen problemlos. Selbst wechselnde Winde verlaufen eigentlich flach. 

Auch zur Nachrüstung wäre so ein Dach - hinter der Sattel-Anlehne oder am Lenkerschaft anklickbar - allemal ein Gewinn.

 

Die vier Dachecken bergen die Blinklichter einer Abbiege-Anzeige. Die vom Akku her gespeisten Lichter sollen - wegen der Gefahren in der heutigen Verkehrsdichte - durch ein Bremslicht ergänzt sein. Ein  Dämmerungssensor  könnte das verlässliche On/Off-Schalten der Nachtbeleuchtung übernehmen.

 

Ein wind- und sichtdurchlässiger Netz-Store schützt vor Regen wie auch vor zu starker Sonne. Er wird bei Bedarf mittels Klettverschluss am Dachrahmen befestigt. Der Store hat am unteren Saum ein Bleiband und hängt mit etwa 55 cm ausreichend tief herab. Das ca. 60 x 180 cm große Dach lässt sich bei Regen etwa 60 cm nach vorne verschieben und gewährt,

dass alles im Trockenen bleibt.  

 

Sportlichen Radfahrern könnte dieses Aufsatzdach auch ohne E-Antrieb gefallen (mit Perlonstoff anstatt PV-Folie bespannt, wiegt es nur ca. 700g)***.

Konkrete Rahmendesigns ergeben sich je nach Art der Nutzung und der jeweiligen Vorstellung eines fahrRAD-Herstellers.

 

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Weitere Innovationen

                                                                                                          

Eine hohe Anlehne für den Rücken vermittelt eine optimal stützende Sitzhaltung; so  wird das aktive Treten kraftvoll, effizient und zugleich entspannter. 

Ein klassisches "Aufrechtrad" fordert uns eine etwas strapaziöse Sitz- und Arbeitshaltung ab; und Liegeräder positionieren ihren Fahrer allzuknapp über dem Asphalt.

Beim angelehnten Sitzen wird ein anatomisch stützender Gegenhalt, mit ergonomisch optimal verbessertem Pedalieren vermittelt. Es macht das RADfahren weit entspannter und sicherer.

Der Sattel ist dazu ca. 20 cm weiter hinten zu platzieren. Auch die Griffe der Lenkstange werden dem Fahrer näher gebracht; und so gleicht dessen Lage der eines "Easy Rider" auf einer Harley.

 

Weitere Vorteile:

 

*  Mit nach hinten verlagerten Schwerpunkt stürzt man bei einem Aufprall nicht kopfüber über den Lenker. 

*  Mit einem Sicherheitsgurt ergibt sich hinzu ein real höherer Schutz. Dieser wiran der am Rand versteiften Schalenlehne            verankert.

*  Diese Anlehne schützt bei einem Unfall bestmöglich den Kopfbereich, die Schultern und die Hüfte.

 

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An einer jeglichen Fahrrad-Tretachse lässt sich auch ein "Wipphebelantrieb" ansetzen. Anstatt üblicher Kurbelarme wird folgend beschriebenes Hebel-Paar eingesetzt:

Es ist mit je einem Freilauflager versehen und wird der Tretachse, über das formschlüssige Auge dieses Lagers, beiderseits der Achse aufgesteckt und an deren Enden, wie üblich, mit Schrauben gesichert.

Die Achsenden sind also Formschlusszapfen, wie sie in gängigem Gebrauch stehen. Der Kettenkranz ist hingegen mit der Tretachse fix verbunden und hat zum rechten Hebel keine direkte Berührung. Der Kettenkranz wird hier anstelle von der Kurbel von Hebelarmen zu seiner üblichen Vortriebsleistung angehalten.

Über eine Umlenkrolle (unter dem Sattel) und per Nylon-Seilzug werden die zwei Hebel in eine wippende Verbindung gestellt.

 

Auf den Hebeln befinden sich jeweils eine Pedal-bestückte Gleithülse. Erst gemeinsam ergeben sie die Tretfunktion der Hebelarme. Mit dem Fuß nun frei wählbare Einraste am Gleitwellen-Relief (welches zwischen Hebelarm und Gleithülse ausgebildet ist) ergibt bereits eine sogenannte "Einraste-Gangschaltung".

Das einfache Aufsuchen der jeweils gewünschten Übersetzung ist konstruktiv mit nur zwei neuen Teilen gelöst

 

Weitere Vorteile: 

 

*   Diese Vorrichtung mit ca. 350 g Gewicht zweier Gleithülsen vergeudet auch keinen 2/3-Leerlauf kreisender Beinbewegung.

*   Sie leistet auf Wunsch bzw. bei Bedarf eine durchgehend direkte und hocheffiziente Tretumsetzung der Beinarbeit des                Fahrers. 

*   Ein "Wipphebler" ist fahrpraktisch leichter zu erlernen als die herkömmlichen Kurbeltreter.

*   Er ist weiters mit mit Nabenschaltungen, wie auch einem Detrailleur, kombinierbar.

*   Das Ganze ist preisgünstig herstellbar; und lässt einen bedarfsweisen Austausch der Tretachse-Kugellager zu.

*   Auch beide Hebelarme sind abnehmbar und ermöglichen bei schadhaftem Freilauf dessen Wechsel.  

*   Nun erübrigen sich also die üblichen 3 Kettenkränze, der Kettenwerfer, der Seilzug und die dazugehörige Lenkerschaltung -            das sind etliche Einzelteile ! 

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Eine optionale Hebelarmverlängerung über den Tretachspunkt hinaus, ergibt eine erweiterte Pedaliermechanik für einen Zweitfahrer. Dies eröffnet die Entwicklung und Nutzung eines neuen, kreativen Leichtbau Tandem-fahrRAD´s.

 

Dem hierfür nur ein wenig gestreckten Fahrradrahmen wird bei Bedarf ein zweiter Anlehnesattel, ein Scheinlenker und ein weiteres Paar Gleithülsen mit ihren Pedalen angeklickt. Diese Aufsätze werden bei Single-Ausfahrten gar nicht erst mitgeführt. 

 

Im Paarbetrieb tritt der RADfahr-partner lediglich in gegengleichem Beinrhytmus mit - und schon gelingt eine harmonische, perfekt-arbeitsteilige Ausfahrt ....

    

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Um übliche Mikrotraumata im Handgelenk zu vermeiden, könnten zur Stoßmilderung in den Lenkgriffen bzw. deren Übergängen zum Lenkbügel hin je eine zylindrische, elastomere Rohrstopfen-Verbindung eingelassen sein.

 

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Der Bereich hinter der schrägen Rückenlehne bietet viel Stauraum für Gepäck, der z.B. auch ein bis zwei Kindern Platz bietet. Denkbar wäre auch ein leichter, abnehmbarer und versperrbarer Streckgitterkorb mit einem regendichten Klappdeckel, der nach dem Einkauf wie ein Reisekoffer auf vier Lenkrollen, mit leichter Hand geschoben werden kann. Dieser Korb kann auch aus leichter Weide als praktischer 4-Rad-Trolley hergestellt sein.    

Auch die Kindersitze könnten mit einem Klickverschluss befestigt sein; sie hätten eventuell seitliche unter dem Sitz befindliche Räder und einen aus dem Rückenteil herausziehbaren Führungsbügel. So würde ein Kindersitz nach der Fahrt zum Sitzwagerl ! 

 

                                                                                                  -  -  -  -  -

  

Cycle & Tube

 

Meine Vorstellung einer neuartigen Bereifung aus härterer Gummi-Mischung benötigt weder den üblichen Felgenwulst-Draht noch Gewebeeinlagen, weder einen Schlauch noch inneren Luft-Überdruck. Diese Art Reifen federn bereits durch ihr starkwandiges Hartgummi-Querschnittsprofil ab (siehe Zeichnung). Im Falle höherer Lasten lässt sich diese Bereifung dennoch entsprechend aufpumpen.

Zudem bietet eine kleinfingerschmale, mittlere Abrollwulst den perfekt-minimierten Rollwiderstand. Die seitlichen, auf Gripp optimierten, breiten Hilfswulste rollen nur in Schräglage in Bodenkontakt. Aufpumpen und „Patschen-Picken" entfallen bei diesem unplattbaren Modell.

Zur Reifenmontage hat diese  fahrRAD-Bereifung eine zweiteilige "Verschraubfelge", welche perfekten und formschlüssigen Reifensitz gewährleistet.

Und obendrein ist das draht- und gewebefreie Material im Recycling unproblematisch und als Granulat wiederverwertbar !

 

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Rückenfreundlicher Nebeneffekt am neu erdachten  fahrRAD: die beiden Laufräder könnten (optional) mit konischen Fieberglas-Bogenfedern oder Stahl-Blattfedern als Speichen eine effektive Schock-Absorbierung bewirken. Auch das Kindersitzwagerl könnte mit diesen abfedernden Rädern bestückt werden. 

 

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Eine weitere, ebenfalls für herkömmliche Fahrräder nützliche Innovation, sei hier vorgestellt:  

Besonders bei längeren Fahrten sind herkömmliche Sättel eigentlich ziemlich unbequem. Ein Sattel lässt sich auch aus zwei länglichen, guten Sitz bietenden Oberschenkel/Gesäßbackenschalen bilden, welche nebeneinander auf einer Achse gelagert sind. Diese vollziehen die wippende Tretbewegung des Fahrers mit. Solch ein "Wippsattel" erhöht - für Damen wie für Herrenden Sitzkomfort - durch seine spürbare Entlastung im empfindlichen Schrittbereich.

 

                                                                                                   -  -  -  -  -    

                                                         

Mit einem langen, aus dem Rahmen herausziehbaren Stahlseilschloss lässt sich das Rad anhängen und gegen Diebstahl sichern. Eine zweite Schnell-Wegfahrsperre wäre ebenso praktisch und praxisnahe.

Die Sicherung von  Stahlseilschloss, Akku, Stauraumkorb und Solardach sollte mit nur einem Schlüssel möglich sein. Noch besser wäre ein Handsenderschloss - welches wie bei PKW´s schon lange üblich - alles zentral verriegelt.

 

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Mit besonderem Rahmen wäre fahrRAD als ein Cargo-Lastenrad mit tiefplaziertem und großzügigen Zuladebereich gestaltbar. Denkbar ist auch eine bedarfsweise Drei-Spurvariante (eventuell mit aufsteckbaren, in Fahrt hochgezogenen Stützrädern).

Mittels einer (PV-)Regenplane sind die mit Schnell-Spannbändern fixierten Transportgüter bestens geschützt.    

 

                                                                                          -  -  -  -  -

 

Für sturmsicheres, senkrechtes Parken hätte ein  Cargo-fahrRAD am Lasten-Steg vorne und hinten je einen breiten U-Bügel-Ständer                      

Im Cargobereich lassen sich hinzu 3-Rad-Anhänger mit eigenem E-Motor für Schwerlasttransporte herstellen (siehe z.B. www.carlacargo.de) - deren Abdeckung ebenso mit einer Gleichstrom liefernden Abdeckfolie bestückt werden könnte.

 

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Dieses  fahrRAD wäre als Innovations-Rad kein "nur Schönwetter-Fahrrad" und am Markt sicher bald beliebt. Es dürfte - durch die gebotenen erhöhten Sicherheiten und die Mehrbereichsfähigkeit - die Fahrradbranche positiv bereichern.

 

 

 

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*        Der Ansatz, die Tretachse im Vorderrad zu platzieren, hat sich lenktechnisch als unpraktisch erwiesen. Zu einem weiteren Prototyp fehlen               mir bislang die nötigen Mittel und eine Fachfirma als kompetente Hilfskraft.

**      PV-Folien erzeugen z.B. Alwitra-Evalon cSi®, Hanergy - oder Heliatek®.

                                                                                               

***    USB-Plog, Navi-Integration und eine Freisprecheinrichtung, vereint mit der Ladestand-, Kilometer- und Tachoanzeige, in einem klapp-                und abnehmbaren Display (neben breitem Rückspiegel) im Dach, wären ebenfalls gute Zusatzoptionen.

 

          Li/Io-Akkus erfordern schon heute den neuen EN 50604-1 Standard !                                                                                                         .   

          Eine Schritte-Beschreibung - von der Erprobung (ISO 4210) bis zu Vertrieb und Handel - ist nicht Teil dieser Studie.
 
Auch von Schwellenländern ließen sich örtlich angepasste fahrRAD-Produktionen verwirklichen !   Mein Tretkurbelgang u. a. ist jedenfalls kostenfrei zu haben. Eine günstige Alternativmobilität, mit der Vermeidung fossiler und straßenbaulicher Nachteile, wäre dort sicherlich begrüßenswert und notwendig.
   

© by Michael Thalhammer (TubeWaySystems) - Juli 2013                       -                 Technisch aktualisiert, Wien, 12.05.2017

 

 

Für Feedback, Kritik und technische Anregungen stehe ich gerne zur Verfügung:    >>   thalhammerm@yahoo.de         

                                             

 

 

You and every Company can these approaches  expand to an product line of its trademark. No patents - no strict conditions. 

I would like to receive donations from winners.

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Sie und jede Firma können diese Ansätze 

zu einer Produktlinie Ihrer Marke ausbauen. Keine Patente, keine strikten Bedingungen. Zuwendungen aus Gewinnerlösen nehme ich gerne an.

           

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Tel. +43 (1)9195724, Austria, 0664 9122127                                       - - - - - - - - -         

 

I ask all those who want NO more to be informed of activities of TubeWay solar to send an email with the subject "unsubscribe". 

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Ich bitte all jene, die NICHT mehr über Aktivitäten von TubeWay solar informiert werden wollen, um eine eMail mit dem Betreff "unsubscribe".

 

 

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